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Reisezeit: Mai / Juni 2017  |  von Konstanze G.

Auckland / Neuseeland: Mount Eden

Mount Eden, ist einer der vielen Vulkan-Kegel in Auckland. Der Berg war eines der wichtigsten Maori Siedlungen vor der Ankunft der Kolonialisten im heutigen Auckland.

Bei schönem Wetter hat man sicher eine gute Sicht auf den Isthmus, dem Hafen, dem Sky Tower etc. Bei schlechtem Wetter sieht man alles erheblich "schlechter"

Maoris, es ist nicht unwahrscheinlich, daß man in Auckland einem Maori mit einem der berühmten Gesichts-Tattoos trifft. Ich hatte das große Glück am Mount Eden. So hat mich Neuseeland wenigstens mit dem schlechten Wetter kompensiert. Ich war total fasziniert, traute mich jedoch nicht nach einem Foto zu fragen. Ein Maori mit Gesichtstattoo sieht unwahrscheinlich kriegerisch und wild aus. Man hat erstmal ordentlich Respekt, vor Maoris sowieso. Maori Männer sehen mal aus, wie richtiger Männer, soviel ist sicher. Nachdem ich mich drei mal umdrehen musste, sprach mich der Maori an. Wir kamen ins Gespräch. Man kann sich die Kriegstänze so richtig vorstellen und den berühmten Haka Tanz.

Tätowieren ist für Maoris ein ritueller heiliger Vorgang. Der Kopf ist bei den Maoris wie auch bei den Buddhisten der heiligste Teil des Körpers. Kein Tattoo gibt es zweimal bei den Maoris.

Wer möchte, kann eine geführte Tour mit dem Maori-Stamm Ngati Whatua, den „Hütern des Vulkans“ buchen. Sie berichten von der großen kulturellen Bedeutung des Kraters für ihren Stamm. Der Heaven to Earth Walk beginnt nahe des Kraters, der frühen Maori einst als majestätische Befestigungsanlage und Wohnort diente. Angelegte Terrassen, Löcher, die als Vorratsplätze dienten, und Orte, an denen die Häuser des einstigen Dorfes standen, erzählen noch heute von der frühesten Besiedlung der Polynesier.

© Konstanze G., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
jetsetting an das andere Ende der Welt
Details:
Aufbruch: 24.05.2017
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.06.2017
Reiseziele: Australien
Der Autor
 
Konstanze G. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
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