Südafrika - Die Welt in einem Land

Reisezeit: Januar / Februar 2016  |  von Dieter Streubel

15.Tag: Sedgefield

Route:

-

Übernachtung:

Dover-On-Sea

Tipps:

  • Beach Restaurant & Cabanas: gemütliches Restaurant direkt am Strand mit vorwiegend italienischer Küche, der Service nett und bemüht aber hat leider nicht immer alles geschafft,

  • Es ist einfach so schön in Sedgefield und in der Umgebung gibt es soviel zu sehen, dass ich hier sogar 3 Nächte empfehlen würde.

Reisebeschreibung:

Der Küstenabschnitt um Sedgefield ist, ähnlich wie schon in Kenton-On-Sea, geprägt von kilometerlangen Stränden, Sanddünen und wilder Brandung ... und außer ein paar Touristen und Einheimischen, die hier ihren Hund spazieren führen, keine Menschenseele.
Im übrigen gab es im ganzen Urlaub für uns keine Gelegenheit auch nur einmal ins Meer zum Baden zu gehen. Das Wasser war für mich mit schätzungsweise 15-16 Grad (gefühlten 10 Grad) einfach zu kalt und die Brandung war meist viel zu gefährlich.

Den Vormittag verbrachten wir mit einer Strand-Wanderung in Richtung Osten, am Nachmittag fuhren wir mit dem Auto zum Cloud 9 Viewpoint, von dem uns eine sensationelle Aussicht auf Sedgefield versprochen wurde. Dieser Punkt ist über Google Maps leider nicht zu finden, daher beschreibe ich kurz den Weg: kommt man aus Richtung Knysna über die N2, biegt man an der Kreuzung in Sedgefield nicht links ab, sondern rechts und fährt über den Bahnübergang. Danach geht es auf einer holprigen nicht-geteerten Strasse im Schritttempo weiter den Berg hoch, ich schätze so 2-3 km. Am Ende sieht man schon den Parkplatz und den Startplatz der Paraglider. Der Weg dorthin lohnt sich, denn die Aussicht ....... fantastisch.

Cloud 9 Viewpoint mit Blick auf Sedgefield

Cloud 9 Viewpoint mit Blick auf Sedgefield

Cloud 9 Viewpoint mit Blick auf den Swartvlei

Cloud 9 Viewpoint mit Blick auf den Swartvlei

Cloud 9 Viewpoint mit Blick auf meine Wenigkeit

Cloud 9 Viewpoint mit Blick auf meine Wenigkeit

Abends gingen wir im Ort in die Trattoria Da Vinci ... natürlich wieder Italienisch ..... wir gehören sicher nicht zu der Sorte Menschen, die auch im Ausland immer das essen wollen, was sie gewöhnt sind und kennen, aber uns sagten die anderen Lokale in Sedgefield vom Ambiente einfach nicht zu. Denn grundsätzlich sind wir vom südafrikanischen Essen wirklich total begeistert gewesen, nicht nur weil es einfach schmeckte, sondern weil die südafrikanische Küche sehr ideenreich und kreativ ist. Das ist sicher nicht überall so, aber zumeist haben wir in den 3 Wochen hervorragend gegessen.

Das Essen in der Trattoria war gut, aber hat uns jetzt nicht vom Stuhl geworfen. Erwähnt werden muss aber noch unser Kellner. Ein deutscher Aussteiger (vielleicht Mitte 30). Vom Outfit und seinem Gang kommt er einem vor wie ein Söldner, aber er war von oben bis unten mit FC Bayern Stickern und Symbolen ausgestattet. Als ich ihm meinen FC Bayern Mitgliedsausweis zeigte, kam er richtig ins Schwärmen und ich durfte sogar mit ihm zusammen ein Foto machen. Das war eine sehr nette Situation.

Der letzte Abend in Sedgefield ging mit einem Gläschen auf unserer Terrasse zu Ende.

Sonnenuntergang im Dover-On-Sea

Sonnenuntergang im Dover-On-Sea

© Dieter Streubel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom 21.01.2016 bi 11.02.2016 bereisten meine Lebensgefährtin und ich den Süden von Südafrika auf eigene Faust.
Details:
Aufbruch: 21.01.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.02.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Dieter Streubel berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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