Zwischen RHÖN und THÜRINGER WALD

Reisezeit: Mai 2020 - Dezember 2021  |  von Birgit H.

Talsperre Erletor

Nein, das ist nicht meiner, aber er wollte unbedingt mit auf's Foto

Nein, das ist nicht meiner, aber er wollte unbedingt mit auf's Foto

07.03.2021 - Talsperre Erletor

Die Talsperre Erletor ist eine Trinkwassertalsperre unweit von Hirschbach in idyllischer Lage im Thüringer Wald. Baden ist hier streng verboten und wird bei Verstoß mit drastischen Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro geahndet.

Erbaut wurde die Talsperre zwischen 1964 bis 1968. Der Stauinhalt beträgt bei vollständiger Füllung 0,43 Millionen Kubikmeter. Der Stausee hat eine Länge von 570 Meter.

Die Talsperre ist Pachtgewässer des Angelvereins Erlau e. V. und ermöglicht an diesem paradiesischem Fleckchen das Angeln (Voraussetzung ist u. a. ein Fischerei-Erlaubnisschein, weitere Infos unter www.angelverein-erlau.de). (Quelle: https://www.thueringen.info/talsperre-erletor.html)

Im Vergleich zu meinen anderen Wanderungen um die verschiedensten Talsperren in Thüringen, sollte dies heute ein vergleichsweise kurzer Spaziergang werden.

Ich starte in Hirschbach, dort stelle ich mein Auto ab. Bis zur Talsperre sind es knapp 2 km. Es geht immer entlang am kleinen Flüsschen "Finstere Erle" und mit Sonnenschein, blauem Himmel, Schneeresten und dem Gluckern des Wassers genieße ich den Sonntag.

Zu Beginn der kleinen Wanderung treffe ich eine Dame mit Hund, die mir erzählt, man könne bis zur Staumauer mit Wasserfall laufen, aber einen Weg um die Talsperre herum gebe es nicht.

Da ich sehr ungern den gleichen Weg zurück laufe, frage ich ein paar Kilometer weiter den nächsten Hunde-Gassi-Geher, der mir dann erzählt, der Forstweg würde wohl irgendwo am Ende der Talsperre enden, aber auf der anderen Seite sei auch ein Weg, man müsse die Querverbindung halt irgendwie durch den Wald machen - ohne wirklichen Weg.

Tja und da ich partout nicht den gleichen Weg zurück nehmen will, laufe ich weiter. Am Ende der kleinen Talsperre bin ich noch ganz entspannt: eine Bank in der Sonne lädt zum Rasten und Brötchen essen ein. Und nach der Überwindung eines Rest-Schneehaufens befinde ich mich auch schon wieder auf einem Weg, der an der anderen Seite der Talsperre entlang führt.

Alles ist gut, bis ich erneut an der Staumauer bin - dieses Mal auf der anderen Seite - und hier der Weg über die Staumauer versperrt ist. Und hier endet nun wirklich jeglicher Weg und ich sehe nur noch Waldgelände.

Dank der App, die mich beim Wandern begleitet, kann ich zumindest die Richtung einhalten und ziehe - wie so oft - den Weg ins "Ungewisse" dem Rückweg vor!

Und als ich dann schon den nächsten "richtigen" Weg sehen kann, liegt zwischen diesem und mir auch noch ein relativ tiefer Graben mit Bachlauf

Aber auch der lässt sich unfallfrei und trocken bewältigen und so werden aus dem kleinen Sonntagsspaziergang doch noch
7,5 km Rundweg.

Und da dieses Tor geschlossen ist, gibt es keine Möglichkeit, auf die andere Seite zu kommen.

Und da dieses Tor geschlossen ist, gibt es keine Möglichkeit, auf die andere Seite zu kommen.

also ab durch die "Botanik"

also ab durch die "Botanik"

die reißende "Finstere Erle" muss überquert werden

die reißende "Finstere Erle" muss überquert werden

kein menschliches Wesen in der Nähe - nur Spuren von "wilden Tieren"... die Wanderung wird höchst dramatisch

kein menschliches Wesen in der Nähe - nur Spuren von "wilden Tieren"... die Wanderung wird höchst dramatisch

Ziel erreicht: der Wasserfall in der Staumauer

Ziel erreicht: der Wasserfall in der Staumauer

mal wieder ein Rundweg mit ein paar kleinen "Irrungen und Wirrungen"

mal wieder ein Rundweg mit ein paar kleinen "Irrungen und Wirrungen"

© Birgit H., 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dieser LIVE-Reisebericht wird in Worten und Bildern von Ausflüge und Wanderungen in der Gegend um Rhön und Thüringer Wald berichten.
Details:
Aufbruch: 15.05.2020
Dauer: 19 Monate
Heimkehr: Dezember 2021
Reiseziele: Deutschland
Live-Reisebericht:
Birgit schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Birgit H. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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