Zwischen RHÖN und THÜRINGER WALD

Reisezeit: Mai 2020 - Dezember 2021  |  von Birgit H.

Ruppberg / Großer Hermannsberg: auf den zweiten Blick ...

letzte Woche

letzte Woche

HEUTE - manchmal braucht man einen "zweiten Blick"

HEUTE - manchmal braucht man einen "zweiten Blick"

Parkplatz Ruppberg

Parkplatz Ruppberg

"...Einmal war er ein lustiger Geselle, der immer einen Sack voll heiterer Schnurren, schauerlicher Sagen, Märchen und ergötzlicher Geschichten bereit hatte, zum anderen wegen seiner „Köhlerbeebe“. Das war eine Schnitte selbstgebackenen, kräftigen Schwarzbrotes, welches er auf den glühenden Holzkohlen röstete und dann mit dem feinsten Schmer vom selbstgeschlachteten Schwein..........dann gab er aus seinem Märenschatze ein Stücklein zum besten. Am Schlusse erzählte er stets die Geschichte von der weißen Jungfrau:...."
LUST AUF MEHR? hier:
https://tourismus.zella-mehlis.de/entdecken-erkunden-zella-mehlis/wussten-sie-schon/sagen

"...Einmal war er ein lustiger Geselle, der immer einen Sack voll heiterer Schnurren, schauerlicher Sagen, Märchen und ergötzlicher Geschichten bereit hatte, zum anderen wegen seiner „Köhlerbeebe“. Das war eine Schnitte selbstgebackenen, kräftigen Schwarzbrotes, welches er auf den glühenden Holzkohlen röstete und dann mit dem feinsten Schmer vom selbstgeschlachteten Schwein..........dann gab er aus seinem Märenschatze ein Stücklein zum besten. Am Schlusse erzählte er stets die Geschichte von der weißen Jungfrau:...."
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"...Am nächsten Tag wurde die Burg erobert und vollständig zerstört. Kein Stein blieb auf dem anderen. Rupperts wurde in lebenslängliche Gefangenschaft geführt. Im Burgverließ des Grafen Nordeck fand er nach Jahren den Tod, ohne das Licht des Tages wieder gesehen zu haben. Niemand hatte seinen Schatz gefunden. Der lag wohlversteckt tief im Ruppberg und wurde vom Teufel wohlbehütet...."
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"...Am nächsten Tag wurde die Burg erobert und vollständig zerstört. Kein Stein blieb auf dem anderen. Rupperts wurde in lebenslängliche Gefangenschaft geführt. Im Burgverließ des Grafen Nordeck fand er nach Jahren den Tod, ohne das Licht des Tages wieder gesehen zu haben. Niemand hatte seinen Schatz gefunden. Der lag wohlversteckt tief im Ruppberg und wurde vom Teufel wohlbehütet...."

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"...Zwischen dem verschneiten Hermannsberg und Ruppberg gelangten die beiden Männer bei lauschigem Plausch in die Nähes des Triegelloches (Ziegelloh). Plötzlich trat ein Wesen ohne Gesicht vor sie..."
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"...Zwischen dem verschneiten Hermannsberg und Ruppberg gelangten die beiden Männer bei lauschigem Plausch in die Nähes des Triegelloches (Ziegelloh). Plötzlich trat ein Wesen ohne Gesicht vor sie..."
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"Der fleißige Holzhauer Hansjörg stieg jeden Tag hinauf in die Berge an seine Arbeit...Die Jungfrau ist dem Holzhauer niemals wieder begegnet...."
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"Der fleißige Holzhauer Hansjörg stieg jeden Tag hinauf in die Berge an seine Arbeit...Die Jungfrau ist dem Holzhauer niemals wieder begegnet...."
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Ruppberghütte mit blauem Himmel und Aussicht

Ruppberghütte mit blauem Himmel und Aussicht

07.11.2020

Schöne Aussichten

Letztes Wochenende war ich mit Chris und Andreas auf dem Ruppberg und dem Hermannsberg - ohne jegliche Aussicht auf SICHT

Heute bin ich allein und es ist ein super-Sonnentag angesagt. Ich beschließe, die beiden Berge nochmal zu erwandern, damit ich den beiden Herren zeigen kann, was sich hinter dem Nebel verborgen hat. Muss ja nicht wieder eine 6-Stunden-Wanderung werden, einfach nur auf kurzem Weg zum Ruppberg und dann zum Hermannsberg - so "plane" ich das.

Der erste Teil klappt perfekt: 11 Uhr starte ich am Parkplatz Ruppberg und gehe den direkten Weg zur Ruppberghütte / zum Gipfel.

Wer Märchen und Sagen mag, findet vielleicht Gefallen an dem Sagenwanderweg Zella-Mehlis,, der den Weg zur Ruppberghütte säumt:

Nach Aufräumarbeiten wegen Sturmtief Friederike im Frühjahr (2016) ist es nun endlich soweit: Der Aufstieg zum Gipfel des „schönsten Ruppberg der Welt“ wird seit wenigen Wochen noch interessanter.

Weil sich um den Ruppberg und um das Gebiet herum einige Sagen ranken, wurde die Idee geboren, einen Sagenwanderweg anzulegen. Insgesamt sechs Schilder inklusive Begrüßungs- und Abschluss-Schild machen den Aufstieg nun kurzweiliger und bringen für manchen Wanderer willkommene Verschnaufpausen.
Der sagenhafte Herr der Berge, der Raubritter Ruppertus, erzählt vier Sagen entlang des Weges (ca. alle 200m) über wunderliche Begebenheiten, die sich vor langen Zeiten rund um den Berg zugetragen haben sollen.

Ein QR-Code führt außerdem auf die Website der Tourist-Information. Hier können die ausführlichen Fassungen der Sagen nachgelesen werden.

Finanziert wurde das Projekt aus Kurbeitragsmitteln. Begleitende Unternehmen waren die Metall- und Kunststofftechnik AWP (Viernau), die Werbeagentur Engelhardt und Wetzel aus Ilmenau, welche für die Illustrationen und Designs gesorgt haben und Reuter-Text aus Weimar. Hier wurden die Kurzsagen in die richtige Form gebracht. Den Aufbau der Schilder realisierte der Baubetriebshof der Stadt, teilweise mit Hilfe des Ruppbergvereins, dessen Lift für das Transportieren von Materialien eine willkommene Unterstützung war. (Quelle: Tourismus.zella-mehlis.de)[/k]

Die Sagen findet ihr hier:
https://tourismus.zella-mehlis.de/entdecken-erkunden-zella-mehlis/wussten-sie-schon/sagen

Oben auf dem Ruppberg angekommen genieße ich das 360 Grad Panorama. Obwohl die Hütte im Winterschlaf ist, finden doch einige Wanderer den Weg hier hinauf.

Ich starte zum zweiten Teil und nehme mit Hilfe von googlemaps und der adidas-App Kurs auf den Hermannsberg auf.

Noch erfreue ich mich an der üppigen Beschilderung an sämtlichen Wegkreuzungen. Hin und wieder machen die vielen "Rundwege" es jedoch nicht einfach sich zu entscheiden, da es den gleichen Ort dann eben in zwei entgegengesetzten Richtungen gibt :-/

Der erfahrene Outdoor-Experte, Pfadfinder etc. werden sich amüsieren. Ich kann gut über mich selber lachen und tue das auch (NOCH!) als ich bemerke, dass ich einige Kilometer PLUS sowie Zeit in einer Art Spiralkurs Richtung Gipfel Hermannsberg absolviere, als ich einen anscheinend neu geschlagenen Weg begehe. Zu meiner Entschuldigung: Sobald man sich im Gelände des Hermannsberges befindet, gibt es keine Hinweise zum Gipfel, nur hin und wieder Schilder die den Rundweg anzeigen. Also den Rundweg bzw. gefühlt sämtliche Möglichkeiten von Rundwegen erwandere ich - ungewollt - sehr ausgiebig. Als mir eine junge Frau mit Wanderstöcken begegnet, die sich hier auskennt, hefte ich mich an ihre Fersen und gelange nun doch endlich zum Gipfel des Hermannsberges. Die Aussicht bis weit in die Rhön entschädigt für alle Mühen.

Lange halte ich mich nicht auf, da der Rückweg ja doch einige Kilometer beträgt und Sonnenuntergang derzeit bereits gegen 16:30 h ist.

Der Abstieg vom Hermannsberg gestaltet sich erneut in Serpentinen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob es nicht auch eine kürzere Möglichkeit gegeben hätte. Dann bin ich endlich unten und überquere in der tief stehenden Nachmittagssonne die Wiesen zwischen dem Hermannsberg- und Ruppberggelände.

Auf googlemaps habe ich mir die kürzeste Route berechnen lassen zum Parkplatz Ruppberg. Und dann passiert es:

Tante Google sagt "abbiegen" und ich tue es, ich will ja schnell zurück. Der Weg führt in den Wald. Zunächst mache ich noch ein paar Fotos (siehe unten), weil ich es sehr idyllisch finde, wie zugewachsen der Weg ist, bis es dann KEIN WEG mehr ist, sondern nur noch Dickicht.

In der naiven Hoffnung, dass google Recht haben MUSS, kämpfe ich mich ein Stück weit durch Unterholz, teilweise in der Hocke, teilweise rückwärts, damit mir die Zweige der Nadelbäume nicht das Gesicht zerkratzen....

Einzig positiv im Moment: mein Handy hat noch 40 % Aku und Googlemaps wird noch angezeigt.... allerdings sehe auf einmal, dass sich "mein Weg" deutlich rechts von mir befindet. Aber wie viel rechts?? Und hier sieht auf einmal alles gleich aus. Ich beschließe, den gleichen Weg zurück zu gehen, den ich gekommen bin - diese Expedition scheitert - ich muss schnell feststellen, dass mir das nicht gelingt, weil ich zwischen den ganzen Bäumen mit Ästen bis zum Boden, Wurzeln etc. keinerlei Orientierungspunkte finde. Alles sieht gleich aus.

So muss sich die Gretel im Wald gefühlt haben, als sie von den Eltern ausgesetzt wurde, aber ich bin hier OHNE HÄNSEL

Das starke Klopfen im Halsbereich zeigt mir, dass sich nun wirklich eine Panik breit macht. Meine blühende Fantasie lässt Bilder in meinem Kopf entstehen, von einem Handy ohne Aku, Dunkelheit und ich alleine und nicht auffindbar. Wie soll ich so eine Nacht überstehen und jemals wieder hier raus finden?

STEHENBLEIBEN, tief DURCHATMEN und dann irgendwie durch das Dickicht, immer Richtung der blauen Punkte, die auf dem Handy angezeigt werden.

Meine Schutzengel haben ein Einsehen und führen mich dahin zurück, wo ich abgebogen bin.

An dieser Stelle finde ich dann auch einen Wegweiser "Parkplatz Ruppberg - 3 km".

Es ist schattig und beginnt dunkler zu werden auf der bewaldeten Strecke und ich lege Geschwindigkeit zu, schaue alle paar Sekunden auf das Handy, immer in Sorge, ich könnte nochmals auf "Abwege" geraten....

Kurz nach 16 h erreiche ich den Parkplatz und mein Auto!

Es wurden 16 km....

Was habe ich gelernt?
Nicht immer kann man sich auf andere verlassen, auch nicht auf Tante Google. Ich habe mir die Strecke am PC jetzt nochmals angesehen und es sieht tatsächlich, als ob da ein Weg existiert - vielleicht gab es den mal, aber inzwischen ist er definitiv zugewachsen und völlig in der Hand der Natur.

letzte Woche...

letzte Woche...

HEUTE: Vorhang auf

HEUTE: Vorhang auf

erste Winterimpressionen

erste Winterimpressionen

bei dieser Pause habe ich mal wieder einen bemalten Stein im Gras gefunden - siehe Kapitel "BEMALTE STEINE"

bei dieser Pause habe ich mal wieder einen bemalten Stein im Gras gefunden - siehe Kapitel "BEMALTE STEINE"

Blick auf den Hermannsberg

Blick auf den Hermannsberg

nicht mein Müll.... lag alles unter der Bank, neben Kronkorken und Zigarettenkoppen ... so traurig, dass immer wieder Menschen solche Umweltsünden begehen

nicht mein Müll.... lag alles unter der Bank, neben Kronkorken und Zigarettenkoppen ... so traurig, dass immer wieder Menschen solche Umweltsünden begehen

Mini-Pilze im Moos an einem Baumstamm

Mini-Pilze im Moos an einem Baumstamm

komischer Weg ...

komischer Weg ...

ich könnte behaupten, ich wollte es sportlich haben, aber ich bin ehrlich: ich war trotz 2 Apps mal wieder etwas desorientiert und habe mein Ziel großräumig eingezirkelt

ich könnte behaupten, ich wollte es sportlich haben, aber ich bin ehrlich: ich war trotz 2 Apps mal wieder etwas desorientiert und habe mein Ziel großräumig eingezirkelt

Endlich... wieder auf dem "richtigen Weg"

Endlich... wieder auf dem "richtigen Weg"

die Aussicht entlohnt jeden Weg

die Aussicht entlohnt jeden Weg

und da liegt mir auf einmal die Rhön zu Füßen

und da liegt mir auf einmal die Rhön zu Füßen

yesssss, Aussicht "auf den zweiten Blick"

yesssss, Aussicht "auf den zweiten Blick"

wenn es steil bergab geht, umarme ich gerne hin und wieder einen Baum

wenn es steil bergab geht, umarme ich gerne hin und wieder einen Baum

lt. Tante Google ist das der (Rück)weg ...

lt. Tante Google ist das der (Rück)weg ...

soso, Weg?????

soso, Weg?????

keinen Bock mehr ....und dezente Panik, hier nicht mehr rauszufinden

keinen Bock mehr ....und dezente Panik, hier nicht mehr rauszufinden

kurz vor 16 h dann an der Viehtränke "Rupprasen" - ein Ende der Wanderung ist absehbar

kurz vor 16 h dann an der Viehtränke "Rupprasen" - ein Ende der Wanderung ist absehbar

wenn's mal wieder etwas mehr wurde, als angedacht

wenn's mal wieder etwas mehr wurde, als angedacht

© Birgit H., 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieser LIVE-Reisebericht wird in Worten und Bildern von Ausflüge und Wanderungen in der Gegend um Rhön und Thüringer Wald berichten.
Details:
Aufbruch: 15.05.2020
Dauer: 19 Monate
Heimkehr: Dezember 2021
Reiseziele: Deutschland
Live-Reisebericht:
Birgit schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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