Pete´s World Domination Tour

Reisezeit: April 2011  |  von Peter Hartmann

Laos!: Vang Vieng - ungewolltes Trekking und Hoehlen

Da ich wie auf den Bildern zu sehen doch etwas vom Tubing gezeichnet war , hielten wir es für eine gute Idee, erstmal vor der Sonne zu flüchten und ein paar Höhlen in der Nähe anzusehen. Dazu leihten wir uns Motorroller aus und fuhren in die Höhlengegend, dort sind dann genügend Hinweisschilder für die diversen Höhlen.
Die nächstbeste war aber leider nicht erreichbar, da ein starker Regen in der vergangenen Nacht die Strecke mehr oder weniger unbefahrbar machte bzw. es keinen Spass machte, dort entlang zu fahren. Aber kein Problem, da alle Höhlen nicht weit auseinanderliegen.
Gegen eine gerine Gebühr ging es zu Fuss weiter in Richtung zweier Höhlen. Laut dem Kassierpersonal sollten wir auf jeden Fall immer gerade aus laufen.
Schnell fanden wir auch die erste Höhle, die leider sehr klein und wenig spektakulär war, eigentl. sogar richtig langweilig.

unserer Roller

unserer Roller

die Landschaft um die Höhlen herum, einfach phantastisch!

die Landschaft um die Höhlen herum, einfach phantastisch!

meine Wenigkeit vor der ersten Höhle

meine Wenigkeit vor der ersten Höhle

Anschließend machten wir uns auf zur nächsten Höhle. Immer gerade aus wurde uns gesagt. Nach vielleicht 15 Minuten versperrte uns ein kleiner Zaun den Weg, doch ich hatte im Reiseführer etwas von einer Höhle gelesen, bei der man über einen Zaun klettern muss und ein Reisfeld überqueren muss und tatsächlich kam auch ein Reisfeld mit 2 Bauern. Einen wirklich Weg weiter konnte man aber nicht erkennen, also sagten wir mal Hallo und Cave zu den freundlichen Laoten und sie zeigten nur verständnisvoll beide in die selbe Richtung. Dort konnte man im Dschungel sogar einen Trampelpfad erkennen, aber je weiter wir vorstießen, desto unsicherer wurden wir uns, wo es denn langgehen soll und mehrere Pfade gab es dann auch. So liefen wir mehr oder weniger ziellos durch die Gegend und beschlossen nach einer Stunde, wieder zu den Motorbikes zurückzukehren. Das war leichter gesagt als getan, denn wir konnten uns nur grob orientieren und den gleichen Weg zurücklaufen war auch mehr oder weniger unmöglich.

Wir liefen dann ein ausgetrocknetes Flussbett entlang, welches offensichtlich oft als Weg benutzt wird und trafen unterwegs einige Laoten, die aber kein Wort Englisch sprachen. An einer Stelle des Flussbetts lag recht viel Müll herum, was uns beiden aufgefallen ist. Kurz danach trafen wir sogar 2 jüngere Laoten, die sich etwas wild unterhielten. Die Frau kam mir bekannt vor und ich dachte, sie hätte mir die Eintrittstickets für die Höhlen verkauft, doch sicher war ich mir nicht.
Der Mann sprach etwas Englisch und erzählte was von Höhle 10 Min. weit weg und dass man Eintritt bezahlen müsse. Dann brach er das Gespräch ab, da die Frau in den Dschungel ging.
Genau so schlau wie vorher, gingen wir weiter im Flussbett und irgendwann hörte ich ein Motorrad und verliess an dieser Stelle den Weg und wir kamen tatsächlich an eine Strasse und auf Nachfrage war die Abzweigung zu unserer Höhle mit den Motorrädern nicht weit weg.
Insgesamt waren wir 2 - 2,5 h auf ungewollter Trekkingtour!

wohin des Weges?

wohin des Weges?

Kurz vor dem Parkplatz und dem Ticketschalter, trafen wir noch 2 Touristen, die uns von der 2. Höhle erzählten, die angeblich noch vor der kleinen Höhle liegt und vom Startpunkt in 5 Min. zu erreichen ist. Allerdings muss man dafür an der ersten Kreuzung abbiegen und nicht gerade aus gehen, wie man uns sagte. Bei dem Eintrittverkauf war dann auch der Mann, der uns nicht wirklich weiterhelfen konnte und die Frau wieder. Wir zeigten nochmal die Tickets, da wir uns entschlossen haben, die größere Höhle wenigstens kurz zu suchen.
An der ersten Kreuzung gingen wir links und schon standen wir vor dem Müll, der uns 1 Stunde vorher aufgefallen ist.
Als Wegweißer zur Höhle dient ein Steinhaufe und Olli kam die Stelle sofort bekannt vor, da wir dort den Mann und die Frau vom Eingang getroffen haben und die Höhle angeblich 10 Min. weg ist, obwohl es nur 10 Meter waren!

Wenigstens war die Höhle ansich ziemlich spannend. Da man etwa 10-15 Minuten hineinlaufen bzw. klettern konnte und wir die einzigen Besucher waren! Es war auch ziemlich eng an manchen Stellen und so kam richtige Höhlenstimmung auf, falls es sowas gibt.

hier soll man angeblich toll baden können, wenn man dem Hinweisschild zur Höhle glauben schenkt, zu dem Badeloch kommt man allerdings nur gekrochen und spassig ist es da drin sicherlich auch nicht

hier soll man angeblich toll baden können, wenn man dem Hinweisschild zur Höhle glauben schenkt, zu dem Badeloch kommt man allerdings nur gekrochen und spassig ist es da drin sicherlich auch nicht

© Peter Hartmann, 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Hallo liebe Lesefreunde, nun will ich mal das Dingen hier mal testen!
Details:
Aufbruch: April 2011
Dauer: unbekannt
Heimkehr: April 2011
Reiseziele: Thailand
Laos
Hongkong
Macau
China
Indien
Der Autor
 
Peter Hartmann berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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