searching for a better summer

Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Alexander K

India: Mcleod Ganj

Mcleod Ganj

Mcleod Ganj, ist n kleines Touristaedtchen oberhalb von Dharamsala und unterhalb des indischen Staates Kashmir, dass ne britische Bergstation waehrend der Kolonialzeit war. Heute steht hier alles im Zeichen von Meditation, Yoga, Workshops usw. Dementsprechend viele Hippies, solche die es noch werden wollen und viele andere Freaks teilen sich hier die Strassen mit den ueberwiegend tibetischen Moenchen, Locals und den vielen anderen Touris. Ausserdem lebt hier auch der Dalai Lama, sowie die tibetische Regierung im Exil, was dem Oertchen ein noch magischeres Ambiente verleiht, als es aufgrund seiner geografischen Lage zwischen schneebedeckten Berghaengen eh schon hat. Die Tage vergehen hier wie im Flug, was nicht zuletzt daran liegt, dass wir diese gut mit Beschaeftigungen vollpacken. Seit ca. ner Woche gehen wir hier fruehs von 09.00 bis 10.00 uhr mit unseren Nachbarn Jess und Claudio zum Hindiunterricht. Die beiden sind vor zwei Monaten in England losgetrampt und habens auf diese Weise ueber Polen, Russland und Pakistan bis hier her geschafft. Fuer den Sprachunterricht haben wir uns deshalb entschieden, weil nur ca. 10% der Inder Englisch sprechen, was ja trotzdem noch ueber 100.000.000 sind. Jedoch haben die sich alle so nen strangen Akzent und Woerter angeeignet, dass die englisch sprechenden Inder ausserhalb der Touristaedte kaum zu verstehen sind. Im Moment sind wir was unser Hindi angeht, ca. auf dem Level eines 13-monatigen Babys. Auf den Stand eines 5-jaehrigen wuerden wir gerne noch kommen. Ansonsten sind wir auch hier nochma fuer einen Tag ins ca. 5 Stunden entfernte Triund gewandert, von wo aus es eine ueberwaeltigende Aussicht gab. Ansonsten erinnert es hier stark an den Trek und die Doerfer, wo wir von Kathmandu aus gestartet sind, was wahrscheinlich an den vielen Tibetern und Gebetsfahnen liegen mag, die auch hier ueberall sind. Von den Preisen her ists aehnlich, wenn nicht sogar n bisschen teurer als in Nepal, was wir eigentlich nicht erwartet haetten. Trotzdem ists noch megabillig. Fuer ein Abendessen plus Getraenke zahlen wir im Schnitt 2,5 US-$, was etwa 2 Euro entspricht. Ne Fahrt ins halbstuendig entfernte Dharamsala kostet mit dem Jeep 15 indische Rupiehs, also 0,20 Euro. Den Preis hab ich deswegen so gut im Kopf, weil ich gerade von da komme, wo ich mir n Karrombrett zum Weiterreisen fuer 400 Rphs gekauft habe. Jetzt haengen die ganze Zeit der Besitzer von unserem Guesthouse und sein Cousin hier vor unserer Tuer ab, um das neue Brett zu testen. Gestern hab ich mir endlich mein lang herbeigesehntes Vorhaben erfuellt und mir fuer 10 US-$ ne alte 350cc Royal Enfield fuer n Tag geliehen und wir sind zu den ca. 30 km entfernten Hot Springs gefahren. Hoert sich nahe an, doch aufgrund der Strassen, Kuehe und Hunde haben wir so 2 Stunden fuer den einfachen Weg gebraucht. Die Tatsache, dass ich noch nie vorher Motorrad gefahren bin und ueberhaupt gar keinen Fuehrerschein dafuer habe, war neben den Verkehrsverhaeltnissen nochmal mehr Aufregung, aber ich konnte mich recht schnell mit der Handhabung der Maschine anfreunden. Weniger anfreunden konnte ich mich mit dem Vorschlag vieler anderer Reisender, bei ner Polizeikontrolle einfach weiterzufahren, da man so oder so Kohle zahlen muss, die in die Taschen des kontrollierenden Polizisten wandern. Gluecklicherweise sind wir nicht angehalten worden und konnten uns so das ganze Prozedere ersparen. Aber schon so war der Heimweg hart genug, da es immer kaelter und irgendwann auch dunkel wurde. Leider haben wir den Lichtschalter am Motorrad erst 5 Minuten vor Mcleod Ganj gefunden und so haben wir uns langsam und halb erfroren die steilen Bergstrassen nach oben zurueck gekaempft. Von Tag zu Tag scheints hier auch kaelter zu werden und die Aussichten auf Minusgrade in Manali, lassen uns in unserer Entscheidung dort hinzufahren, immer unsicherer werden. Hinzu kommt, dass aufgrund der Nebensaison und Winterbeginn nur noch schrottige Localbusse um 6.00 uhr morgens die 10-stuendige Fahrt anbieten. Surprise surprise! Bis dahin... Namaste our apse milkar kushi hui!

Ausblick aus unserem Zimmer

Ausblick aus unserem Zimmer

unser Zimmer und voruebergehender Mitbewohner

unser Zimmer und voruebergehender Mitbewohner

und n Heart Rock Cafe gibts in Mcleod Ganj auch...

und n Heart Rock Cafe gibts in Mcleod Ganj auch...

on top in triund

on top in triund

Mcleod Ganj ist so hippier, dass sogar die Hunde Dreadlocks haben

Mcleod Ganj ist so hippier, dass sogar die Hunde Dreadlocks haben

Hausaufgaben

Hausaufgaben

da ist das Ding

da ist das Ding

bein at school

bein at school

wir und unsere Klassenkameraden Jess und Claudio

wir und unsere Klassenkameraden Jess und Claudio

© Alexander K, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vier Jahre nachdem wir nun von unserer ersten einjährigen Weltreise zurück sind, konnten wir dem Fernweh nicht mehr Stand halten und haben uns noch einmal dazu entschieden, für 12 Monate loszugehen. Dieses Mal steht folgende Route an: Istanbul - Kuala Lumpur - Sumatra - Nepal - Indien - Kuba - Ecuador - Peru - Bolivien - Argentinien - Urucuay - Brasilien
Details:
Aufbruch: 01.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 10.09.2015
Reiseziele: Türkei
Indonesien
Nepal
Indien
Kuba
Ecuador
Peru
Bolivien
Brasilien
Der Autor
 
Alexander K berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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