Südafrika - Die Welt in einem Land

Reisezeit: Januar / Februar 2016  |  von Dieter Streubel

5.Tag: Safari im Addo Elephant Park

Route:

Mit dem Auto durch den Park

Tipps:

Wer direkt im Addo Park übernachtet, sollte bereits vor 7 Uhr auf Safari gehen, denn die Touristen von außerhalb werden erst ab 7 Uhr in den Park gelassen. Dann ist alles noch leer und man kann in Ruhe nach Tieren Ausschau halten.

Reiseverlauf:

Im Addo Park ist es möglich, mit seinem eigenen Auto zu fahren. Es ist allerdings verboten die Fenster zu öffnen oder auszusteigen, was durchaus sinnvoll ist ...

... Uns wurde empfohlen, möglichst früh in den Park zu fahren, da zum einen noch keine Touristen da sind, die von außerhalb kommen (die werden erst ab 7 Uhr eingelassen) und zum anderen früh morgens einfach mehr Tiere zu sehen sind, da sie dann die Wasserstellen aufsuchen. Das bedeutete für uns: um 5:30 Uhr aufstehen, um 6:00 Uhr losfahren.

Die Strecke war zunächst asphaltiert, danach Schotter. Außer ein paar Antilopen, Zebra's und Warzenschweinen sahen wir zunächst keine großen Tiere, schade. Insgeheim erwartet doch jeder Tourist, der nach Südafrika kommt, immer und überall einen der Big 5 zu sehen. Aber wir fanden es trotzdem aufregend.

Im Addo Elephant Park

Im Addo Elephant Park

Einer der eingezäunten Picknick-Plätze im Addo Park

Einer der eingezäunten Picknick-Plätze im Addo Park

Irgendwo im Addo Park

Irgendwo im Addo Park

Irgendwo im Addo Park

Irgendwo im Addo Park

Nach ca. 2,5 Stunden entschieden wir uns umzukehren. Wir fuhren allerdings eine andere Strecke zurück. Als wir um eine Kurve kamen und sich das Gestrüpp lichtete, sahen wir in etwa 300 m Entfernung ca. 50-60 Elefanten, die sich an einer Wasserstelle tummelten und es kamen von allen Richtungen noch mehr dazu. Ein unglaublicher Anblick!

Wir fuhren bis auf etwa 20m an die Elefanten ran.

Plötzlich merkt man, wie klein und verletzlich man im Vergleich zu den großen Dickhäutern (selbst im Auto) ist. Man denkt sich: wenn er will ... dann könnte er ... aber er will ja gottseidank nicht

Da wir natürlich nicht die einzigen dort waren (ca. 6-7 Autos), wurde ein Elefantenbulle doch sehr nervös, so dass wir dann weiterfuhren.

Die Sundowner Tour

Nachdem wir bei unserer individuellen Safari keinen Löwen gesehen haben, entschlossen wir uns zu der am Spätnachmittag beginnenden geführten Sundowner Tour (kostete glaube ich um die 25 €).

Der Guide fuhr mit uns bald abseits der öffentlichen Strassen in ein für den normalen Touristen gesperrtes Gebiet. Und plötzlich ... mitten auf dem Weg ... unter einem Baum ... Ihre Majestät beim Schlafen. Wir fuhren langsam bis auf 5m heran, aber Ihre Majestät hat uns keines Blickes gewürdigt.

Löwe im Addo Elephant Park

Löwe im Addo Elephant Park

Dann wachte er auf, aber nahm immer noch keine Notiz von uns ...

Löwe im Addo Elephant Park

Löwe im Addo Elephant Park

... er stand langsam auf und trabte, ohne uns auch nur eines Blickes zu würdigen, an uns vorbei...

... und wieder dachte ich mir: wenn er wollte ... dann könnte er ... aber er will ja nicht.

Ihre Majestät im Addo Elephant Park

Ihre Majestät im Addo Elephant Park

Nach diesem ersten pulserhöhenden Erlebnis war erst einmal eine Pause angesagt...

... bevor wir unfreiwillig weiterzogen ...

Ein heftiges Gewitter war im Anmarsch

Ein heftiges Gewitter war im Anmarsch

Ein aufregender Tag ging zu Ende. Unsere Erwartungen wurden letztendlich mit der Sundowner Tour voll erfüllt.

Sonnenuntergang im Addo Park

Sonnenuntergang im Addo Park

© Dieter Streubel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom 21.01.2016 bi 11.02.2016 bereisten meine Lebensgefährtin und ich den Süden von Südafrika auf eigene Faust.
Details:
Aufbruch: 21.01.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.02.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Dieter Streubel berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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