3 Monate Freiwilligenarbeit in Togo

Reisezeit: März - Juni 2012  |  von Johannes Dolle

Infrastruktur und Lebensstandart in Atakpamé: Müll und Umwelt

In Atakpamé gibt es keine Müllabfuhr und auch sonst kein geregeltes Müllentsorgungssystem. Jeder wirft seinen Müll einfach auf die Straße. Wenn sich vor der eigenen Haustür zu viel Müll auf einem Haufen gesammelt hat, zündet man ihn an. Dementsprechend sind alle Straßen und auch Gewässer in der Stadt voll mit Müll und es stinkt überall danach. Auch wenn Togo ein armes Land ist, wird ziemlich viel billige Plastikware aus China importiert. Wer Lebensmittel auf dem Markt einkauft, bekommt auch in Togo immer eine kleine Plastiktüte dazu. Und am Ende bleibt das ganze Plastik einfach auf den Straßen liegen.
An einer Stelle in der Stadt gab es eine größere Müllhalde. Davor stand ein Schild mit der Aufschrift "Bitte hier keinen Müll abwerfen!". Direkt daneben befanden sich Felder, auf denen Bauern Gemüse anbauten. Dieses alles hat mich schon sehr schockiert!

Müllhalde in Atakpamé

Müllhalde in Atakpamé

© Johannes Dolle, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine nette Gastfamilie, eine amüsante deutsche Radiosendung, viele kontaktfreudige Menschen, eine turbulente Szene mit einem Taschendieb und eine schwere Krankheit nach der Rückkehr
Details:
Aufbruch: März 2012
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: Juni 2012
Reiseziele: Togo
Der Autor
 
Johannes Dolle berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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