Südafrika - Die Welt in einem Land

Reisezeit: Januar / Februar 2016  |  von Dieter Streubel

19.Tag: Table Mountain u. kulinarisch durch Afrika

Route:

Ausflug auf den Table Mountain.

Übernachtung:

African Home Guesthouse.

Tipps:

  • Table Mountain: um an die Talstation der Seilbahn zu kommen, kann man durchaus mit dem Auto fahren, denn es gab aus unserer Sicht noch genügend Parkplätze, man muss halt ggf. ein paar 100 m laufen,

  • Gold-Restaurant in Kapstadt: hier werden bei Live-Musik in einem Mehr-Gänge-Menü kapmalaiische und andere Spezialitäten aus ganz Afrika serviert, sehr empfehlenswert, auf jeden Fall reservieren.

Reisebeschreibung:

Der vorletzte Tag unserer Reise begann und der letzte mit Mietwagen. Da wir aber jetzt auch einmal was von Kapstadt sehen wollten, beschlossen wir das Auto zu Hause zu lassen. Wir entschieden uns spontan auf den Table Mountain zu fahren. Denn das Wetter (vor allem am und um den Berg) war sehr gut und oft ist die Seilbahn auf den Table Mountain aufgrund schlechten Wetters gesperrt.

Nachdem Frühstück brachen wir in Richtung Sea Point Promenade auf um herauszufinden welcher Bus zur Talstation des Table Mountain fährt. Wir fragten einen südafrikanischen Geschäftsmann, der vor einem Hotel wartete, ob er uns helfen könnte und daraufhin (wir konnten es kaum glauben), sagte er uns, er würde uns dort hinfahren. Wir wurden also von einem gut gekleideten Geschäftsmann mit seinem Jaguar zur Talstation des Table Mountain chauffiert, Auf dem Weg dorthin erzählte er uns einiges über die Kriminalität in Kapstadt und über die Integration der Schwarzen, die alles andere als gelungen ist. Letztendlich sagte er: Südafrika ist ein Pulverfass, das irgendwann in den nächsten Jahren hochgehen wird. Ob das der Realität entspricht, kann ich nicht beurteilen, nur ... mein gefühlsmäßiger Eindruck, den ich bisher von Südafrika hatte, bestätigt eher seine Aussage.
Nach der überaus interessanten und sympathischen Begegnung kamen wir gegen 11 Uhr an der Talstation der Seilbahn an.

Der Andrang hier war natürlich groß, aber nach 20 minütiger Wartezeit konnten wir endlich in die Gondel, die auf dem Weg nach oben sogar um 360° rotiert, einsteigen.

Gondel am Table Mountain

Gondel am Table Mountain

Die Aussicht war einfach grandios. In diesem Moment war die Frage nach der schönsten Stadt der Welt für mich beantwortet.

Aussicht vom Table Mountain

Aussicht vom Table Mountain

Der Andrang dort oben war natürlich groß. Wenn man sich allerdings ein paar 100 Meter von der Gipfelstation wegbewegt, dann wird es schon ruhiger und dann kann man die tolle Aussicht auch mal in Ruhe wirken lassen.

Großartiges Panorama am Table Mountain (der Bierbecher rechts im Bild gehört übrigens nicht uns, sondern dem Japaner, der uns fotografierte )

Großartiges Panorama am Table Mountain (der Bierbecher rechts im Bild gehört übrigens nicht uns, sondern dem Japaner, der uns fotografierte )

Als wir mit dem Taxi wieder in Richtung Sea Point fuhren, war es früher Nachmittag. Da wir keine Lust mehr hatten, irgendetwas zu unternehmen, verbrachten wir den restlichen Nachmittag am Pool mit relaxen, Schwimmen und Kaffee trinken.

Am frühen Abend brachten wir unseren Mietwagen zum Abgabeort in Downtown. Der mobile Teil unserer Reise war damit beendet.

Für den Abend haben wir uns einen Tisch im Gold Restaurant reserviert. Hier werden rein tradtionelle Gerichte aus ganz Afrika in einem Mehr-Gänge-Menü serviert. Und das ganze zu afrikanischer Live-Musik. Ich war vorher eher skeptisch, da es eigentlich nur für Touristen gemacht ist. Aber im Nachhinein muss ich sagen: es war fantastisch und ich kann es nur jedem empfehlen. Es ist zwar teuer, aber es war jeden € wert. Das Essen war sehr sehr lecker, es wurden kapmalaiische Speisen und Speisen aus Marokko, Tansania, Namibia etc. serviert. Nur ... es war so viel, so dass sicher 2 erwachsene Personen davon satt geworden wären. Ich musste fast die Hälfte zurückgehen lassen und das tat mir schon etwas in der Seele weh.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.

© Dieter Streubel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom 21.01.2016 bi 11.02.2016 bereisten meine Lebensgefährtin und ich den Süden von Südafrika auf eigene Faust.
Details:
Aufbruch: 21.01.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.02.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Dieter Streubel berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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