Südostasien und mehr....2016/2017

Reisezeit: November 2016 - März 2017  |  von Uta Kühne

23.-25.11.2016 Nha Trang / Nha trang - Da Lat

Die letzten Tage in Nha Trang waren wenig aufregend. Wir waren noch mal am Strand und haben Banh Mi an einem Stand ausprobiert. Rumlaufen, schauen, essen….langweilige und wenig ereignisreiche Tage halt.

...sie haben am Strand/an der Promenade so ´ne Art Park angelegt...ganz hübsch

...sie haben am Strand/an der Promenade so ´ne Art Park angelegt...ganz hübsch

Mein erstes Banh Mi  Gefülltes Baguette mit diversen Sachen....

Mein erstes Banh Mi Gefülltes Baguette mit diversen Sachen....

...lecker....

...lecker....

Am letzten Tag bin ich noch mal zu einem Tempel gelaufen – schön ne Stunde durch die Stadt bei der Mittagshitze. Man gönnt sich ja sonst nichts. Immer der Straße nach und ich war weit und breit die einzige Touristin/Tourist. Doch irgendwann war das auch geschafft und ich erreichte den Tempel Po Nagar.

...auf dem Weg zum Tempel...

...auf dem Weg zum Tempel...

Der Tempel war ganz nett…..mehr aber auch nicht. Ich hatte zum Glück meine Fotos schon gemacht als eine Dose Chinesen ausgeschüttet wurden. Nichts gegen die chinesischen Touristen, aber die Chance auf gute Fotos wird doch etwas dezimiert…

Abends habe ich gepackt, denn nächsten Tag ging es nach Da Lat. Hostel war gebucht, Ticket bereits gekauft und gegen 12:30 Uhr sollte ich beim Booking Office erscheinen. Hieß also: mit vollem Gepäck mittags durch die Straßen wandern. Ich war schon wieder bereit für´ne Dusche als ich beim klimatisierten Office ankam. Ab 12:30 Uhr war dann einchecken: das Ticket wurde vorgezeigt, ich erhielt einen kleineren Fahrschein (den selbstverständlich niemand sehen wollte) und ein Gepäck-Bänzel. Quasi wie im Flughafen. Wichtig wichtig – besonders, wenn man bedenkt, dass es sich um einen kleinen Bus handelt, bei dem die Gepäckstücke der 10 Reisenden durch ein geöffnetes Fenster auf die Rückbänke gepackt wurden und alle in Da Lat bei eben jenem Booking Office wieder rausgehievt wurden. Aber gut, soll ja alles seine Ordnung haben.

Unser Minibus mit Pepe im Hintergrund

Unser Minibus mit Pepe im Hintergrund

Die Fahrt dauerte 3 Stunden 40 Minuten mit einem längeren und einem kürzeren Stop. Eigentlich ja 4 Stunden, aber der Fahrer war scheinbar zügig unterwegs. Es ging rumpelig mit unserem kleinen Bus in Schlangenlinien hinauf und es war interessant, wie sich die Landschaft unterwegs veränderte. Aber schön!

Das war mal eine hübsche Raststätte...

Das war mal eine hübsche Raststätte...

Wir kamen an etlichen Gewächshäusern vorbei. „Das sind ja ne Menge Gewächshäuser“ dachte ich noch bei mir – und dann kamen noch viel mehr…..Gewächshäuser bis zum Horizont!! Unglaublich! Sowas hatte ich vorher noch nie gesehen! (auch hier geben die Bilder das nicht wieder – zumal es schwierig ist aus diesem fahrenden Bus zu fotografieren )

schwer zu erkennen: Gewächshäuser bis zum Horizont!

schwer zu erkennen: Gewächshäuser bis zum Horizont!

In Da Lat wurde ich von einem Abesandten meines Hostels abgeholt. Erneut mit dem Roller! Diesmal wurde der große Rucksack hochkant vor dem nicht gerade großen Fahrer platziert. Dieser konnte kaum drüber schauen und auch das Lenken fiel ihm schwer – zumindest hatte ich den Eindruck. Für mich war das wieder ein lustiges Erlebnis.

Im Hostel angekommen wurde ich freundlich und sehr herzlich von den Eigentümern begrüßt. Ich bezog den 8 Personen female dorm…..und stellte zu meiner Überraschung fest, dass es exakt nur 1 Toilette und Dusche für alle Mädels gab. Oha – das wird eng! So war es dann auch. Ich wollte vor dem Essen gern noch duschen und schon musste ich mich mit einer anderen Mitbewohnerin einigen. Was passiert hier bloß morgens??

Zusätzlich zum Frühstück gab es auch Abendessen. Vor Ort selbst gekocht und es wird in großer gemeinsamer Runde an zwei großen Tischen gegessen. Das Essen war gut. Verschiedene Schüsseln und Teller auf dem Tisch (wie zu Hause). Hatte ich so auch noch nie – wie ich mich korrigieren lassen musste, handelte es sich auch nicht um ein klassisches Hostel, sondern um eine homestay. Okay!

 (man könnte meinen, ich bin total fixiert aufs Essen  es ist nur so spannend, weil ich so viele neue Sachen probiere   )

(man könnte meinen, ich bin total fixiert aufs Essen es ist nur so spannend, weil ich so viele neue Sachen probiere )

Am Abend saßen einige draußen und spielten Karten, tranken Wein und rauchten das eine oder andere Zeug. Ich bestellte mir ein Taxi (das Homestay liegt etwas außerhalb) und fuhr in die „City“ zu Brenda, meiner taiwanesischen Reisebekanntschaft aus Nha Trang, die einen Tag vor mir angekommen ist. Sie ist mit einer Freundin in einem ganz entzückenden Hostel abgestiegen, wo wir eine Weile bei einem kalten Tiger Beer und deutlich kälteren Temperaturen als in Nha Trang auf der Dachterrasse saßen. Sie fragte gleich, ob ich nicht auch hier einziehen will, sie ist noch einen Tag da!! Ich werde es mir überlegen….

© Uta Kühne, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Singapur - Vietnam - Thailand - Malaysia - Kambodscha ...... und wohin es mich womöglich sonst noch verschlägt...
Details:
Aufbruch: 09.11.2016
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 03.03.2017
Reiseziele: Singapur
Vietnam
Malaysia
Thailand
Kambodscha
Indonesien
Der Autor
 
Uta Kühne berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.