Across Country Deutschland

Reisezeit: Mai / Juni 2009  |  von Michael Honsel

Tag 23 - nach Köln und Rückfahrt mit Bahnspaß

Von meinen Eltern aus mit der Bahn hätte mir 2 Extra-Umstiege mit kurzen Anschlusszeiten auf andere Bahnsteige ohne Aufzug bereitet, lassen wir das lieber mit 20kg Gepäck. So habe ich den Anlass genutzt, nochmal nach Köln zu fahren, von wo ich auch meine Bahn-Fahrradkarte gebucht hatte.
Morgens ging es also noch einmal auf das Fahrrad, um in das etwa 35km entfernte Köln-Sülz zu fahren, wo ich noch Ulrike, eine Freundin getroffen habe und in den KHG-Gottesdienst der Katholischen Hochschulgemeinde gegangen bin, wo ich als Student öfters mal war. Nach einem Mittagessen hatte Ulrike von 15 Uhr bis 15:30 Uhr noch einen Auftritt auf der Domplatte vom KHG-Chor Troubadix' Erben zum Kölner Stern-Fahrradfahren, was natürlich als Abschluss meiner Reise perfekt passte.

Auftritt des KHG-Chores Troubadix' Erben neben dem Kölner Dom

Auftritt des KHG-Chores Troubadix' Erben neben dem Kölner Dom

"Wenn wir U-Bahn bauen weiß das bald die ganze Welt, wenn der Dom umfällt."

"Wenn wir U-Bahn bauen weiß das bald die ganze Welt, wenn der Dom umfällt."

2. Kölner Fahrrad Sternfahrt - wenn die wüssten, von wo ich überall gekommen bin

2. Kölner Fahrrad Sternfahrt - wenn die wüssten, von wo ich überall gekommen bin

Das war natürlich nicht so toll für mich, da um 15:11 Uhr mein Zug fahren sollte So war ich halt kurz zum Soundcheck, habe dann aber noch mal eben schnell mit dem Handy auf mobil.bahn.de die Verspätungsauskunft angewählt, die mir dann mitteilte, dass bis 15:30 auf der Domplatte zu bleiben, kein Problem darstellen sollte, den Zug um 15:11 Uhr zu erwischen. So konnte ich noch den Auftritt anhören, wie sie Wise Guys "Köln ist einfach korrekt" ein wenig umgetextet haben. "Wenn wir U-Bahn bauen weiß das bald die ganze Welt, wenn der Dom umfällt." Bevor mein Fahrradhelm aber ein Umkippen des Domes nicht abfangen kann, bin ich dann doch mal lieber "verspätungsoptimiert" nach dem Ende des Auftrittes zum Bahnsteig gegangen.

Danke Deutsche Bahn, dass ich dank dir den Chorauftritt noch hören durfte

Danke Deutsche Bahn, dass ich dank dir den Chorauftritt noch hören durfte

Und Abfahren

Und Abfahren

Jetzt muss ich erst einmal nicht mehr trampeln

Jetzt muss ich erst einmal nicht mehr trampeln

Der Zug kam aber weiterhin nicht richtig in die Gänge; mit meinem Anschlusszug in Hamburg wurde es nichts mehr. So bin ich einfach bis Hamburg Altona im Zug geblieben und habe dann noch eine Runde durchs Schanzenviertel gedreht, noch einmal lecker gegessen und dann den IC 2 Stunden später genommen, auf RE fahren hatte ich gerade keine Lust. Um 21:46 + nur 5 Minuten... ging es dann ohne Reservierung in den Fahrradwagen, der aber leer war.

Im einsamen Fahrradabteil von Hamburg nach Rostock fand ich auch ohne Reservierung genug Platz

Im einsamen Fahrradabteil von Hamburg nach Rostock fand ich auch ohne Reservierung genug Platz

Statt um 22 Uhr war ich dann leider erst Mitternacht zuhause und habe aber positiv gesehen die Urlaubszeit voll ausgenutzt. 56.5 der über 600 Kilometer des Tages bin ich ohne Strom gefahren.

© Michael Honsel, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
mit dem Fahrrad einmal durch Deutschland
Details:
Aufbruch: 30.05.2009
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 21.06.2009
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Michael Honsel berichtet seit 19 Jahren auf umdiewelt.
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