Hello Canada - Roadtrip Vancouver -> Calgary

Reisezeit: Juni 2026  |  von Arno Ammann

Vancouver Tag 2

Den 2. Tag haben wir ein wenig früher begonnen als üblich. Ab 3 Uhr Nachts war nicht mehr an schlaf zu denken Irgendwie machen uns die 9 Stunden Zeitverschiebung doch ganz schön zu schaffen.
Wir nutzten die Zeit um den ersten Reisebericht zu schreiben, duschen, Koffer um zu packen, etc.
Gegen 8.30 Uhr gingen wir in Richtung Gastown um uns erstmal was zum Essen zu besorgen. Leider hatte noch so gut wie alles geschlossen. Also fiel unsere Wahl auf einen geöffneten Donutshop (Lee's Donuts). Wir waren anscheinend die ersten Kunden an diesem Tag. Die beiden Angestellten waren noch mit glasieren der Donuts beschäftigt. Wir sind mit unseren sehr lecker aussehenden Teigkringeln zur nächst möglichen Sitzgelegenheit gelaufen um endlich was zu essen. Wie zu erwarten waren die Donuts sehr lecker, aber auch extrem süß. Wir haben beide nur einen Donut geschafft...

Anschließend sind wir zu der berühmten Steamclock in Gastown gelaufen. Die Steamclock wurde 1977 vom kanadischen Uhrmacher Raymond Saunders erbaut. Sie wird teilweise mit Dampf betrieben. Sie pfeift und stößt stündlich Dampf aus. Sie gilt als eine der ersten jemals gebauten Dampfuhren und ist eine der wenigen ihrer Art, die weltweit noch in Betrieb sind. Leider wird die Uhr zur Zeit repariert, so dass die Uhr nicht lief. Gedampft hat sie trotzdem. Immerhin etwas. Wir erkundeten noch etwas den Stadtteil Gastown. Aus diesem Teil der Stadt ist Vancouver entstanden. Daher stehen hier recht alte Gebäude. Zumindest für kanadische Standarts. Ein wirklich schönes, gemütliches Viertel. Leider ist hier (wie überall) auch zu sehen das Vancouver ein Problem mit Obdachlosen und Drogen hat. Gelegentlich sieht man die regungslosen und in tief gebeugter Haltung stehenden Opioidabhängigen. Auch regungslos auf dem Boden herumliegende Personen haben wir gesehen. Erschreckend ist, dass es niemanden interessiert, wenn da jemand herumliegt Trotzdem ein schöner Stadtteil.
Nach diesem langen Spaziergang und unserer doch überschaubarer Fitness entschieden wir uns etwas zu trinken im Supermarkt zu kaufen und dann eine Mittagspause im Hotelzimmer ein zu legen.

Gastown

Gastown

Steamclock

Steamclock

Nach 2 Stunden Pause zogen wir wieder los. Nicht wirklich fitter als vorher...
Als Nachmittagsprogramm planten wir einen Besuch von Granville Island. Zu erreichen ist die Halbinsel unter anderem mit den Aquabussen, die in der Bucht wie eine Buslinie verkehren. Kleine, lustige, wacklige Boote.
Granville Island ist eine beliebte Halbinsel und Kulturviertel in Vancouver. Es gehört zu Vancouvers führendem Zentrum für Kunst, Kultur und Kulinarik. Das Herz ist der Public Market mit über 50 Händlern die alles Mögliche an Nahrungsmitteln anbieten. Außerhalb des Marktes gibt es unzählige kleine Geschäfte die Kunst, Souvenire, Nippes, Booten und noch mehr zu Essen verkaufen. Ein paar Kleinigkeiten haben wir natürlich auch erstanden. Da dort ziemlich alles überdacht ist, hat der Nieselregen nicht gestört.
Was zu Essen gab es auch. Deutsche Bratwurst! Die war gar nicht so schlecht Sie wurde mit Sauerkraut und angebratenen Zwiebeln in einem Hotdogbun serviert. Senf, saure Gurken etc. gab es optional dazu und als Beilage ein paar Chips.
Gesättigt haben wir uns auf den Rückweg zum Hotel gemacht. Unser Weg führte uns durch Yaletown. Ein moderner Stadtteil in dem die gut situierten jüngeren Leute wohnen. Dort reiht sich eine Bar an den nächsten kleinen Laden. Alles ist hier sehr begrünt und sauber.
Nach einer weiteren Pause im Hotel sind wir nochmal losgezogen um uns noch etwas wach zu halten, damit wir nicht wieder so früh im Bett landen. Irgendwann wollen wir ja auch das Jetlag mal los werden. Wir sind nochmal die Robson Street hoch und runter gelaufen. Die Robson Street ist in Vancouver die bekannteste Einkaufsstraße voller Boutiquen und Geschäfte. Man kann dort alles von mega günstigem Ramsch bis hin zu exklusiver Designermode kaufen. Zudem findet man auf den Plätzen entlang der Straße Künstler und Zauberer, die das Publikum unterhalten. Auf dem Rückweg haben wir noch etwas zum Frühstücken und zu trinken gekauft. Für mich (Arno) gab es noch ein Philly Cheesesteak zum Abendessen. Nicole war noch satt von der Bratwurst.
Gegen 23 Uhr ging es dann endlich ins Bett

Aquabus

Aquabus

Public Market

Public Market

Ein etwas anderes Vogelhaus

Ein etwas anderes Vogelhaus

Das Obst in Granville Island "leidet" oft unter Gigantismus... So große Beeren haben wir noch nie gesehen.

Das Obst in Granville Island "leidet" oft unter Gigantismus... So große Beeren haben wir noch nie gesehen.

Schoki der etwas anderen Art

Schoki der etwas anderen Art

German Bratwurst

German Bratwurst

Grobe Bratwurst - Nicole ist glücklich

Grobe Bratwurst - Nicole ist glücklich

Grünes Yaletown

Grünes Yaletown

Der Eingang eines Hochhauses in Yaletown

Der Eingang eines Hochhauses in Yaletown

© Arno Ammann, 2026
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach langem warten haben wir wieder die Möglichkeit den europäischen Kontinent zu verlassen. Dieses Mal wollten wir Berge sehen, anstatt nochmal Wüste und rote Steine ;-) Unsere Wahl fiel auf Kanada. Mit dem Mietwagen geht´s im Juni, innerhalb von 3 Wochen, von Vancouver Calgary.
Details:
Aufbruch: 07.06.2026
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 27.06.2026
Reiseziele: Kanada
Der Autor
 
Arno Ammann berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.