Mingalarbar Myanmar

Reisezeit: November / Dezember 2016  |  von Konstanze G.

Bagan : Impressionen aus Bagan

Bagan, das alte Pagodenfeld in Myanmar. Die ersten Vergleiche werden angestellt mit Angkor Wat und Borabadur. Weniger mystisch als Angkor Wat präsentiert sich Bagan. So mein erster Eindruck. Es ist natürlich absolut fantastisch von Tempel zu Tempel zu schauen. Jeder Tempel ist anders und die Könige vom alten Bagan, waren ganz dick im Baugeschäft.

Am zweiten Tag ist man schon ein versierter Tempel-Besucher. Schuhe werden am Eingang ausgezogen - eine Selbstverständlichkeit - alle Andenken Verkäufer werden freundlich angelächelt und mit einem "maybe later" abgefertigt. Es gibt keinen Grund unfreundlich zu sein. Aber hier bietet sich eine einmalige Gelegenheit einzukaufen. Ich habe wunderschöne Bilder gekauft und meine Wohnung in eine Gallerie verwandelt.

Nach dem dritten Tempel. kann man sich die Namen der Tempel nicht mehr merken, auch wenn man sich die grösste Mühe gibt. Man avanciert jedoch nach dem dritten Tempel zu einer Art Hobby Archäologe und bestaunt Wandmalereien aus einer längst vergangenen Zeit.

Als Hobby Archäologe tat ich mein Bestes. Interessiert und nicht im wenigsten beeindruckt von Vogeldreck oder herumliegenden Ziegeln, wanderte ich durch die Tempel. Eine Taschenlampe kann man gut gebrauchen. Auch wie in Angkor Wat lieben Schlangen dunkle Ecken und man kann in dunklen weniger besuchten Tempeln dann mit einer Taschenlampe die wunderschönen Wandmalereien beleuchten.

Hin und wieder sieht man jemanden in einer Ecke eines Tempels meditieren. Bagan hat solch eine schöne Atmosphäre.

Am Besten beginnt man den Tag auf dem Aussichtsturm. Der Aussichtsturm ist etwas skuril und hat den Charakter eines verlassenen Hotel-Gebäudes, jedoch wird man sogar im Restaurant ca 9. Etage mit einem welcome drink sehr herzlich empfangen als Besucher. Danach geht es dann auf die Aussichtsplatform und von dort hat man einen atemberaubenden Blick über das Pagodenfeld.

Ananda Tempel

Ananda Tempel

Der Ananda Tempel zählt zu den schönsten Bagans. Die Inder helfen im Moment bei der Restauration. der Tempel besteht aus Sandstein. Arbeiter befreien den Sandstein im Moment vom schwarzen Ruß der Jahrhunderte.

Der Ananda Tempel hat wunderschöne stehende mit gold überzogene Buddha-Figuren ( Kakusanda im Norden, Konagama im Osten, Kashyapa im Süden und Gautama im Westen) und in den Gängen überall in Wandnischen ausgestellte kleine Buddhas.

Die stehenden Buddhas sind erstaunliche 12 Meter hoch und sehr beeindruckend wenn man den Tempel betritt.

Die schönen Wandmalereien fehlen natürlich ebenfalls nicht.

Der Ananda Tempel sollte bei einem Bagan Besuch nicht fehlen.

ganz alte Murals

ganz alte Murals

© Konstanze G., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
klassisch Myanmar
Details:
Aufbruch: 30.11.2016
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 26.12.2016
Reiseziele: Myanmar
Der Autor
 
Konstanze G. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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