Unser Traum - 1 Jahr Canada / USA / Mexiko

Reisezeit: Mai 2013 - August 2015  |  von Doris und Siegmund Annussek

Auf dem Weg zum Yellowstone Park

Unsere Route von Victoria (Vancouver Island) zum Yellowstone

Unsere Route von Victoria (Vancouver Island) zum Yellowstone

Wir können uns am Abend vor Abfahrt der Fähre schon beim Hafen hinstellen, da wir gleich die erste Fähre nehmen wollen.
An Land findet auch schon die Zollkontrolle statt.
Am nächsten Morgen, 05.00 Uhr, erledigen wir die Formalitäten. Dieses Mal wird der Kühlschrank nicht kontrolliert. Es wird nur nach Alkohol gefragt und unsere Fingerabdrücke werden erneut eingescannt. Auch das obligatorische Foto wird gemacht. Die Beamtin ist sehr freundlich, und wir haben wieder eine Aufenthaltsdauer von 180 Tagen in den USA bekommen.

Bei gutem Wetter legt die Fähre um 06:10 Uhr ab. Leider kommt in der Strait of Juan de Fuca Nebel auf und das Schiff fährt mit Nebelhorn. Für uns Schönwettersegler ist es schon etwas unheimlich.

Abfahrt aus dem Hafen von Victoria

Abfahrt aus dem Hafen von Victoria

Die Nebelwand

Die Nebelwand

In Port Angeles angekommen, gehen wir erst einmal einkaufen und dann geht es weiter bis Port Townsend. In dem Ort ist viel los und wir kommen erst beim dritten Campingplatz unter.

Port Townsend ist wegen seiner Steinfassaden bei den Amerikanern sehr beliebt

Port Townsend ist wegen seiner Steinfassaden bei den Amerikanern sehr beliebt

Am nächsten Morgen geht es weiter bis zum Mount St. Helens.

Großer Roter Seestern

Großer Roter Seestern

Unser Stellplatz in der Nähe des Mount St. Helen

Unser Stellplatz in der Nähe des Mount St. Helen

Am Donnerstag geht es zunächst 70 km hinauf zum Johnston Bridge Oberservatory.
Von hier starten wir zu unserer Wanderung - auf teilweise sehr schmalem Pfad - zum Aussichtspunkt auf den Krater. Von hier kann man auch den Spirit-Lake sehen. Der Spirit-Lake ist immer noch mit Tausenden von Bäumen übersät, die beim Ausbruch des Vulkans (1980) hinein-geschleudert wurden.

Wanderweg gegenüber des Mount St. Helen ueber meterdicke Vulkanasche

Wanderweg gegenüber des Mount St. Helen ueber meterdicke Vulkanasche

Die Wanderwege waren manchmal gewöhnungsbedürftig (Schwindelfreiheit war angesagt)

Die Wanderwege waren manchmal gewöhnungsbedürftig (Schwindelfreiheit war angesagt)

Der Mount St. Helen, man sieht  deutlich die weggesprengte Kuppe.
Der Berg wurde um 400 m abgetragen
(Leider wurde das Wetter diesig)

Der Mount St. Helen, man sieht deutlich die weggesprengte Kuppe.
Der Berg wurde um 400 m abgetragen
(Leider wurde das Wetter diesig)

Spirit Lake -  mit immer noch Tausenden von Baumstämmen

Spirit Lake - mit immer noch Tausenden von Baumstämmen

Die Bäume wurden von der Gewalt des Ausbruchs regelrecht verdreht

Die Bäume wurden von der Gewalt des Ausbruchs regelrecht verdreht

Man sieht deutlich die Asche

Man sieht deutlich die Asche

Solche große Brocken wurden kilometerweit  geschleudert

Solche große Brocken wurden kilometerweit geschleudert

Die Natur hat sich teilweise überraschend schnell erholt

Die Natur hat sich teilweise überraschend schnell erholt

So sehen Füße aus nach einer Wanderung durch Vulkanasche

So sehen Füße aus nach einer Wanderung durch Vulkanasche

Den Freitagnachmittag verbringen wir in Vancouver bei Thorstens ehemaligen Gasteltern. Es ist ein besonders schöner Tag.
In der Aufregung vergessen wir leider, Fotos zu machen.

Unser Stellplatz am Columbia River, war wohl ehemals ein Waldarbeiter Camp

Unser Stellplatz am Columbia River, war wohl ehemals ein Waldarbeiter Camp

Ist schon Wahnsinn dieses Bild

Ist schon Wahnsinn dieses Bild

Eine etwas größere Motorsäge als wir zu Hause haben

Eine etwas größere Motorsäge als wir zu Hause haben

Wie kann man 24 Pferde lenken???

Wie kann man 24 Pferde lenken???

Und weiter geht es bis Pendleton. Der Highway läuft viele Kilometer am Columbia River entlang. Eine besonders reizvolle Strecke.

Brücke über den Columbia River

Brücke über den Columbia River

Reizvolle Strecke entlang des Columbia Rivers

Reizvolle Strecke entlang des Columbia Rivers

Ein letzter Blick auf den Columbia River, jetzt geht es nach Süden

Ein letzter Blick auf den Columbia River, jetzt geht es nach Süden

In Pendleton übernachten wir beim Casino und Siegmund verzockt
20 $ beim Black Jack. Dafür hat er aber zwei Stunden Spaß.

Auf dem Stellplatz des Casinos, unser Wohnmobil war mit das kleinste

Auf dem Stellplatz des Casinos, unser Wohnmobil war mit das kleinste

Links das Casino, rechts oben unser Stellplatz, also ein kurzer Weg

Links das Casino, rechts oben unser Stellplatz, also ein kurzer Weg

Und wieder ein schöner Sonnenuntergang, diesmal am Casino,
gleich geht's los zum Zocken

Und wieder ein schöner Sonnenuntergang, diesmal am Casino,
gleich geht's los zum Zocken

Auf unserem weiteren Weg besuchen wir in der Nähe von Baker City das Oregon Trail Interpretive Center. Es stellt den Zug der Siedler mit ihren Planwagen von St.Louis nach Oregon dar. Die Ausstellung ist sehr beeindruckend. Es ist sogar noch ein Originalplanwagen vorhanden.

So sahen die Wagenburgen der Siedler aus

So sahen die Wagenburgen der Siedler aus

Immer wieder gab es auf den Trecks Todesfälle
(Über 50jährige haben den Trail nicht überstanden)

Immer wieder gab es auf den Trecks Todesfälle
(Über 50jährige haben den Trail nicht überstanden)

Die Ochsen sahen echt aus

Die Ochsen sahen echt aus

Mountain Home

Mountain Home

Unser bester Stellplatz bisher, in Mountain Home

Unser bester Stellplatz bisher, in Mountain Home

Immer mal wieder verbrannte Erde

Immer mal wieder verbrannte Erde

Langweiliges Fahren!!!!

Langweiliges Fahren!!!!

Die Ernte ist in vollem Gange

Die Ernte ist in vollem Gange

Unser nächster Übernachtungsplatz ist am "Crater on the moon". Hier starten wir mit unseren Rädern zur Rundtour durch die Lavalandschaft. Wir steigen zum Inferno Viewpoint auf, schauen in kleine Kraterkegel und gehen auf welligen Asphaltwegen über Lavafelder.
Wir klettern auch kurz in eine Höhle hinab. Es ist da unten sehr kühl und dunkel. Meine Mini-Taschenlampe ist auch nicht gerade hilfreich und so gehen wir bald zurück.

Unser Stellplatz vom Mond

Unser Stellplatz vom Mond

Unser Stellplatz im Nat.-Park "Craters on the Moon"

Unser Stellplatz im Nat.-Park "Craters on the Moon"

Rundwege führen durch das Lavafeld

Rundwege führen durch das Lavafeld

Ueberall auf der Asche wachsen die kleinen Blumen,
sie haben ein Wurzelgeflecht von 1 m²

Ueberall auf der Asche wachsen die kleinen Blumen,
sie haben ein Wurzelgeflecht von 1 m²

sehen aus wie kleine Röschen

sehen aus wie kleine Röschen

Diese Käfer krabbelten überall herum
(passend zur schwarzen Lava)

Diese Käfer krabbelten überall herum
(passend zur schwarzen Lava)

Inferno Viewpoint
Beweisfoto, dass wir dort waren

Inferno Viewpoint
Beweisfoto, dass wir dort waren

Ist schon seltsam, ein Baum auf der Hügelspitze

Ist schon seltsam, ein Baum auf der Hügelspitze

Blick vom Inferno Viewpoint

Blick vom Inferno Viewpoint

Dieser Kaefer hat eine seltsame Zeichnung auf seinem Panzer, ein Gesicht

Dieser Kaefer hat eine seltsame Zeichnung auf seinem Panzer, ein Gesicht

Ein einsames Bäumchen

Ein einsames Bäumchen

Deutlich zu sehen, der Lavafluss

Deutlich zu sehen, der Lavafluss

etwas ganz seltenes in der Wüste - ein Regenbogen
es hatte kurz geregnet

etwas ganz seltenes in der Wüste - ein Regenbogen
es hatte kurz geregnet

Bevor wir am Dienstag, 27.08. den Yellowstone-Park erreichen, besuchen wir den ersten Atomreaktor der Welt. Er lieferte 1951 in die Stadt Arco den ersten nuklear erzeugten Strom.
Außerdem wurde an diesem Forschungsstandort der Antrieb für ein atombetriebenes Flugzeug entwickelt. Das Flugzeug wurde aber niemals gebaut. Nach 10 Jahren, 1 Mrd. Dollar, stoppte Kennedy das Projekt.

Ohne Worte

Ohne Worte

Dahinter war das nukleare Feuer

Dahinter war das nukleare Feuer

Hierunter waren die Brennstäbe

Hierunter waren die Brennstäbe

Prototypen von Atomantrieben für Flugzeuge (noch etwas groß)

Prototypen von Atomantrieben für Flugzeuge (noch etwas groß)

Toller Reim, oder ?

Toller Reim, oder ?

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach mehreren Urlauben in den USA entstand der Wunsch, als Rentner mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA zu touren. Nun ist es fast soweit. Anfang Mai wird unser Womo nach Halifax verschifft und wir können es ca. 3 Wochen später in Empfang nehmen.
Details:
Aufbruch: 21.05.2013
Dauer: 27 Monate
Heimkehr: August 2015
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Kanada
Mexiko
Panama
Der Autor