3 Monate Freiwilligenarbeit in Togo

Reisezeit: März - Juni 2012  |  von Johannes Dolle

Infrastruktur und Lebensstandart in Atakpamé: Die Versorgung mit Wasser

Es gibt Wasserleitungen unter der Erde, welche jedoch nicht zu allen Haushalten direkt führen. In der Nachbarschaft von meiner Familie gab es einen Wasserhahn, von wo aus meine Gastmutter und ihre Töchter immer Wasser geholt haben in Schüsseln, welche sie auf ihren Köpfen getragen haben. Dieses haben sie in eine Regentonne neben unser Haus gefüllt. Dort wurde es zwischengelagert und man konnte es sich holen, wenn man sich Duschen wollte (mit Eimern), nach dem Toilettengang spülen wollte, es zum Kochen benötigte oder damit seine Wäsche waschen wollte, welches mit den Händen gemacht wird. Meine Familie trank dieses Wasser auch, als Europäer sollte man es jedoch nicht trinken. Für das Wasserholen sind in der Regel die Frauen zuständig, aus Spaß habe ich auch einmal mitgeholfen.

Wasserpumpe in Togo [11]

Wasserpumpe in Togo [11]

Aus solchen Plastiksäcken habe ich getrunken. Man muss hinein beißen, um das Wasser zu trinken, welches stark nach Kalk schmeckt [36]

Aus solchen Plastiksäcken habe ich getrunken. Man muss hinein beißen, um das Wasser zu trinken, welches stark nach Kalk schmeckt [36]

© Johannes Dolle, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine nette Gastfamilie, eine amüsante deutsche Radiosendung, viele kontaktfreudige Menschen, eine turbulente Szene mit einem Taschendieb und eine schwere Krankheit nach der Rückkehr
Details:
Aufbruch: März 2012
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: Juni 2012
Reiseziele: Togo
Der Autor
 
Johannes Dolle berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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