Südostasien und mehr....2016/2017

Reisezeit: November 2016 - März 2017  |  von Uta Kühne

09.-14.12.2016 KL - Langkawi / Langkawi

Die Abreise aus Kuala Lumpur verlief glücklicherweise problemlos. Mit dem KLIA Ekspress ging es wieder zurück zum Flughafen. Dort war am Domestic Airport zwar jede Menge los (wo wollen die bloß alle hin? ), dennoch dauerte das Aufgeben des Gepäcks nicht allzu lange (wieso wird mein Rucksack eigentlich immer schwerer anstatt leichter? Verstehe ich nicht… ). Wir starteten zwar auch nicht pünktlich, aber in diesem Fall war das ja glücklicherweise egal. Nach 1 Std. Flug kam ich dann auf Langkawi an und es war sonnig und heiß. Herrlich, so wollte ich das!

Nachdem ich rausgefunden habe, dass man sich erst mal an einem Schalter anstellen, um sich einen Taxi-Coupon (unter Angabe der Unterkunft) besorgen und bezahlen muss, damit man anschließend draußen auf seinen Wagen wartet, kam auch ich dann irgendwann in meinem Hostel an. Ein female dorm mit Kabinen, in denen entweder ein Einzelbett oder ein Etagenbett steht. Zwar hatte ich ein Einzelbett gebucht, bekam jedoch ein Etagenbett zur Einzelnutzung, da keines der Einzelbetten frei war. Kein Problem – ob ich nun mit einem Bett über mir allein schlafe oder ohne, war mir schnuppe. Allerdings durfte ich nach 2 Nächten dann doch noch in eine Einzelkabine umziehen...

Das Hostel ist schlicht und funktional, zeichnet sich aber durch seine gute Lage und seine sehr familiäre und lockere Atmosphäre aus.

Für mich ging es jedoch erst mal an den Strand. Da wir bereits 2012 auf Langkawi waren, ist mir der Strand die "Ortschaft" nicht fremd. Diesmal war ich allerdings professioneller unterwegs und konnte gleich beim ersten Strandbesuch meinen Körper im Bikini in die Sonne strecken. Allerdings ist es in der Sonne doch gewaltig heiß! Und auch hier kein wirklich geeignetes Schattenplätzchen zu finden....

Etwas abseits vom Jetski-, Wassersport, Liegen-/Sonnenschirm- und Strandbar-Terror machte ich es mir an dem breiten Strand mit wunderschön weißem Sand bequem und blieb bis zum Sonnenuntergang…….schööön!!

Abends ging ich dann mit zwei Mädels und der Mitarbeiterin des Dorm etwas essen, saß noch einige Zeit bei lauschigen 28 Grad draußen….

Die nächsten Tage verbrachte ich im Grunde ähnlich: aufstehen – Strand – draußen sitzen – was zu essen suchen – draußen sitzen – bisschen mit den anderen Hostelmädels plauschen.

Dieser Abschnitt am Pantai Cenang ist ja nicht wirklich groß, auch wenn sich hier wohl der Großteil des touristischen Lebens auf Langkawi abspielt. Ich bin dann mal die Straße mit allen Geschäften, Shops, Marts und Restaurants rauf und runtergelaufen und habe voller Erschrecken festgestellt, wie sehr sich hier einiges in den letzten Jahren verändert hat. Viele große Gebäude und neue Hotels sind entstanden, es gibt hier sogar zwei oder drei kleinere Malls (wobei diese den Namen eigentlich nicht verdienen, wenn man die tatsächlichen Malls in KL oder Singapur gesehen hat ) und auch die großen Fastfood-Ketten (McD, KFC, Starbucks und Subway) haben ihre Weg nach Langkawi gefunden. Überall sind noch große Baustellen zu sehen, wo noch mehr Hotels o.ä. entstehen werden. Die kleinen Shops befinden sich nun in großen Gebäude mit akkurater Glastür an Glastür, die Straße und die Gehwege befinden sich teilweise ebenfalls im Neubau..... Diesen extremen Wandel hatte ich nicht erwartet!

Und auch hier muss niemand verhungern und man kann wirklich aus sämtlichen bekannten Nationalitäten auswählen: Indisch, Thailändisch, Italienisch, Türkisch, Mexikanisch, Chinesisch usw. – daneben gibt es natürlich auch die kleinen Lokale mit mehr oder weniger einheimischer Kost, viele Seafood-Restaurants (immerhin sind wir hier auf einer Insel ) und auch Streetfood findet sich hier. Man kann wirklich gut und günstig essen, wenn man möchte. Einen Abend habe ich mir an einem kleinen thailändischen Stand ein grünes Curry geholt (umgerechnet 2 €). Das war wirklich das grünste Curry, das ich jemals gesehen habe! Womit sie das auch so grün bekommen: es schmeckte hervorragend! (….mal abgesehen von der toten Ameise im Reisbällchen – mit den Insekten habe ich das hier aber anscheinend irgendwie )

Einen Tag habe ich mir mit einem Mädel aus dem Nachbarhostel die komplette Bucht angesehen, die ja aus zwei Stränden besteht: Pantai Tengah und Pantai Cenang (an dem ich wohne und mich aufhalte). Am Pantai Tengah haben wir vor vier Jahren gewohnt. Es war interessant zu sehen, wieviel sich auch hier verändert hat. Unser damaliges Hotel ist mittlerweile geschlossen. So wie es aussah, wird angebaut und/oder renoviert oder umgebaut. Auch der Strand war nicht mehr so schön. Und auch hier allgegenwärtig: die Baustellen! Wie das hier wohl in weiteren 5 Jahren aussehen mag? Womöglich muss ich noch mal wiederkommen….

Pantai Tengah heute...

Pantai Tengah heute...

...überall Baustelle...

...überall Baustelle...

Die Tage waren nicht sonderlich aufregend, aber unglaublich entspannend. Sonnig, bewölkt, bisschen windig und um die 30 Grad. So lässt sich das erst mal aushalten - auch wenn es einen Tag mächtig geregnet hat. Danach ist es ja glücklicherweise wieder schön. Nach dem ständigen packen des Rucksacks und die Standorte wechseln, ist mir gerade nicht mehr nach rumreisen, so dass ich mich spontan entschieden habe, bis zu meinem Aufbruch nach Koh Lipe in Thailand auf Langkawi zu bleiben…..

Die Regenfront rückt an...

Die Regenfront rückt an...

© Uta Kühne, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Singapur - Vietnam - Thailand - Malaysia - Kambodscha ...... und wohin es mich womöglich sonst noch verschlägt...
Details:
Aufbruch: 09.11.2016
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 03.03.2017
Reiseziele: Singapur
Vietnam
Malaysia
Thailand
Kambodscha
Indonesien
Der Autor
 
Uta Kühne berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.