searching for a better summer

Reisezeit: September 2014 - September 2015  |  von Alexander K

Brasilien: Morro de Sao Paulo

Morro de Sao Paulo

Glücklicherweise war unser nächster Stop nicht allzu weit entfernt und so gings per dreistündigem Bus weiter nach Valenca, von wo aus wir die Fähre bzw. den Hafen finden mussten, um eines der stündlich ablegenden Boote auf die „Ilha Tinhare“ nach Morro de Sao Paulo nehmen zu können. Als wir in Valenca angekommen sind hat es direkt mal wie aus Eimern zu Schütten angefangen, so dass dies erstmal eine Zwangspause für uns bedeutetet. Irgendwann dann wurde das Wetter ein bisschen besser, d.h. es regnete nur noch normal und wir starteten unseren Fußmarsch in Richtung 2km entfernten Hafen. Mittlerweile sind die Rucksäcke so schwer, dass man nach 10 min schon taube Beine unter dem Gewicht bekommt und weitere 10 min. später leicht anfangenden Kreislaufstress. Taxis sind hier in Brasilien leider auch ziemlich teuer und so ist das schon seit längerem keine Option mehr für uns. Irgendwann dann aber fanden wir die Ablegestelle der Boote und kurze Zeit später sollte auch schon ein Boot für günstige 9 Rl`s auf die ca. 1 Stunde entfernte Insel fahren.
Dort endlich angekommen wird man schon von Einheimischen abgefangen, die einem die verschiedensten Dienste offerieren. Das Hauptgeschäft scheint aber im Transportieren des Gepäcks der ankommenden Gäste zu liegen, weil jeder mit Schubkarren wartend dort steht und anhand der Vielzahl der Schubkarren scheint das Geschäft wohl gut zu laufen.
Nach ein paar verglichenen Zimmern einigten wir uns darauf im Hostel Papageio unterzukommen, wo wir endlich mal wieder nen Balkon hatten und man so nicht immer gezwungen ist, in der Bude abhängen zu müssen. Auch hier waren wieder überwiegend Brasilianer am Urlaub machen und auch hier wieder die scheinbar eher Wohlhabenderen. Überall sieht man kleinere Boutiquen und noble Cafes, neben nach wie vor günstigeren Restaurants und kleineren Shops. Auf die Dauer gehen die Preise so natürlich immer mehr nach oben, bis irgendwann nur noch ein bestimmter Schlag an Touris dort zum Urlaub machen hinkommt. So weit ists glücklicherweise noch nicht, aber wir sind mal gespannt wie die weiteren Strände und deren dazugehörigen Orte weiter oben im Norden sein werden. Die Strände und die Kulisse auf der kleinen Insel sind aber definitv megaschön, bieten unglaubliche Sonnenuntergänge und ich glaube hier sind wir jeden Tag joggen gewesen, wozu die langen Strandabschnitte mehr als eingeladen haben. Abends konnte man sich in einem der zahlreichenden Restaurants am Strand verwöhnen lassen, bevors dann für uns wieder zurück ins 10 min. entfernte „Centro“ zurück ging, wo die Unterkünfte nochmal um einiges billiger sind. Da so ein Inselleben auf die Dauer aber langweilig wird und wir in unseren restlichen Tagen nochmal was sehen wollten, gings auch hier nach 4 Tagen, in denen wir 2 mal das Zimmer und einmal wegen Überbuchung das Hostel wechseln mussten, für uns weiter hoch in Richtung der nächstgrößeren Stadt Salvador.

Morro de Sao Paulo von oben aus...

Morro de Sao Paulo von oben aus...

auch hier wieder pizzaofen und links im Bild die Taxiversion

auch hier wieder pizzaofen und links im Bild die Taxiversion

© Alexander K, 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vier Jahre nachdem wir nun von unserer ersten einjährigen Weltreise zurück sind, konnten wir dem Fernweh nicht mehr Stand halten und haben uns noch einmal dazu entschieden, für 12 Monate loszugehen. Dieses Mal steht folgende Route an: Istanbul - Kuala Lumpur - Sumatra - Nepal - Indien - Kuba - Ecuador - Peru - Bolivien - Argentinien - Urucuay - Brasilien
Details:
Aufbruch: 01.09.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: 10.09.2015
Reiseziele: Türkei
Indonesien
Nepal
Indien
Kuba
Ecuador
Peru
Bolivien
Brasilien
Der Autor
 
Alexander K berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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