Afrika Premiere in Namibia

Reisezeit: Juni 2016  |  von NicMar K.

Auf der Pirsch - Morning Game Drive (23.06.)

Hallo ins sommerlich heiße Deutschland aus dem sonnig-winterlichen Namibia!

Wie wir ja irgendwo vor zwei bis drei Kapiteln ankündigten, liegt unsere Bestimmung diese Woche darin, möglichst viele tolle Tiere zu finden, zu beobachten und zu fotografieren. Es ist einfach, sie an das berühmte Okaukuejo Wasserloch zu setzen...da kommt alles in großen Mengen von alleine vorbeigezogen...

Das ist zwar sehr schön, aber mittlerweile ist unser Jagdinstinkt geweckt und wir haben diebischen Spaß dabei, uns die Tierbegegnungen (teilweise hart) "zu erarbeiten". Die letzten zwei Tage haben wir es mit den organisierten "Gamedrives" probiert - sehr nett zwar (vor allem die Wärmflaschen während der Fahrt), aber alleine auf die Pirsch zu gehen ist dann doch nochmal etwas ganz anderes...und die Endorphine tanzen Samba, sobald man unerwartet tolle, schöne, große oder viele Tiere sichtet.

In diesem Kapitel seht ihr unsere "Ausbeute" des gestrigen Sunrise Gamedrive...das ist schon ganz schön, wie wir finden...

Aber nun sind wir alleine unterwegs...was uns da so "erschienen" ist, fassen wir euch im nächsten Kapitel zusammen...

Bis dann...liebe Grüße...

Auf einer morgendlichen Pirschfahrt heißt es: 5:30 Uhr Frühstück, 6 Uhr Abfahrt. Es ist so kalt, dass wir mit Wärmflasche (unser Guide nennt sie "Bush Babies") und einem fleecegefütterten Cape ausgestattet werden - zusammen mit Skiunterwäsche und Daunenjacke ergibt das die perfekte Ausstattung für ungetrübten Outdoor-Spaß im Safari-Auto.

Auf einer morgendlichen Pirschfahrt heißt es: 5:30 Uhr Frühstück, 6 Uhr Abfahrt. Es ist so kalt, dass wir mit Wärmflasche (unser Guide nennt sie "Bush Babies") und einem fleecegefütterten Cape ausgestattet werden - zusammen mit Skiunterwäsche und Daunenjacke ergibt das die perfekte Ausstattung für ungetrübten Outdoor-Spaß im Safari-Auto.

Für diesen Kollegen benötigen wir unsere Tierbestimmungskarte (deren stolze Besitzer wir ja nun sind) nicht - und ihr ja auch nicht...

Für diesen Kollegen benötigen wir unsere Tierbestimmungskarte (deren stolze Besitzer wir ja nun sind) nicht - und ihr ja auch nicht...

...hier wird es schon schwieriger...nach Abgleich mit unserem Bilderbuch meinen wir beide, dieser wunderschöne Vogel ist eine Gabelracke...

...hier wird es schon schwieriger...nach Abgleich mit unserem Bilderbuch meinen wir beide, dieser wunderschöne Vogel ist eine Gabelracke...

Wieder einfach: Afrikanischer Elefant. Den in freier Wildbahn zu entdecken und nah genug vor die Kamera zu bekommen ist allerdings schwieriger, als wir dachten. Geduld und Durchhaltevermögen sind hier die Schlüssel zum Fotografenglück...und das ein oder andere Wendemanöver.

Wieder einfach: Afrikanischer Elefant. Den in freier Wildbahn zu entdecken und nah genug vor die Kamera zu bekommen ist allerdings schwieriger, als wir dachten. Geduld und Durchhaltevermögen sind hier die Schlüssel zum Fotografenglück...und das ein oder andere Wendemanöver.

So, und hier ist er nun: Der erste und vermutlich auch einzige Löwe, den wir mit größtem Aufwand und Einsatz von Leib und Leben sichten konnten. Unser Guide schoss nach einer entsprechenden Funkmeldung (alle Safari Guides sind per Funk verbunden und melden, was sie sichten) mit ca. 100 Km/h statt der erlaubten 60 Km/h über die Piste. Wir haben lange, lange gebraucht, um sie (es ist eine Löwin) im Gras zu erkennen - warum solltet ihr es einfacher haben...viel Spaß bei der Suche .

So, und hier ist er nun: Der erste und vermutlich auch einzige Löwe, den wir mit größtem Aufwand und Einsatz von Leib und Leben sichten konnten. Unser Guide schoss nach einer entsprechenden Funkmeldung (alle Safari Guides sind per Funk verbunden und melden, was sie sichten) mit ca. 100 Km/h statt der erlaubten 60 Km/h über die Piste. Wir haben lange, lange gebraucht, um sie (es ist eine Löwin) im Gras zu erkennen - warum solltet ihr es einfacher haben...viel Spaß bei der Suche .

Wo ist sie bloß, die Löwin? Versteckte sich im hohen Gras, um ihrer anvisierten Beute zu folgen - in diesem Fall war es ein Warzenschwein, welches sie vor sich hertrieb.

Wo ist sie bloß, die Löwin? Versteckte sich im hohen Gras, um ihrer anvisierten Beute zu folgen - in diesem Fall war es ein Warzenschwein, welches sie vor sich hertrieb.

Kudu

Kudu

Fanden wir irgendwie fotogen...

Fanden wir irgendwie fotogen...

Man könnte meinen, hier landet gleich ein Ufo...nee, ist aber einer der vielen "Sandstürme", die sich hier bilden und durch die Ebene fegen.

Man könnte meinen, hier landet gleich ein Ufo...nee, ist aber einer der vielen "Sandstürme", die sich hier bilden und durch die Ebene fegen.

...wieder zurück im unfassbar schönen "Onguma The Fort"...

...wieder zurück im unfassbar schönen "Onguma The Fort"...

...für unseren liebgewonnenen Rock Shandy zum Sonnenuntergang...

...für unseren liebgewonnenen Rock Shandy zum Sonnenuntergang...

© NicMar K., 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach langer Pause hat uns das Fernweh wieder gepackt: 22 Tage Namibia, 12 Unterkünfte, 1.948 Kilometer mit dem Mietwagen ab/bis Windhoek über die Kalahari, Naukluft Park/Sossusvlei, Swakopmund in den Etosha N.P.
Details:
Aufbruch: 06.06.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 29.06.2016
Reiseziele: Namibia
Der Autor
 
NicMar K. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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