Neun kleine Inselchen - die Azoren

Reisezeit: April 2012  |  von Herbert S.

Insel Sao Miguel: Lagoa - Ausklang mit frischestem Fisch

Unseren letzten Aufenthaltstag können wir gemütlich angehen lassen, da wir gemäß Reiseführer praktisch alles abgeklappert haben und auch keine Schlechtwetterwiederholungen machen müssen, wie wir sie für Sete Cidades gemacht haben. Wie jeden Morgen begrüßt uns die mausgraue Katze, die kein Katzenfutter mag. Und bald danach tauchen auch Baloo und Genosse auf, um das letzte ausgestreute Katzenfutter sehr wohl zu genießen.
Nur einen Garten hatten wir in Ponta Delgada ausgelassen:

Der ca. 6ha große Park wurde 1845 angelegt und entsprechend alt und groß sind die in ihm vertetenenen Bäume. Der im Park gelegene Palacio de Sant'Ana ist leider hermetisch abgeriegelt, da dort der Präsident der Regionalregierung residiert, so dass man nur einen Teil des Parks besichtigen kann. Aber auch der dort liegende kleine Palacio José do Canto - heute Hotel?! - liegt ruhig auf einer Anhöhe.

Palacio José do Canto - der Palast ist zwar offen und macht den Eindruck eines Hotels, aber niemand ist da und man ungehindert  umherlaufen

Palacio José do Canto - der Palast ist zwar offen und macht den Eindruck eines Hotels, aber niemand ist da und man ungehindert umherlaufen

dagegen ist die Kapelle geschlossen

dagegen ist die Kapelle geschlossen

Eine wirklich allerletzte Station ist das Fischerstädtchen Lagoa. Am Hafen parken wir direkt vor dem gepriesenen Restaurant Borda d'Agua, schauen uns die Karte an und entschließen uns spontan, dort heute mittag den angeblich frischesten Fisxch der Azoren zu essen.

Bevor wir unsere Heimreise antreten, entdecken wir Fischer bei einer seltsamen Tätigkeit; das müssen wir uns natürlich genauer anschauen:

im Hafen von Lagoa

im Hafen von Lagoa

in flachen Holzkisten liegt aufgerollter Draht/ Nylonschnur, der wird abgedeckt mit schwerem Lavasand und Steinen

in flachen Holzkisten liegt aufgerollter Draht/ Nylonschnur, der wird abgedeckt mit schwerem Lavasand und Steinen

an die nach außen liegenden Haken werden kleine Fische angebracht, die Kisten werden ins Wasser abgelassenund so  kann man dann tiefsee-angeln bzw. -fischen.

an die nach außen liegenden Haken werden kleine Fische angebracht, die Kisten werden ins Wasser abgelassenund so kann man dann tiefsee-angeln bzw. -fischen.

Noch einmal am lokalen Flughafen vorbei und ein letztes Mal in unser Häuschen und morgen um 7.00 Uhr geht es direkt nach Frankfurt.
An unserem Häuschen ist es recht warm und sonnig und wir tun das, was wir so schlecht können: faulenzen.

© Herbert S., 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem wir uns in manchen Wüsten rumgetummelt haben, wollten wir nun einmal frisches Grün genießen. Dazu sind die Azoren mit praktisch nur einer Jahreszeit (täglich etwas Frühling, etwas Sommer und etwas Herbst) bestens geeignet.
Details:
Aufbruch: 01.04.2012
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 15.04.2012
Reiseziele: Portugal
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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