Norwegen - einmal zu den Lofoten
08.07.2026 - Wälder, Seen und Rentiere
Kaum hatten wir den Parkplatz vom Muddus Nationalpark verlassen, sehen wir zwei Rentiere am Straßenrand. Während das eine im hohen Gras verschwindet, kreuzt das andere direkt vor unserem Bus die Straße. Das erste Rentier, das ich je in freier Wildbahn gesehen habe. Wir sind begeistert.
Piteälven
Ein Wildwasserfluss bei Moskosel lädt zu einer kleinen Pause ein.
Campingplatz mit Tradition
Diesen Ort haben wir auch via der App park4night gefunden. Ein kleiner Campingplatz auf einer kleinen Insel in der Nähe von Arvidsjaur.
Diese ehemalige Hofstelle hat eine lange Tradition, was Beatrice gern erzählt. Ihr Sohn Ludwig ist die achte Generation. Es kann in dieser Region bitter kalt werden, bis zu -50 Grad. Früher war das Leben hier richtig hart. Die Eltern von Beatrice haben 1965 den Campingplatz eröffnet. Nach deren Tod hat Beatrice schließlich deren Erbe angetreten. Der Platz ist von Juni bis September geöffnet. In den anderen Monaten lebt Beatrice mit ihrer Familie an einem wärmeren Ort. Der Campingplatz ist relativ klein und die Stellplätze sind nicht parzelliert und großzügig.
Da die Wettervorhersage gut war, haben wir beschlossen zwei Nächte hier zu verbringen.
In Schweden genießt man zur Kaffeezeit gern ein Stück Hefegebäck das mit Kardamon gewürzt ist. Sehr lecker!
Morgen geht die Reise weiter, in das Sommerquartier der Samen und ihre Rentiere. Ich werde natürlich darüber berichten
| Aufbruch: | 14.06.2026 |
| Dauer: | 6 Wochen |
| Heimkehr: | 25.07.2026 |