Amoi umi

Reisezeit: August 2009 - April 2010  |  von Jutta und Werner

Peru: Manu - Amazonas-Regenwald

Nachdem wir erfolgreich Machu Picchu erklommen hatten wollten wir als naechstes in den Amazonas, genauer in den Manu Nationalpark.
Der Park gilt als eines der Gebiete mit der hoechsten Biodiversitaet auf der Erde, weshalb er schon sehr frueh zum Nationalpark erklaert wurde.

Wir entschieden uns fuer eine 8-Tages-Tour, die uns auch in die sogenannte "Reserved Zone" bringen sollte - einen Bereich, der nur fuer ein paar Touristenagenturen zugaenglich ist und in dem es sonst keine Menschen gibt.

Wir starteten um 5:00 Uhr morgens mit einem Bus (der waehrend der Fahrt gleich 3 mal den Geist aufgegeben hat) und erreichten nach ca. 6 Stunden Fahrt den Eingang zum Nationalpark.

Gleich zu Beginn sieht man viele "Cocks of the Rock", der Nationalvogel von Peru.

Gleich zu Beginn sieht man viele "Cocks of the Rock", der Nationalvogel von Peru.

Man fuehlt sich wie in einer "Universum"-Folge.

Man fuehlt sich wie in einer "Universum"-Folge.

Von dort ging es zu Fuss weiter bis zum 1. Camp, wo wir unsere erste Nacht unter Moskitonetzen verbrachten.
Tags darauf wechselten wir von unserem Bus auf ein Rafting Boot und paddelten den Rio Madre Dios entlang durch den Dschungel.

Am spaeten Nachmittag kamen wir schliesslich voellig durchnaesst in unserem naechsten Camp an, wo es gleich weiterging mit "Canopy Zip Off".
Dabei saust man entlang einer gespannten Leine durch das Blaetterdach des Regenwaldes (und das Blaetterdach ist irgendwo zwischen 20 und 30 Meter ueber dem Boden!!!).

Jutta in the Sky.

Jutta in the Sky.

Die naechsten Tage verliefen etwas ruhiger, viele Wanderungen durch den Dschungel (vor allem bei Nacht sehr spannend), unglaublich viele Tiere (eine Affenfamilie ist direkt ueber unser Camp gewandert) und immer wieder Fahrten mit dem Boot, die uns zum naechsten Camp und somit noch tiefer in den Dschungel brachten.

Unsere Boote.

Unsere Boote.

Ein Affe beobachtet uns.

Ein Affe beobachtet uns.

Laesst sich einen Fisch schmecken.

Laesst sich einen Fisch schmecken.

Es gibt IMMER was zum Klettern!

Es gibt IMMER was zum Klettern!

Nach 5 Tagen mussten wir schliesslich umkehren und die Rueckreise nach Cusco antreten.
Bei der Rueckfahrt bestritten wir in Boca Manu noch ein Fussballmatch gegen die Einheimischen und verloren glatt mit 5:2 (aber 2 Auswaertstore lassen auf das Rueckspiel hoffen ).
Somit gab es kein Sieger-Bier fuer uns, was wir aber ohnehin schon gewohnt waren weil eine Gruppe Hollaenderinnen (Alter 70 und aufwaerts) staendig alle Biervorraete aufkauften.

Im "Estadio de Boca Manu".

Im "Estadio de Boca Manu".

Nach dem Match mussten wir uns leider vom Amazonas verabschieden. Der Dschungel war sicher ein Highlight auf unserer Reise und ist auf jeden Fall ein Grund wieder nach Peru zu fahren.

Und so hat uns der Amazonas verabschiedet.

Und so hat uns der Amazonas verabschiedet.

© Jutta und Werner, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Seit langem spielen wir bereits mit dem Gedanken einer längeren Reise und nachdem schließlich Jutta die wichtigste aller Fragen mit "Ja, ich will...(...eine Weltreise machen)" beantwortet hat, haben wir uns also ans Werk gemacht und UNSERE REISE geplant. Mit diesem Bericht möchten wir euch an unseren Erlebnissen und Erfahrungen (sowie an meiner schlechten Rechtschreibung) teilhaben lassen und euch vielleicht ein Stückchen auf unserem Weg mitnehmen.
Details:
Aufbruch: 12.08.2009
Dauer: 8 Monate
Heimkehr: April 2010
Reiseziele: Peru
Chile
Bolivien
Argentinien
Neuseeland
Australien
Indonesien
Der Autor
 
Jutta und Werner berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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