No citas y un poco borracho

Reisezeit: August 2015 - Januar 2016  |  von Manu&Basti B.

Kolumbien: Bogotá

La Candelaria

Die ersten Tage liegen hinter uns und wir haben schon einiges in dieser riesigen Stadt gesehen. Wirklich schön ist es nicht, dafür sehr interessant.

Den ersten Tag haben wir komplett zu Fuß verbracht. Wir sind durch einen völlig überfüllten Klamottenmarkt mit schreienden kolumbianischen Verkäufern gelaufen, die dem Hamburger Fischmarkt in nichts nachstehen. Und dazwischen überall Streetfood!
Wir haben uns am ersten Tag dann aber doch zur Sicherheit für ein Restaurant entschieden und wurden nicht enttäuscht: Grillteller mit 5 Sorten Fleisch für 3,20 Euro! Und so leicht ist Basti glücklich zu machen!
Das war es aber jetzt mit den Touri Essensfotos - sonst müssten wir jeden Tag zehn Bilder mehr einplanen.

Der Grillteller!

Der Grillteller!

Arroz Cubano

Arroz Cubano

Transmilenio & Graffiti Tour

Das verrückteste Erlebnis hier ist definitiv die Fahrt im Transmilenio! Ich werde mich nie wieder über die Mainzer Busfahrer beschweren. Die Fahrt mit dieser "Metro" Bogotás (es sind lange Busse mit eigener Fahrspur) gleicht eher einem ordentlichen Ganzkörpertraining gepaart mit einer Achterbahnfahrt! Noch dazu immer schön den Rucksack und die Handtasche vor potenziellen Dieben retten! Abenteuer pur...

Zurück in Candelaria haben wir die Graffiti-Tour migemacht und alles mögliche über Streetart in Bogotá gelernt und gesehen.

Grafftiti Tags

Grafftiti Tags

Barrio Suba

Nachdem wir die ersten zwei Nächte in einem Hostel mitten im ältesten Stadtteil Bogotás verbracht haben, sind wir nun zum Couchsurfen ganz im Norden der Stadt.
Hier beeindruckt uns am meisten, wie unterschiedlich diese Stadt ist. Tatsächlich sind wir nun im "reichen" Stadtteil angekommen und wundern uns in jeder Strasse aufs Neue über den Kontrast. Louis Vuitton & Gucci haben auch hier Einzug gehalten!
Aber wir konnten heute morgen mit unserer Gastgeberin Edna schon extrem fleissig sein: Jeden Sonntag & Feiertag gibt es ein kostenloses Outdoor Workout, dass von der Stadt bzw dem Sport-Ministerium gefördert wird. Dazu wir einfach ein kleiner Truck aufgebaut, zwei riesige Boxen und los geht¨s mit der Aerobic Stunde, gefolgt von Pilates usw. Wer will, kann sich das vier Stunden lang geben - ich hab nach 1,5 aufgegeben (die Höhe...)
Und das alles auf dem Supermarkt-PARKPLATZ!!

Monserrate oder "mimimimimiiiiiii"

Nicht, dass es eine Seilbahn gegeben hätte - WIR nehmen natürlich den Fussweg und hüpfen mal eben die 1000 Treppen, 3 km Wegstrecke und was weiss ich wie viele Höhenmeter nach oben! Aber ich darf nicht schimpfen, die Aussicht hat sich auf jeden Fall gelohnt und so ein bisschen stolz war ich dann natürlich auch, dass ich nicht faul die Bahn genommen hab.
Nach erfolgreicher Besteigung des Klosterberges Monserrate geht es am frühen Morgen (wirklich früh - 03:15 klingelte der Wecker!) zum Flughafen und weiter nach Medellin.

Diese Stadt ist wo unglaublich gross!

Diese Stadt ist wo unglaublich gross!

Juhuuuu - geschafft!

Juhuuuu - geschafft!

Wenigstens runter  haben wir das nette kleine Bähnchen genommen!

Wenigstens runter haben wir das nette kleine Bähnchen genommen!

© Manu&Basti B., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach mehr als einem Jahrzehnt Staatsdienst, ersten Berufserfahrungen, Zweitstudium und gefühlten 20 Praktika nehmen wir uns eine Auszeit und genießen unsere noch unbekannte Freiheit in Südamerika für die nächsten fünf Monate! Ziel ganz nach Harald Junkes Definition von Glück: Keine Termine und leicht einen sitzen!
Details:
Aufbruch: 04.08.2015
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: Januar 2016
Reiseziele: Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Chile
Argentinien
Der Autor
 
Manu&Basti B. berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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