Südafrika - wir kommen

Reisezeit: September / Oktober 2016  |  von Peter B.

Addo NP und Umgebung

Unser Weiterflug nach Port Elisabeth mir SAA war problemlos, P.E. ein kleiner, übersichtlicher Flughafen, dort den Mietwagen in Empfang genommen, alles ganz entspannte Leute. Und los geht unsere Tour.

Zum Addo-Park sind es ca. 70 km. Unsere Unterkunft, das Addo Afrique Estate liegt ca. 10 km vom Haupteingang entfernt. Wir hatten bereits vorab viel gelesen, aber das eigene Erleben ist noch ein Stück anders. Traumhaft. An der Straße ein Pförtnerhäuschen, dahinter ein riesiges Areal. Weit oben auf dem Berg die Lodge. Bereits auf dem Weg zur Lodge sind uns Strauße, Warzenschweine und eine Schildkröte begegnet. In der Lodge, die maximal drei Familien beherbergt, hat uns Moses herzlich in Empfang genommen. Moses, Verwalter, Koch und guter Geist des Hauses in einem. Die Unterkunft – komfortabel, individuell und herzlich, besser kann ein Urlaub nicht losgehen. Ich denke, die Bilder geben dies ein bisschen wieder.

zur auf dem Berg gelegenen Lodge gehörten wenigstens 10 Quadratkilometer Natur.

zur auf dem Berg gelegenen Lodge gehörten wenigstens 10 Quadratkilometer Natur.

Unser Reich, davor eine riesige Terrasse...

Unser Reich, davor eine riesige Terrasse...

..und ein Bad mit Whirlpool und als Krönung eine Außendusche. Duschen unterm Sternenhimmel... ihr dürft uns gerne beneiden

..und ein Bad mit Whirlpool und als Krönung eine Außendusche. Duschen unterm Sternenhimmel... ihr dürft uns gerne beneiden

Unser Ausblick.

Unser Ausblick.

Den ersten Tag haben wir gleich eine Wanderung durch das Areal der Lodge gemacht (etliche Quadratkilometer), uns haben u.a. Kudus und die 4 Giraffen der Lodge begrüßt…keine 50m entfernt. Irgendwie unwirklich und faszinierend.

irgendwie unwirklich...

irgendwie unwirklich...

Abends hat uns Moses suuuper lecker bekocht. Ein wunderschöner 1. Tag.

Moses, die LIebenswürdigkeit in Person und ein Superkoch...für uns ganz allein.

Moses, die LIebenswürdigkeit in Person und ein Superkoch...für uns ganz allein.

Wir haben bei Addo.Afrique ein 3-N-Package gebucht. So viele positive Kommentare können nicht falsch liegen. Auch wir werden die Lodge und Moses in höchsten Tönen loben. Am 2. Tag zeitig lecker gefrühstückt und dann auf in den Addo-Elefant-NP. Am Eingang viel südafrikanische Bürokratie, ein bissel zu Schmunzeln, Entrance Fee ca. 15 €/Nase und dann auf die Fotojagd. Ein riesengroßes Areal, man wird auch nie alle Tiere erleben und muss geduldig sein. Wir haben viel gesehen, aber das Highlight war zweifellos eine große Elefantenfamilie am Wasserloch. Die hatten so einen kleinen laufenden Meter dabei, der noch gar nicht richtig auf den Füßen stehen konnte…war das schön zu sehen. Den hätten wir zu gern mitgenommen…haben es dann doch nicht getan…gut so…bei der Ausfahrt wird auch der Kofferraum kontrolliert.

der Inbegriff eines Nationalparkbesuchs

der Inbegriff eines Nationalparkbesuchs

Am Nachmittag noch eine organisierte Tour, als Teil des Packages, durch das Scotia Game Reserve. Das Wetter hat es nicht so gut mit uns gemeint, es war nicht wirklich kalt, aber Regen und Wind haben es in einem offenen Jeep nicht wirklich gemütlich gemacht. Trotzdem waren die 4 Stunden voller Eindrücke und Tiere aus nächster Nähe: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Flußpferde, Krokodile und auch der Löwe (wie von MGM entnommen) fehlten nicht. Anders als Addo, aber sehr zu empfehlen.

Am 3. Tag die Woodland section vom Addo an der Küste gesucht aber nicht den richtigen Zugang gefunden und so haben wir an der Mündung des Sundae River die riesige Dünenlandschaft rauf und runter erkundet. Unser kleiner Energiezwerg war anschließend platt… Schlussfolgerung: zu Hause müsste es mehr Dünen geben.

Der Gratwanderer.

Der Gratwanderer.

Gegen Abend noch eine zweite Tour durch den Addo als Sundowner-Tour über 2 Stunden gemacht, naja, die meisten Tiere hatten wohl schon Feierabend – man kann nicht immer Glück haben. Dafür gab es am Abend wieder lecker Essen von Moses und seiner Frau.

Und nun am Abend des 3. Tages die Einschätzung von der 1. Station: In der Kombi Addo&Scotia genau richtig. 3 Tage sind völlig ausreichend, dann lieber an anderer Stelle noch ein bissel NP-Feeling genießen. Die Atmosphäre der Lodge und die persönliche Fürsorge von Moses…das könnte länger andauern. Wir haben ihn schon gefragt, ob er sich denn Deutschland vorstellen könne – er hat nicht abgelehnt… sorry, tut mir leid für spätere Gäste.
Morgen geht’s nun weiter nach Knysna.

Wir hatten noch überlegt, über Graaff-Reinet zu fahren, einem schönen Städtchen mit wohl wundervoller Umgebung (Valley of Desolation)…aber das ist wohl zu viel für einen Tag. Schade.

Ergänzung: Am Abreisemorgen haben wir es uns nicht nehmen lassen, uns bei einer Wanderung von „unseren“ Giraffen zu verabschieden…hier die Bilder dazu.

Busch-Lego

Busch-Lego

Bei Familie Strauß zu Hause - Eltern ausgelaufen.

Bei Familie Strauß zu Hause - Eltern ausgelaufen.

© Peter B., 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
20 Tage von Port Elisabeth nach Kapstadt
Details:
Aufbruch: 28.09.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 17.10.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.