No citas y un poco borracho

Reisezeit: August 2015 - Januar 2016  |  von Manu&Basti B.

Kolumbien: Taganga

Chillen...

Voller Spannung aber reduzierten Erwartungen ging es im Collectivo über die Hügel ins kleine Fischerdörfchen Taganga.
Der Minibus rast um die Kurven und nach 20 Minuten sehen wir eine kleine Bucht voller Fischerboote und ein "verschlafenes" Dorf. Zum Thema "verschlafen" kommen wir später noch...

Nach kurzem Fussmarsch erreichen wir unsere Unterkunft La Tortuga Hostel für die nächste Woche und freuen uns, den Rucksack mal eine Zeit liegen zu lassen und zu entspannen. Und genau das tun wir dann auch. Die Hängematte vor unserem Zimmer mit Blick aufs Meer wird mein neuer Lieblingsplatz bis mir die Füße einschlafen und ich mich kurz bewegen muss.

Die erste Nacht hingegen wird spannend. Ausser der Hitze lernen wir auch die Nachbarn des Hostels besser kennen. Oder besser gesagt, ihren Musikgeschmack. Bis weit nach Mitternacht wird hier die Mucke aufgedreht, dass das halbe Dorf mithören könnte. Willkommen im karibischen Lebensgefühl: Keine festes Dach über dem Kopf, kein fließend Wasser, nicht genug zu essen - aber ne Soundanlage, die eines Love Parade Trucks würdig ist!
Irgendwann sind wird doch eingeschlafen und wurden dann gegen vier Uhr von der Natur in Form von Hähnengekikerikiiiii geweckt. Abwechselnd mit dem in ungefähr gleicher Anzahl anwesenden Strasse hundert, die darauf mit lautem gekläffe antworteten. Aber hey - Dorfleben eben!
Freundlicherweise wurden wir dann vom bisher noch nicht in Erscheinung getretenem Nachbarn gegenüber mit Opernklängen von La Traviata geweckt! Na da sag mal einer sie wären nicht gebildet!
Leider war dies wohl aber nur die Titelmelodie zur favorisierten Daily -Soap, die wir dann ebenfalls akustisch mitverfolgen durften.
Trotzdem hatten wir eine super Woche hier und haben uns sehr entspannt. Morgens in die Hängematte und mittags schnell für drei Euro bei Rudolfo einen leckere Fischplatte essen. Abends dann die hora feliz nutzen und leckere Cocktails trinken - so lässt es sich aushalten!

Unser Hostel!

Unser Hostel!

"Unsere" Strasse...

"Unsere" Strasse...

Bastis favourite place

Bastis favourite place

© Manu&Basti B., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach mehr als einem Jahrzehnt Staatsdienst, ersten Berufserfahrungen, Zweitstudium und gefühlten 20 Praktika nehmen wir uns eine Auszeit und genießen unsere noch unbekannte Freiheit in Südamerika für die nächsten fünf Monate! Ziel ganz nach Harald Junkes Definition von Glück: Keine Termine und leicht einen sitzen!
Details:
Aufbruch: 04.08.2015
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: Januar 2016
Reiseziele: Kolumbien
Ecuador
Peru
Bolivien
Chile
Argentinien
Der Autor
 
Manu&Basti B. berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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