Norwegen - einmal zu den Lofoten

Reisezeit: Juni / Juli 2026  |  von Ines Buchholz

24.06.2026 - Küstenstraße _ Steinkjer nach Bodo

Tag 1

Wir wechseln von der Schnellstraße E6 auf die Küstenstraße R17. Sie ist kurvenreicher und schmaler, dafür kann man auf dieser Strecke die fantastische Fjordlandschaft des Landes bestaunen.

Blick auf den kleinen Ort Bangsund

Blick auf den kleinen Ort Bangsund

Erstaunlich, welch Wege manche Wurzel geht.

Erstaunlich, welch Wege manche Wurzel geht.

Dunkle Wolken hängen über dem Fjord. Aber die Berge spiegeln sich toll im Wasser.

Dunkle Wolken hängen über dem Fjord. Aber die Berge spiegeln sich toll im Wasser.

Entlang der Strecke

Entlang der Strecke

Am anderen Ufer sehen wir mehrere Wasserfälle.

Am anderen Ufer sehen wir mehrere Wasserfälle.

Wir fahren dem strahlend blauen Punkt, fern am Horizont entgegen.

Wir fahren dem strahlend blauen Punkt, fern am Horizont entgegen.

Kurz vor dem Fährhafen in Holms.

Kurz vor dem Fährhafen in Holms.

Fährfahrt

Die Fähre bringt uns von Holms nach Vennesund. Die Überfahrt hat ca. 20Minuten gedauert. Mittlerweile haben wir strahlend blauen Himmel.

Im Fährhafen

Im Fährhafen

An Bord der Fähre kommen wir mit einer Frau ins Gespräch, die in Kiel mit dem Fahrrad gestartet ist und bis ans Nordkap radeln will. Ich finde das spannend und bin beeindruckt.

An Bord der Fähre kommen wir mit einer Frau ins Gespräch, die in Kiel mit dem Fahrrad gestartet ist und bis ans Nordkap radeln will. Ich finde das spannend und bin beeindruckt.

Während der Überfahrt meint das Wetter es richtig gut mit uns

Während der Überfahrt meint das Wetter es richtig gut mit uns

Himmlisch

Nördlich von dem kleinen Ort Vik finden wir einen tollen Stellplatz direkt am Wasser in einer kleinen Bucht. Richtig idylisch!

Ehe wir unser Abendessen unter freiem Himmel bereiten, bummeln wir noch ein wenig am Strand entlang.

Ehe wir unser Abendessen unter freiem Himmel bereiten, bummeln wir noch ein wenig am Strand entlang.

Am Stellplatz befindet sich eine Schutzhütte mit großer Feuerschale. Dort lassen wir uns nieder und kommen ins Gespräch mit einem Norweger, der mit seinem PKW allein unterwegs ist.

Am Stellplatz befindet sich eine Schutzhütte mit großer Feuerschale. Dort lassen wir uns nieder und kommen ins Gespräch mit einem Norweger, der mit seinem PKW allein unterwegs ist.

Tag 2

Als ich früh morgens wach werde, prasselt der Regen auf unseren Bus, es ist windig und draußen ist alles grau in grau. Inzwischen wird es nachts kaum noch dunkel. Einerseits ist es toll, weil man kann scheinbar schier endlos lang akiv sein, aber andererseits beeinträchtigt es meinen Schlaf. Wenn ich früh morgens 4:30Uhr wach werde, schlafe ich garnicht oder nur schwer wieder ein. Heute habe ich mich entschieden einfach diesen Bericht zu schreiben, während Matthias noch schläft.

Torghatten

Ein Berg auf der Insel Torget lockt viele Touristen an. Der Torghatten hat eine geologische Besonderheit. Ein Loch von 35m Höhe und 160m Länge. Entstanden vermutlich durch Auswaschungen durch Meeresbrandung. Über 1100Stufen kann man das Loch auf einer halbstündigen Wanderung erreichen. Wir haben einen Abstecher dorthin gemacht.

Die Stufen wurden von Sherpas aus Nepal angelegt.

Die Stufen wurden von Sherpas aus Nepal angelegt.

Oben angekommen

Oben angekommen

Sehr beeindruckend!

Sehr beeindruckend!

Wir hatten Glück, der Regen hat eine Pause eingelegt. Nach durchschreiten des Loches geht es hier wieder abwärts. Der Abstecher hat sich gelohnt.

Wir hatten Glück, der Regen hat eine Pause eingelegt. Nach durchschreiten des Loches geht es hier wieder abwärts. Der Abstecher hat sich gelohnt.

Fähre von Horn nach Andalsvagen

Die Überfahrt dauerte keine 15Minuten.

Im Fährhafen von Horn - das Wetter lässt zu wünschen übrig.

Im Fährhafen von Horn - das Wetter lässt zu wünschen übrig.

Weiter geht's zur nächsten Fähre.

Weiter geht's zur nächsten Fähre.

Nur 17km weiter sind wir in Forvik.

Nur 17km weiter sind wir in Forvik.

Fähre von Forvik nach Tjotta

Die Fähre ist direkt vor unserer Ankunft abgefahren und so müssen wir knapp eine Stunde auf die nächste warten. Daraus ergibt sich eine Kaffee Pause

Kurz vor Tjotta

Kurz vor Tjotta

Entlang einer schönen Fjordlandschaft.

Entlang einer schönen Fjordlandschaft.

Die Nacht verbringen wir abseits der R17 auf einem kleinen Parkplatz oberhalb dieser Bucht.

Die Nacht verbringen wir abseits der R17 auf einem kleinen Parkplatz oberhalb dieser Bucht.

Tag 3

Gut ausgeschlafen starten wir in diesen Tag. Heute werden wir dreimal eine Fähre benutzen. Die erste geht von Levang nach Nesna.

Am Fährhafen von Levang

Am Fährhafen von Levang

Entlang der gesamten Küstenstraße sehen wir immer wieder riesige Wasserfälle und reißende Bachläufe.

Entlang der gesamten Küstenstraße sehen wir immer wieder riesige Wasserfälle und reißende Bachläufe.

Super schön.

Super schön.

Riesen Wolkenschwaden ziehen tief ins Tal und machen die Sicht auf die Bergwelt unmöglich. Trotzdem sind wir von der Natur beeindruckt.

Riesen Wolkenschwaden ziehen tief ins Tal und machen die Sicht auf die Bergwelt unmöglich. Trotzdem sind wir von der Natur beeindruckt.

Über diese Treppe kommen Angler ans Ufer.

Über diese Treppe kommen Angler ans Ufer.

Haughland

Haughland ist ein kleines Dorf im Nordland. Es liegt am Festland am Aldersund. Die Küste ist wunderschön anzusehen.

Der Hafen mit den typischen roten Bootshäuschen.

Der Hafen mit den typischen roten Bootshäuschen.

Fähre Kilboghamn nach Jektvik

Nachmittags 14:30Uhr nehmen wir die zweite Fähre. Während der einstündigen Fahrt genießen wir die Landschaft im Fjord.

Im Fährhafen

Im Fährhafen

Fähranleger

Fähranleger

Wir überqueren den Polarkreis der durch einen Globus markiert ist.

Wir überqueren den Polarkreis der durch einen Globus markiert ist.

Von der Fähre blicken wir auf die bizarre Küste.

Von der Fähre blicken wir auf die bizarre Küste.

Angskordet nach Esoy

Die dritte und letzte Fahrt für heute.

Im Fährhafen von Angskordet

Im Fährhafen von Angskordet

Als wir am Campingplatz in Esoy ankommen regnet es

Tag 4 - Svartisen Gletscher

Svartisen (norwegisch für „das Schwarzeis“) ist mit 370 km² der zweitgrößte Gletscher Norwegens. Er liegt im Nordland, knapp oberhalb des Polarkreises. Er hat insgesamt 60 Gletscherarme. Wir haben uns einen davon heute aus der Nähe angeschaut.

Bereits vom Parkplatz des Fähranleger konnten wir die Gletscherzunge gut sehen.

Bereits vom Parkplatz des Fähranleger konnten wir die Gletscherzunge gut sehen.

Mit der Fähre ging es zum Ausgangspunkt einer Wanderung zum Gletscher. An so einem Punkt ist man nicht allein unterwegs. Aber nach wenigen Minuten hatte es sich bereits gut verteilt.

Mit der Fähre ging es zum Ausgangspunkt einer Wanderung zum Gletscher. An so einem Punkt ist man nicht allein unterwegs. Aber nach wenigen Minuten hatte es sich bereits gut verteilt.

Der gut ausgebaute Weg führt entlang des Sees und bietet immer wieder eine gute Sicht auf das Eis.

Der gut ausgebaute Weg führt entlang des Sees und bietet immer wieder eine gute Sicht auf das Eis.

An den Berghängen stürzen Wasserfälle hinunter.

An den Berghängen stürzen Wasserfälle hinunter.

Die Natur ist überwältigend.

Die Natur ist überwältigend.

Direkt unterhalb des Gletscher geht der Weg über felsiges Gelände.

Direkt unterhalb des Gletscher geht der Weg über felsiges Gelände.

Tiefe Felsspalten. Hier machen wir bei einem Picknick Pause und treten dann den Rückweg an.

Tiefe Felsspalten. Hier machen wir bei einem Picknick Pause und treten dann den Rückweg an.

Auf dem Rückweg noch einmal ein Blick zum ewigen Eis und dem türkisfarbenden See.

Auf dem Rückweg noch einmal ein Blick zum ewigen Eis und dem türkisfarbenden See.

Wir genießen die Fülle der Natur!

Wir genießen die Fülle der Natur!

Auf der Weiterfahrt sehen wir weitere Ausläufer vom Gletscher.

Auf der Weiterfahrt sehen wir weitere Ausläufer vom Gletscher.

Nach einer Stunde Fahrt wählen wir diesen bezaubernden Ort für den Abend und die Nacht. Links eine Bucht mit Sandstrand, rechts ein kleiner Fischerhafen.

Nach einer Stunde Fahrt wählen wir diesen bezaubernden Ort für den Abend und die Nacht. Links eine Bucht mit Sandstrand, rechts ein kleiner Fischerhafen.

Richtig idylisch.

Richtig idylisch.

Während ich diese Zeilen schreibe und die Sonne genieße, höre ich das Rauschen des Meeres und das krächzen der Möwen. Ansonsten Stille. Einfach herrlich!

Während ich diese Zeilen schreibe und die Sonne genieße, höre ich das Rauschen des Meeres und das krächzen der Möwen. Ansonsten Stille. Einfach herrlich!

Tag 5

Die letzte Etappe bis auf die Lofoten liegt nun vor uns. Heute Abend setzen wir mit der Fähre von Bodo über nach Moskenes.

Doch vorher genießen wir noch eine kleine Weile diesen zauberhaften Ort.

Doch vorher genießen wir noch eine kleine Weile diesen zauberhaften Ort.

Malerisch schön!

Malerisch schön!

Unterwegs wartet hinter jeder Kurve wieder ein neues atemberaubendes Naturbild.

Unterwegs wartet hinter jeder Kurve wieder ein neues atemberaubendes Naturbild.

Grandiose Fjordlandschaften.

Grandiose Fjordlandschaften.

Mitten auf dieser kleinen Steininsel wurden Nisthilfen aufgestellt. Kleine Kisten auf einem Pfahl befestigt.

Mitten auf dieser kleinen Steininsel wurden Nisthilfen aufgestellt. Kleine Kisten auf einem Pfahl befestigt.

Die Brücke von Saltstraumen. Hier gibt es die stärkste Gezeitenströmung weltweit.

Die Brücke von Saltstraumen. Hier gibt es die stärkste Gezeitenströmung weltweit.

Um 19:45Uhr legt die Fähre ab. Wir verlassen die Küstenstraße. Es hat sich gelohnt diese Route zu wählen. Die Natur überrascht einen immer wieder aufs Neue mit gigantischen Bergen, idylischen Fjordlandschaften, verträumten Seen, rauschenden Bächen und herabstürzenden Wasserfällen und kleinen Häfen mit den typischen roten Bootshäusern. Dazwischen kleine Orte und einsam gelegene Gehöfte. Mit meinen Fotos werde ich alldem keinesfalls gerecht. Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben. Wir sind nun gespannt auf die Lofoten
Bis die Tage in diesem Bericht ...

© Ines Buchholz, 2026
Du bist hier : Startseite Europa Norwegen 24.06.2026 - Küstenstraße _ Steinkjer nach Bodo
Die Reise
 
Worum geht's?:
Berichte über die Lofoten haben uns so sehr inspiriert, das der Gedanke und Wunsch entstanden ist "da müssen wir hin". Wir wollen uns Zeit nehmen und in aller Ruhe mit unserem Oldtimer Bulli T3 den Norden erreichen. Vielleicht auch bis zum Nordkap. Ganz nach dem Motto " der Weg ist das Ziel" freuen wir uns auf das Land, die Natur und die Menschen.
Details:
Aufbruch: 14.06.2026
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 25.07.2026
Reiseziele: Norwegen
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors