Südafrika - wir kommen

Reisezeit: September / Oktober 2016  |  von Peter B.

Knysna / Storms river

Die Wetterprognosen verhießen nichts Gutes, daher haben wir uns früh gleich auf dem Weg in den Tsitsikamma gemacht, genauer zum Hauptanlaufpunkt Storms river, ca. 90 km von Knysna entfernt.

Nachdem wir den gefühlt 100sten Anmeldebogen für den NP ausgefüllt haben (inzwischen ohne jede Mühe mit Pass-ID´s aus der Phantasie, das schaut sich ohnehin niemand an) noch die km bis zum Parkplatz gefahren. 2 Busse und eine größere Anzahl von Fahrzeugen war schon da. Auf Holzplankenwegen ging es dann zur Hauptattraktion, den Hängebrücken an und über den Storms river.

Wir waren ziemlich enttäuscht. Da hatten wir mehr erwartet. Wenn man Robberg nature reserve mit einer "1" bewertet, war das bestenfalls noch eine "3-". Auf Grund der viel zu vielen Leute haben wir uns dann sogar den Aufstieg zum Viewpoint gespart. wie mag das nur in der high season sein?

Klippspringer...eine merkwürdige Mischung aus Hase und Meerschwein...

Klippspringer...eine merkwürdige Mischung aus Hase und Meerschwein...

Blick auf die Mündung von Storms river

Blick auf die Mündung von Storms river

die berühmte 70m lange Hängebrücke

die berühmte 70m lange Hängebrücke

Stattdessen ein architektonisches Meisterwerk hinterlassen, einen 17-etagigen Steinturm. Nachwanderer, schreibt uns mal, ob der denn am Fuß vom Aufstieg zum Viewpoint noch steht.

Haben dann damit geliebäugelt, eine Kayak-Tour in den Storms river hinein zu unternehmen - aber die Preise haben uns davon abgehalten, das war heftig. Und die es gemacht haben, waren bald wieder da, das lässt sich wohl nicht allzu weit paddeln.

unser 17-Etagenbauwerk am Fuß des Aufstiegs zum Viewpoint

unser 17-Etagenbauwerk am Fuß des Aufstiegs zum Viewpoint

Das Wasser vom Storms river wirkt nahezu schwarz. Die Mündung lockt sehr zum Paddeln - scheint aber nur ein paar hundert Meter schiffbar zu sein.

Das Wasser vom Storms river wirkt nahezu schwarz. Die Mündung lockt sehr zum Paddeln - scheint aber nur ein paar hundert Meter schiffbar zu sein.

Haben uns dann auf den weg zur Storms river bridge gemacht, die N2 führt darüber. Man kann sie zu beiden Seiten zu Fuß erkunden. Wir fanden dies eindrucksvoller als Storms river mouth.

die Brücke der N2 über den Storms river

die Brücke der N2 über den Storms river

Die tief eingeschnittene Schlucht des Storms river.

Die tief eingeschnittene Schlucht des Storms river.

und hier noch was zum Schmunzeln - Wasser- und Abwasserverlegung auf südafrikanisch an der nahe gelegenen Raststätte

und hier noch was zum Schmunzeln - Wasser- und Abwasserverlegung auf südafrikanisch an der nahe gelegenen Raststätte

Der Tsitsikamma lohnt sicher einen Besuch, die Highlights bleiben aber den Mehrtageswanderern auf den bekannten Routen vorbehalten. Storms river mouth sollte man sich sparen, wenn man noch andere Ziele hat.

Auf dem Rückweg haben wir noch an einem nahegelegenen Bigtree einen Stopp eingelegt, ein 800 Jahre alter Baurise mit 8,5m Umfang. Schon gewaltig, vor allem die Vorstellung, dass der bereits alt war, als Magellan erstmals die Welt umsegelte...

...und dann kam der große Regen und unser Rückweg nach Knysna.

© Peter B., 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
20 Tage von Port Elisabeth nach Kapstadt
Details:
Aufbruch: 28.09.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 17.10.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Peter B. berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.