Südafrika - Die Welt in einem Land

Reisezeit: Januar / Februar 2016  |  von Dieter Streubel

7.Tag: Quartermain's 1920's Safari Camp

Route:

Early Morning Bushwalk und Safari im Amakhala Game Reserve

Übernachtung:

Quatermain's 1920 Safari Camp.

Tipps:

Den Bushwalk kann man machen, muss man aber nicht, wir haben nicht viele Tiere gesehen, allerdings ist es spannend und man bewegt sich an der frischen Luft.

Reiseverlauf:

Bushwalk:

Der zweite Tag im Quartermain's begann sehr früh für uns, denn heute morgen war der Bushwalk auf dem Programm. Wir trafen uns bereits um 6:15 Uhr zum kleinen Frühstück (es gab zunächst nur Kaffee, Tee und ein paar Kekse) und machten uns kurze Zeit später zu viert mit einem Guide zu Fuß auf den Weg in den Busch.

Nun ist es für Safari-unerfahrene Leute wie uns schon etwas unangenehm, so völlig ungeschützt und zu Fuß durch den Busch zu marschieren. Wir dachten vorher, der Guide wird schon eine Flinte oder eine ähnliche Waffe zum Eigenschutz dabei haben, aber dem war nicht so.

Wir fragte ihn, ob es hier Löwen gäbe, er meinte nein (ob sich der Löwe aber auch daran hält?). Kurze Zeit später sah ich diesen Abdruck ...

Abdruck ... von einem Löwen?

Abdruck ... von einem Löwen?

... Da wir immer hinter der Gruppe hinterher hingen (ich war nicht gut zu Fuß, da ich mir ein paar Tage vor der Abreise meinen rechten Meniskus gerissen hatte), konnte ich den Guide nicht bzgl. der Herkunft des Fußabdruckes fragen.

Ein Minuten später sahen wir dies ...

Jetzt fragte ich den Guide, woher diese Knochen kämen und er meinte, es handle sich hier um eine kleine Antilope, die aus Altersschwäche gestorben sei. Ich weiß bis heute nicht, er uns veräppelt hat oder ob es wirklich so gewesen ist.

Nein Spaß beiseite, ich denke, dass die Ranger dort schon wissen, was sie tun und welche Tiere sich im Umfeld vom Camp befinden.

Der Busch war die meiste Zeit ziemlich dicht, so dass es schwer war Tiere zu sehen. Wir sahen einen Fischadler und als das Gestrüpp etwas lichter wurde, auch Zebras und Gnus.

Insgesamt hat es sich schon gelohnt, diesen Ausflug zu machen, allerdings haben wir nicht viele Tiere gesehen.

Als wir wieder zurück waren (ich denke es war so gegen 10 Uhr), gab es ein ausgiebiges Frühstück und danach hatten wir bis 15 Uhr Zeit zu unserer Verfügung .... Zeit zum Ausruhen und für Fotosessions.

2.Safari im Amakhala Game Reserve

Am Nachmittag ging es dann auf unsere zweite Safari. Wir fuhren wieder mit dem Jeep den ziemlich holprigen und teilweise extrem steilen Weg zurück zur Hauptstraße, überquerten sie und passierten das Tor zum Amakhala Game Reserve.

Amakhala Game Reserve accepts no responsibility for any death, injury ...

Amakhala Game Reserve accepts no responsibility for any death, injury ...

Von den Big 5 sahen wir bisher 3: Elefanten, Nashörner und Löwen. Nach kurzer Fahrt im Amakhala sahen wir Nummer 4, das gefährlichste Tier Afrika's: den Büffel.

Der Guide erklärte uns warum der Büffel noch gefährlicher einzustufen ist als beispielsweise ein Löwe: jedes Tier, das einen Menschen angreift, tut das nicht ohne offensichtlichen Grund. Wenn es sich in Gefahr sieht, dann kommt vor einem Angriff immer erst eine Warnung: anders beim Büffel: ein Büffel greift plötzlich ohne ersichtlichen Grund und ohne Warnung an. Sicher, der Büffel wird dann schon einen Grund haben, aber der bleibt sich uns wohl verschlossen. Und es gibt genügend Videos auf YouTube, die zeigen, wie schnell ein Büffel einen Löwen töten kann.

Wir sahen uns plötzlich inmitten einer Herde von Büffeln, die friedlich vor sich hin grasten. Der minimale Abstand von unserem Jeep zu den Tieren war auch hier keine 10 m.

Das war nichts für schwache Nerven. Wir baten den Ranger dann doch weiter zu fahren.

Der Büffel - das gefährlichste Tier Afrikas

Der Büffel - das gefährlichste Tier Afrikas

Weiterhin sahen wir Nashörner, Giraffen, viele Elefanten, Zebras und Antilopen. Als es schon dämmerte, bekam unser Guide einen Funkspruch, dass in der Gegend Löwen gesichtet wurden. Wir waren bereits auf dem Rückweg, aber die Löwen lagen direkt auf unserer Strecke. Es war allerdings schon zu dunkel und die Löwen zu weit weg, um gute Fotos machen zu können.

Wenn man mal beide Game Reserves miteinander vergleicht, so muss ich sagen, dass wir im Shamwari mehr Tiersichtungen mit einer größeren Artenvielfalt gehabt haben als im Amakhala. Dies sollte sich dann am folgenden Morgen bei unserer letzten Safari im Shamwari bestätigen.

© Dieter Streubel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom 21.01.2016 bi 11.02.2016 bereisten meine Lebensgefährtin und ich den Süden von Südafrika auf eigene Faust.
Details:
Aufbruch: 21.01.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.02.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Dieter Streubel berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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