Südafrika - Die Welt in einem Land

Reisezeit: Januar / Februar 2016  |  von Dieter Streubel

17.Tag: Hermanus - Kapstadt, 125 km

Route:

Hermanus - Clarence Drive (R44) - Gordons Bay - Kapstadt

Übernachtung:

African Home Guesthouse, 4 Nächte, sehr schönes B&B, idyllisch gelegen, sichere Gegend, mit Swimming Pool, Zimmer (bergseitig) hatte leider keine Aussicht, keine Air-Condition, nur Kleinwägen können auf dem Grundstück parken, sehr gutes und variationsreiches Frühstück, Inhaber sind Deutsche, empfehlenswert.

Tipps:

  • Pinguin-Kolonie am Stoney Point,

  • Clarence Drive (R44),

  • Sea Point Promenade in Kapstadt.

Reisebeschreibung:

Nach einer unruhigen und lauten Nacht nahmen wir unser Frühstück im Burgundy Restaurant ein. Dort herrschte Hochbetrieb, da es sich anscheinend herumgesprochen hat, dass man hier auch vorzüglich frühstücken kann. Ich nahm ein Healthy Breakfast (das bestellte ich mir, wenn möglich, eigentlich immer). Ich bin kein Freund von Rührei, Speck und Wurst am Morgen. Ich bevorzuge eher frische Früchte mit Nüssen und Müsli. Das Healthy Breakfast ist eben so eine "gesunde" Mahlzeit, die mit Honig und Joghurt verfeinert wird.

Gestärkt machten wir uns auf die 125 km nach Kapstadt. Die Distanz erscheint eigentlich kurz, allerdings sollte man etwas mehr Zeit einplanen, da man auf einer der schönsten Panorama-Routen Südafrika's fährt: dem Clarence Drive.

Aber vorher gibt es noch eine einmalige Sehnswürdigkeit, die man nicht auslassen sollte: die Pinguin-Kolonie von Stoney Point in Bettys Bay. Hier leben Hunderte von Pinguinen. Man kann sich ihnen bis auf 1-2m ohne Probleme nähern (natürlich nur um zu fotografieren), der Geruch in diesem Areal ist allerdings sehr streng.

Penguine am Stoney Point (Bettys Bay)

Penguine am Stoney Point (Bettys Bay)

Weiter auf der R44 kommt man nach dem Ort Rooi-Els zu einem Küstenabschnitt (Clarence Drive), der wirklich fantastische Ausblicke auf die False Bay bis hinüber nach Kapstadt bietet.

Extrem raue See in der False Bay. Wir sahen hier aus weiter Entfernung eine Person im Meer schwimmen. Kurze Zeit später, als wir an einer Parkbucht hielten, trafen wir einen Polizisten (oder so was ähnliches), der wild gestikulierend in die Richtung dieser Person sah und dabei laut telefonierte. Als ich ihn danach fragte, sagte er mir, dass die Person im Meer mit seinem Leben spielt und das womöglich nicht überlebt.

Extrem raue See in der False Bay. Wir sahen hier aus weiter Entfernung eine Person im Meer schwimmen. Kurze Zeit später, als wir an einer Parkbucht hielten, trafen wir einen Polizisten (oder so was ähnliches), der wild gestikulierend in die Richtung dieser Person sah und dabei laut telefonierte. Als ich ihn danach fragte, sagte er mir, dass die Person im Meer mit seinem Leben spielt und das womöglich nicht überlebt.

Blick vom Clarence Drive auf die False Bay

Blick vom Clarence Drive auf die False Bay

Am Ende des Clarence Drive gelangt man nach Gordon's Bay, wo wir bereits am Tag unserer Ankunft Halt gemacht hatten.

Nach 17 erlebnisreichen, teils abenteuerlichen Tagen erreichten wir am 07.02.2016 nachmittags wieder Kapstadt.

Jetzt lagen noch 3 volle Tage in der wohl schönsten Stadt der Welt(???) vor uns. Und was wir in dieser Zeit sahen und erlebten wäre einen separaten Urlaub wert gewesen.

Auf der Autobahn in Kapstadt

Auf der Autobahn in Kapstadt

Wir hatten für diese Zeit das von zwei deutschen geführte African Home Guesthouse vorgebucht. Es liegt im Stadtteil Sea Point, eine etwas vornehmere Gegend, die als relativ sicher gilt.
Wir fanden das Guesthouse dank Google Maps ohne Schwierigkeiten. Das Auto konnten wir leider nicht auf dem abgesicherten Grundstück parken, da dort nur Platz für Kleinwägen ist. Wir bekamen einen Platz etwa 200 m vom Guesthouse entfernt zugewiesen, ich denke es ist ein ehemaliges gewerbliches Grundstück, das man nur über eine Schranke betreten konnte. Dazu bekamen wir einen Schlüssel.

African Home Guesthouse

African Home Guesthouse

Das African Home Guesthouse ist sehr geschmackvoll angelegt und liegt idyllisch etwas oberhalb der Uferpromenade. Wenn man ein Zimmer in Richtung Westen bekommt, dürfte man eine tolle Aussicht auf das Meer haben. Wir hatten allerdings nur ein Zimmer Richtung Osten.
Terrasse und Pool sind wirklich ein Ruhepol. Hier könnte man stundenlang relaxen, schwimmen, lesen etc. ..... wenn es nicht so interessante Dinge in und um Kapstadt herum zu sehen gäbe.

Nachdem wir eingecheckt hatten, nahm sich Stephan, einer der beiden Besitzer, viel Zeit, um uns wertvolle Informationen bzgl. Kapstadt zu geben und unsere Fragen zu beantworten.

Nach dieser überaus freundlichen Begrüßung gingen wir in Richtung Sea Point Promenade um die Gegend etwas zu erkunden. Es ist schon ein ziemlich lässiges Ambiente da. Vor einer wunderschönen Kulisse gelegen ... das wilde Meer ... die Hochhäuser Kapstadts ... und die schön angelegte Promenade, auf der wir ein paar Touristen, Spaziergänger, Jogger und Familien mit ihren Kindern sahen ... war keine Spur von Hektik oder Eile zu spüren, alle waren total entspannt - vielleicht kam uns das aber auch nur so vor, weil WIR so entspannt waren.

Auf der Sea Point Promenade in Kapstadt

Auf der Sea Point Promenade in Kapstadt

Blick von der Sea Point Promenade in Kapstadt auf das offene Meer

Blick von der Sea Point Promenade in Kapstadt auf das offene Meer

Am Abend suchten wir das ein oder andere empfohlene Lokal auf, allerdings hatten wir nicht reserviert und bekamen daher keine Platz. Wir landeten dann in dem griechischen Lokal Mykonos Taverna, das uns eher mittelmäßig geschmeckt hat ... selbst Schuld, kann man da nur sagen .

© Dieter Streubel, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom 21.01.2016 bi 11.02.2016 bereisten meine Lebensgefährtin und ich den Süden von Südafrika auf eigene Faust.
Details:
Aufbruch: 21.01.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 11.02.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Dieter Streubel berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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