Motorradreise durch Nordthailand und Laos

Reisezeit: Oktober - Dezember 2008  |  von Hansjoerg Saxer

Laos: mein letzter Tag in Luang Prabang

Gestern habe ich einen ruhigen Tag in Luang Prabang verbracht. ich habe gemuetlich zu Fuss die Stadt erkundet. Eigentlich wollte ich Ausschau halten nach einem schoenen Wandbehang. Aber alle, die mir gefallen haben, waren antik und haben mehrere Hundert Dollar gekostet. Das war mir dann doch zuviel. Ueberhaupt ist Luang Prabang fuer laotische Verhaeltnisse ein teures Pflaster, zum Beispiel kostet mein Zimmer, ohne Aussicht, aber sonst ok, 25 Dollar pro Nacht. Es ist sehr gut gelegen, mitten im Auslaenderviertel und direkt am Mekong. Etwas ausserhalb des Zentrums gibts guenstigere Moeglichkeiten.

Die Stadt ist sehr gruen wegen der vielen Baeume und wegen der Tempel mit den dazugehoerigen Gruenanlagen ringsum. Das Auslaenderviertel konzentriert sich auf zwei, ungefaehr einen Kilometer lange Strassen und die sie verbindenden Seitenstraesschen. Ausserhalb dieses Viertel trifft man in der Stadt kaum Auslaender an.

Ueberall Moenche und Moenchlein in Luang Prabang

Ueberall Moenche und Moenchlein in Luang Prabang

Auf dem grossen Nachtmarkt werden vor allem Textilien, aber auch sonst Krims-Krams fuer Touristen verkauft. Es ist der gemuetlichste Markt in Asien, den ich kenne. Man kann in aller Ruhe darueber schlendern und die Dinge auch von nah anschauen, ohne dass man sofort bequatscht oder bestuermt wird. Ich habe mir eine kleine Opiumpfeife aus Porzellan gekauft. Sie sieht aus wie eine kleine Wasserpfeife, sehr huebsch.

Irgendwie haben Gerry und ich uns heute verpasst. Dieser altmodische Kerl hat doch wirklich nicht einmal ein Mobiltelefon. Darum esse ich abends allein im Restaurant Tamnak Lao, also dort, wo auch mein Kochkurs stattgefunden hat. Es mundet mir wunderbar. Das laotische Essen ist zwar immer stark mit frischen, gruenen Kraeutern gewuerzt, es ist aber an sich ueberhaupt nicht scharf. Separat zu den Speisen wird dann jeweils Chilisauce und Chilipaste gereicht, sodass jeder die Schaerfe seines Essen selber bestimmen kann. Macht ja eigentlich Sinn! Abends bin ich dann relativ frueh ins Bett, da ich am naechsten Morgen frueh aufbrechen will.

© Hansjoerg Saxer, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit einer Enduro ueber die schoensten Motorradstrassen und Offroadpisten Asiens.
Details:
Aufbruch: 11.10.2008
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 05.12.2008
Reiseziele: Thailand
Laos
Der Autor
 
Hansjoerg Saxer berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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