searching for a better summer

Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Alexander K

Istanbul

Istanbul, soweit ganz cool...
bis auf unsere, über AirB`n`B gebuchte Bude im Beyoglu-Veedel im europäischen Teil der Stadt. Leider ging die Ungewissheit schon in Deutschland los, weil der Vermieter unsere Anfrage zwar akzeptiert hatte, sich dann aber zwecks Übermittlung der genauen Adresse nicht mehr gemeldet hat.
In Istanbul angekommen und halb damit gerechnet, dass wir in eins der überteuerten Hostels müssen, haben wir noch einmal die Mails gecheckt und siehe da: Post von Efkan. Immerhin. Daraufhin haben wir uns mit Metro und zu Fuss in Richtung Taksimplatz geschleppt und irgendwann kamen wir dann bei der Klitsche an, die so gar nicht den Fotos im Internet entsprach, dafür aber mit nem ordentlichen Schimmelgeruch im Gang aufwarten konnte. Hinzu kam die Tatsache, dass die Wände den Anschein gemacht haben, aus Papier zu sein und wir so ab Mitternacht einen lautstarken Fight zwischen besoffenen Türken für den Rest der Nacht miterleben durften.
Am nächsten Morgen bin ich mit Fieber aufgewacht. Keine Ahnung woran das lag, aber die unentspannte Nacht hat mit Sicherheit ihren Teil dazu beigetragen.
Trotzdem haben wir uns n bisschen Touriprogramm gegeben und uns die Blaue Moschee angeschaut, wo Simone nur verkleidet rein durfte und ich mit kurzer Hose durchgeschlüpft bin.

ready for the blue mosque...

ready for the blue mosque...

In unmittelbarer Nähe war noch der riesige Basar, der direkt mal so riesig ist, dass wir nach 5 Minuten keinen Bock mehr hatten, jedoch ewig lang keinen Ausgang mehr gefunden haben. Irgendwann dann hats aber geklappt und zur Belohnung gabs Döner, wie den Tag davor auch schon. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, den deutschen Döner hier nicht wirklich zu finden, aber komischerweise bietet jeder zweite Laden Döner Kebab an.
Außerdem sind wir noch per Fähre auf den asiatischen Teil der Stadt nach Kadiköy gefahren und mittlerweile sind wir seit einer geschätzen Ewigkeit im Gezipark neben dem Taksimplatz und warten auf unseren Weiterflug nach Kuala Lumpur heute Nacht um 01.15 Uhr. Ich vertreibe mir die Zeit mit Skateboardfahren, zumindest solange bis die Wasserflaschen verkaufenden Kids davon Wind bekommen und ich mein Brett an die Jungs abgeben muss.
Die Rucksäcke konnten wir leider nicht in der Bude lassen, da der fleissige Efkan, was glaube ich gar nicht sein echter Name ist, weil ich bei AirB`n`b die gleichen Fotos von Zimmern mit unterschiedlichen Namen gesehen habe, uns dies verweigert hat. Angeblich hätte er neue Gäste, die um 12 Uhr kämen und wir bis dahin auf jeden Fall aus dem Loch raus sein müssten. Da wir verpennt haben und so erst ne gute Stunde später raus sind, hat sich unser Verdacht bestätigt, dass er einfach keinen Bock hatte uns nen Gefallen zu tun.
Egal, jetzt ists gleich 20:00 und es sind auch nur noch 5 Stunden bis zum nächsten Flug. Wir sind gespannt was Kuala Lumpur so bereithält. Bis dahin!

Katzen, vor allem ziemlich reudige überall...

Katzen, vor allem ziemlich reudige überall...

beste Schlappen für besten grip

beste Schlappen für besten grip

© Alexander K, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vier Jahre nachdem wir nun von unserer ersten einjährigen Weltreise zurück sind, konnten wir dem Fernweh nicht mehr Stand halten und haben uns noch einmal dazu entschieden, für 12 Monate loszugehen. Dieses Mal steht folgende Route an: Istanbul - Kuala Lumpur - Sumatra - Nepal - Indien - Kuba - Ecuador - Peru - Bolivien - Argentinien - Urucuay - Brasilien
Details:
Aufbruch: 01.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 10.09.2015
Reiseziele: Türkei
Indonesien
Nepal
Indien
Kuba
Ecuador
Peru
Bolivien
Brasilien
Der Autor
 
Alexander K berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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