Norwegen – Lofoten 2010: Erfüllung eines Traumes

Reisezeit: Juni / Juli 2010  |  von Marion S.

7.Tag – Fahrt bis Holdøya (77 km)

Es ist wieder stark bewölkt, einstellig kalt, regnet aber noch nicht. Da das Wetter weder zum Wandern noch zu einer Bootstour einläd beschließen wir nur eine kleine Ausfahrt zu machen.
Zunächst wieder den Raftsund entlang bis zur Lofast-Strasse. Heute sind die Blicke lange nicht so verlockend und schön wie vorgestern bei Sonnenschein. Was so ein bisschen Licht doch ausmacht. Diesmal fallen uns auch die Schlickflächen überall in den Buchten extrem auf. Bisher stand das Wasser immer höher wenn wir hier langgefahren sind.
Wir fahren gleich hinter der Brücke nach Hanøy runter an einen kleinen Strand mit vielen Muscheln. Hier sieht man die Raftsundbrücke von der Nordseite.
Wir drehen eine Autorunde durch Myrland und bekommen trotz des trüben Wetters eine gute Vorstellung von der faszinierenden Schönheit dieses kleinen Ortes am hellen Sandstrand mit dem riesigen Bergrücken gleich dahinter.

Raftsundbrücke von Norden und  das Akslamassiv

Raftsundbrücke von Norden und das Akslamassiv

Muschelstein bei Ebbe

Muschelstein bei Ebbe

Typische Lofotenküste

Typische Lofotenküste

Blick auf Myrland

Blick auf Myrland

Hinter dem Myrlandtunnel stellen wir das Auto ab und laufen den Weg runter zum hier zwischen Bergmassiven eingequetschten Falkfjord. Diese Landschaft wirkt durch ihre Extreme gleichzeitig faszinierend und bedrohlich.
Weiter geht's durch den nächsten Tunnel auf die kleine Insel Holdøya, die vor dem Sløverfjordtunnel abzweigt. Schon die Zufahrt ist genial, geht die Strasse doch hier über einen Damm mit beidseitigem Sandstrand.

Zufahrtstrasse zur Insel Holdøya

Zufahrtstrasse zur Insel Holdøya

Auf der Insel stehen viele hübsche Holzhäuser. Wer mag hier wohnen und wie verdienen die Menschen hier ihren Lebensunterhalt? Oder sind das mehr Ferienhäuser? Diese Insel scheint mir ein guter Ausgangspunkt für den Norden der Lofoten und den Osten der Vesterålen zu sein, aber ich habe keine Angebote für zu mietende Häuser gefunden. Auch viel Platz für Wohnmobile oder Zelte schien es nicht auf der Insel zu geben.
Es regnet wieder und wir sind keine Norweger. Auf der Rückfahrt halten wir noch an der Raftsundbrücke und erkunden am Hang die Brückenkonstruktion. Dann fahren wir doch wieder zu unserem Panoramafenster und der nächsten Derrikfolge. Bin ich froh dass wir bei diesem Wetter dieses Haus gemietet haben.

© Marion S., 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
3 Wochen mit einem Mietwagen auf den Lofoten unterwegs. (11.06.2010 - 02.07.2010)
Details:
Aufbruch: 11.06.2010
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 02.07.2010
Reiseziele: Norwegen
Der Autor
 
Marion S. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.