der Australien - Neuseeland - Indonesien Jetset Urlaub

Reisezeit: Mai / Juni 2017  |  von Konstanze G.

Uluru & Outback

Das berühmte Outback. Hier kommt man auf Ideen. Die erste Outback Tour in Australien muss unbedingt zum Uluru führen.

Es ist durchaus schlau eine Tour zu buchen. Hier hat man professionelle Reiseleitung und andere ähnlich "verrückte" Reisebgleiter.

Vor dem Antritt der Outback Tour hatte ich dann tatsächlich Muffensausen. Im Internet sieht schließlich alles schön bunt und harmlos aus. Brenda lachte noch in Sydney über mich und war endlos begeistert ***oh Du gehst campen im Outback*** Und sie hatte Recht, das Outback ist die Essenz Australiens. Dreamtime Geschichten gibt es in jeder Region des Outbacks. Und sich der Natur zu stellen ist eine hervorragende Idee. Gleichgesinnte laufen überall herum im Outback. Das Outback ist ein krasses Erlebnis und selbstverständlich ist Tour Nummer 2 bereits in Planung.

aus dem Flugzeug aufgenommen

aus dem Flugzeug aufgenommen

Sonnenuntergang (Kings Creek Station)

Sonnenuntergang (Kings Creek Station)

Wer will nicht im Outback campen und das Outback erleben?

Der erste Fakt, man wird zunächst mit einigen Unmöglichkeiten konfrontiert, die zum Glück nirgends im Internet beschrieben sind. Schließlich ist das Internet voll mit schicken bunten Bildern. Das Outback zu erleben ist etwas ganz anderes. Danach ist man entweder Australien tauglich oder nicht. Denn das Outback ist das was Australien ausmacht. Hier wird man sehen, ob man den Australien Kick hat und sich wie ein Forscher in einer wirklich wüsten Landschaft fühlt oder nicht.

Die Unmöglichkeiten wandeln sich in Fakten. Nirgends im Internet steht, daß man zunächst ganz schön abgebrüht sein muss für das Outback. Das Outback ist nicht vergleichbar und wer denkt, daß Bergsteigen in Nepal zum Beispiel der Gipfel zum Thema abgebrühtes Reisen ist, hat sich um Längen getäuscht.

Dreck und Staub sind wirklich erstmal nicht so schlimm, Swags können erstaunlich bequem sein und Schlafsäcke erstaunlich warm in eisigen Winter Wüstennächten. Swags einfach auf den Wüstenboden energisch ausrollen (man suhlt sich wahrlich im Dreck) sich reinzippen und möglichst wenig strampeln bzw bewegen ist das Beste was man so tun kann. der mitreisende Franzose beauskunftete nach der ersten Swag Nachtruhe, jeden Abend müsse er das nicht haben. Campen im Outback geht nur mit echtem Abenteuerblut.

Zum Thema Staub und roter Sand, der rote Sand und der rote Sand wird überall in den Klamotten sein, die Schuhe und Hosen werden einen Rot-Schimmer annehmen. Die gute Nachricht, dass man dreckig wird und sich tatsächlich im Staub suhlt, ist nicht so schlimm. Irgendwann ist es schick sich Abends im Camp den Staub aus den Klamotten zu klopfen.

Eine Windböe und schon ist man in Unmengen Outback Staub bedeckt. Die Wüsten Treks in Canyons, Bergen etc sind landschaftlich ein irres Erlebnis.... ich kann nur noch sagen ... I am in love ... Die Treks sind nichts für Spaziergänger oder Phobiker. Man stapft zwischen Geröll und Steinmassen umher und diese Treks können unheimlich anstrengend werden, kilometerweit selbstverständlich, um 3 km zu laufen muss man nicht ins Outback reisen. Spaziergänger und alle nicht Sportler bitte zu Hause bleiben. Es ist unheimlich anstrengend, zur Hitze gesellt sich Wind und das in erstaunlicher Intensität und Sonne. Wieviel vom Ozonloch - über solche Fragen siniert man nicht im Outback. Man stapt zwischen roten Geröllmassen umher und schaut in das Outback und wundert sich, was denn da noch so alles zu finden ist. Und dann ist es passiert, man hat den Australien Kick.

Irgendwann sind auch Dingos nicht mehr so schlimm und Schlangen etc ebenfalls nicht mehr. So mächtig wie die Wüste ist, umso mutiger ist der Reisende.

Das Outback ist ein unheimliches Erlebnis und *** I am in love ***

© Konstanze G., 2017
Du bist hier : Startseite Australien & Ozeanien Australien Uluru & Outback
Die Reise
 
Worum geht's?:
jetsetting an das andere Ende der Welt
Details:
Aufbruch: 24.05.2017
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.06.2017
Reiseziele: Australien
Der Autor
 
Konstanze G. berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors