Elternzeit in Thailand

Reisezeit: Januar - April 2012  |  von Anissa E.

Ko Phayam - die Cashewinsel

Als wir auf Ko Phayam ankommen merken wir recht schnell, dass es hier nicht viel gibt. Kleiner Pier, nur ca. 10 Leute auf dem Speedboot, was aber auch daran liegen kann dass wir außerhalb der Hauptsaison da sind, und nur ca. 5 Mopedtaxis am Pier. Wir lassen uns zu Vijit bringen, einem englischen Resort, was wir von anderen Elternzeitreisenden empfohlen bekamen. Dort angekommen, ging es in unseren Bungalow, der schon auf den ersten Blick sehr einfach und sehr dunkel war. Warmwasser, Fehlanzeige. Der Strand ist aber superfein, weiss und das Wasser glasklar, so dass wir im ersten Moment damit leben können. Bei unserer ersten Stranderkundung treffen wir Jörn, Isa und Baby Kollja aus Stuttgart. Wir merken schnell, dass es schade ist dass Sie am nächsten Tag wieder abreisen, aber Zeit genug um abends in deren Resort gemeinsam zu essen und zu quatschen. Als wir so gegen 21.30 Uhr zurück zum Vijit Resort kommen ist dort niemand mehr. Kein Getränk mehr zu bekommen, kein Passwort mehr fürs Internet zu kriegen und so sitzen wir, nachdem wir Ole ins Bett gebracht haben noch ein bissel vor dem Bungalow und tun nichts. Nichts, außer zu realisieren wie einfach dieser Bungalow, dieses Resort ist, und so fassen wir den Plan am nächsten Tag noch einmal nach einem anderen Resort zu schauen, welches dann vielleicht sogar Heißwasserduschen haben könnte. Wir wollten die letzten Tage am Meer einfach schön haben und nicht so wie zwischendurch ja auch schon auf unserer Reise, an wesentlichen Stellen improvisieren. Wir hatten in Ranong einen Flyer vom Pi Pi Land Resort gesehen, die mit "organic" und 24 hours electricity Werbung machten. Wir fuhren nachdem Jan-Peter einen Roller besorgt hatte dort hin. Paul der "Besitzer" des Resorts, zeigte uns bereitwillig einen Bungalow. So weit nicht schlecht, aber leider hatte dieses Resort so gut wie keinen Strand... Auch nicht gut, da wir ja die letzten Tage am Meer verbringen wollten. Nach Frühstück mit selbstgemachtem Brot und selbstgemachter Cashewnut Butter teilten wir Paul unsere Bedenken mit. Er sagte das wäre kein Problem, aber wir könnten ja im Resort seiner Tochter "Heaven Beach" mal schauen, das wäre im Prinzip genauso, nur wären die Bungalows 1,5 mal so groß und eben etwas teurer. Dort fanden wir dann auch was wir suchten. Ein großer, heller Bungalow direkt am Strand, massiv gebaut, mit Außenbad 24 Stunden Strom und Heisswasser. Herrlich. Dazu noch eine große Terrasse, die für Ole wunderbar zum krabbeln, spielen und laufen geeignet ist. Hier lassen wir es uns richtig gut gehen, auch wenn die Vorstellung von "abends vor dem Bungalow auf der Terrasse sitzen" von den allabendlichen Gewittern über den Haufen gerannt wird. Von hier aus fahren wir mit dem Roller an den Monkey Beach, der bei Ebbe wunderbar zum schwimmen taugt und zum Long Beach, wo tourimäßig am meisten los ist und das Meer richtige Wellen hat. Bei unseren Mopedtouren sehen wir einen großen Waran und an einem Abend fahren wir uns einen Platten, der dann beim Schrotthändler nahe am Pier für ca. 4 Euro repariert wird (inclusive neuem Schlauch und "Einbau"). Die Insel ist vom Cashew Nut Anbau geprägt. Überall stehen Cashewnut Bäume und die Früchte liegen überall auf der Strasse. Abends essen wir gerne beim J & D Restaurant. Hier gibt es wunderbares Cordon Bleu und auch die Bratkartoffeln sind nicht zu verachten... Selbst in Deutschland muss man nach so gutem deutschen Essen lange suchen!! Alles in allem eine tolle Insel und so verabschieden wir uns nun vom Meer. Heute um 14.30 Uhr geht unser Speedboot zurück nach Ranong. Dort werden wir von Pon`s Place abgeholt und dann gegen 20.00 Uhr fahren wir mit dem VIP 24 Bus durch die Nacht nach Bangkok. Abschiedsrunde...

Auf Koh Phayam gehts gemütlich zu...

Auf Koh Phayam gehts gemütlich zu...

Die Hauptsaison ist vorbei.

Die Hauptsaison ist vorbei.

Auf der Insel leben nur 500 Locals.

Auf der Insel leben nur 500 Locals.

Viele leben vom Anbau von Cashewnüssen, die überall zum trocknen ausliegen. Die ganze Insel duftet danach!

Viele leben vom Anbau von Cashewnüssen, die überall zum trocknen ausliegen. Die ganze Insel duftet danach!

Die Insel wirkt, als hätte man ein Stück Dschungel ins Wasser gesetzt...

Die Insel wirkt, als hätte man ein Stück Dschungel ins Wasser gesetzt...

...es gibt hauptsächlich Trampelpfade und schmale Betonpisten.

...es gibt hauptsächlich Trampelpfade und schmale Betonpisten.

Ko Phayams Strände sind herrlich! Wir wohnen an der Buffalo Bay

Ko Phayams Strände sind herrlich! Wir wohnen an der Buffalo Bay

die wohl den schönsten Strand der Insel haben soll.

die wohl den schönsten Strand der Insel haben soll.

Leckeres Frühstück mit selbstgemachtem Joghurt und natürlich Cashews!

Leckeres Frühstück mit selbstgemachtem Joghurt und natürlich Cashews!

Strandläufer

Strandläufer

Uns gefällt die Monkey Bay am Besten.

Uns gefällt die Monkey Bay am Besten.

Ole jagt Krabben,

Ole jagt Krabben,

geht schwimmen

geht schwimmen

und sammelt Muscheln.

und sammelt Muscheln.

Dann wird er von Einheimischen gefangen genommen

Dann wird er von Einheimischen gefangen genommen

Doch wir schnappen ihn uns und brausen mit dem Roller davon

Doch wir schnappen ihn uns und brausen mit dem Roller davon

Hier wird leckeres Pad Thai gekocht!

Hier wird leckeres Pad Thai gekocht!

Wir wohnen bei diesem netten Kerl. Wir locken die Mücken an...

Wir wohnen bei diesem netten Kerl. Wir locken die Mücken an...

... die er dann verspeist.

... die er dann verspeist.

© Anissa E., 2012
Du bist hier : Startseite Asien Thailand Ko Phayam - die Cashewinsel
Die Reise
 
Worum geht's?:
Am 30.01.2012 treten wir nun unser Elternzeit Projekt an. Wir starten ab Düsseldorf und nach 2 Tagen Dubai werden wir dann am 03.02,2012 endlich in Bangkok ankommen. Wie es dann weiter geht können wir Euch heute noch gar nicht sagen...
Details:
Aufbruch: 30.01.2012
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 05.04.2012
Reiseziele: Thailand
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Anissa E. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.