Südafrika - Die Welt in einem Land

Reisezeit: Januar / Februar 2016  |  von Dieter Streubel

12.Tag: Tsitsikamma Park - Knysna, 108 km

Route:

Tsitsikamma Park - Nature's Valley - Robberg Nature Reserve - Knysna

Übernachtung:

Hamilton Manor, 3 Nächte, traumhaft oberhalb von Knysna gelegen, guter Service, keine Klimaanlage, Teppichboden, Terrasse mit einer sensationellen Aussicht auf Knysna und die Lagune bis hin zu den Knysna Heads, sehr empfehlenswert.

Tipps:

  • ein Abstecher nach Nature's Valley lohnt sich,

  • für Wanderer ist das Robberg Nature Reserve zu empfehlen (für uns eines der Highlights),

  • Plettenberg Bay: für uns hat es sich nicht gelohnt, da wir an eine Stelle zum Strand runterfuhren, wo doch alles ziemlich heruntergekommen aussah. Die Kaffees und Restaurant waren ungemütlich, das Interieur meist aus Plastik.

Reiseverlauf:

Zunächst ging es auf der N2 in Richtung Westen. An der Bloukrans Bridge, mit 216 m die höchste Brücke Afrika's, machten wir einen kurzen Stopp. Denn die Brücke gilt auch als die höchste Bungee-Jumping Brücke der Welt. Wir sahen zwar reges Treiben auf der Plattform, aber einen Sprung sahen nicht, wir waren wohl zu früh dran.

Bloukrans Bridge

Bloukrans Bridge

Wir fuhren weiter über Nature's Valley, vorbei an Plettenberg Bay zur Halbinsel Robberg Nature Reserve, ein weiteres Wander-Paradies.

Es gibt 4 Wanderrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Wege sind teilweise nur schmale Pfade, die sich entlang der Steilküste winden. Oft muss man über Felsen steigen. Landschaftlich sehr reizvoll. Hier waren eher einheimische Tagesausflügler anzutreffen als Touristen.
Die berühmte Seebären-Kolonie bekamen wir nicht zu sehen, da wir aus den bekannten gesundheitlichen Gründen bald umkehren mussten.

Robberg Nature Reserve, wie groß die Felsen sind, sieht man erst, wenn man den Mann entdeckt, der vor einer Tafel steht

Robberg Nature Reserve, wie groß die Felsen sind, sieht man erst, wenn man den Mann entdeckt, der vor einer Tafel steht

Tafel mit den Wanderwegen im Robberg Nature Reserve

Tafel mit den Wanderwegen im Robberg Nature Reserve

Tolle Aussicht auf die Halbinsel des Robberg Nature Reserve

Tolle Aussicht auf die Halbinsel des Robberg Nature Reserve

Nach einer beeindruckenden Kurzwanderung fuhren wir in Richtung Knysna weiter. Das Wetter auf dem Weg dort hin verschlechterte sich zunehmend.
Als wir in Knysna ankamen, regnete es und es sah so aus, als würde es die nächsten Tage weiter regnen.

Die Anfahrt zu unserem B&B Hamilton Manor in Knysna war fast abenteuerlich. Also man muss sein Auto hier schon im Griff haben, denn die Strasse dorthin war sehr steil und wenn man etwas sucht und auch mal anhalten oder sogar umkehren muss, dann ist schon etwas Geschick gefordert um die Situation zu beherrschen. Die Anfahrt zum Tor hinauf war dann noch einmal eine Herausforderung, ich weiß nicht wieviel Prozent Steigung dieser Weg hatte, es waren aber sicher über 20%.

Als wir unser Auto auf dem mit hohen Zäunen gesicherten Privatparkplatz abstellten und unser Zimmer gezeigt bekamen, wurden wir mit einer sensationellen Aussicht auf Knysna und Umgebung belohnt.

Aussicht von unserem Zimmer im Hamilton Manor

Aussicht von unserem Zimmer im Hamilton Manor

Knysna wird auch als die Perle an der Garden Route bezeichnet. Die Lage an der großen Lagune, eingebettet in die grandiose Naturlandschaft des Garden Route Nationalparks ist wirklich traumhaft, nur das Wetter hätte besser sein können.

Wir fuhren am frühen Abend mit dem Auto in die Stadt (Parkmöglichkeiten gibt es genügend) und schlenderten durch die Hafenanlage. Hier gibt es unzählige Geschäfte, Restaurants und Bars. Alles hier ist auf Tourismus ausgerichtet. Uns hat es gefallen. Wir aßen im Via Cafe Mario zu Abend, saßen direkt an einem der zahlreichen Kanäle und wurden sogar Zeugen einer Kanu-Regatta, die direkt an uns vorbei führte. Wir ließen dann den Abend mit einem Espresso und einem Grappa ausklingen.

© Dieter Streubel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom 21.01.2016 bi 11.02.2016 bereisten meine Lebensgefährtin und ich den Süden von Südafrika auf eigene Faust.
Details:
Aufbruch: 21.01.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.02.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Dieter Streubel berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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