Dreamtime

Reisezeit: Januar - August 2016  |  von Franzi Martin

Ostküste: Southern Great Barrier Reef

Bundaberg

Letzte Nacht wurden wir das erste Mal von einem Ranger geweckt! Um 23:45 Uhr klopfte es an unser Auto und der junge Mann erklärte uns, dass wir auf dem Parkplatz garnicht stehen dürfen, was wir natürlich wussten, aber versuchen kann man es ja mal. Er gab uns 15 Minuten Zeit unsere Sachen zu packen und zu fahren, dann müssten wir auch keine Strafe zahlen. Wir sahen zu, dass wir weiter kamen. Das Auto schnell umgepackt und los! Auf dem Parkplatz der Tourismusinformation in Hervey Bay stellten wir uns neben 6 andere Vans und schliefen weiter. Heute morgen fuhren wir dann nach Childers, ein kleines Countrystädtchen, wo wir im Park frühstückten. Dann machten wir noch einen Abstecher zum Woodgate Beach, wo aber wirklich garnichts los war. Das Wetter spielte auch nicht so richtig mit und so fuhren wir weiter Richtung Bundaberg. Hier schlenderten wir durch die Stadt, an sehr schönen Kolonialbauten vorbei. Allerdings gibt es hier nicht sehr viel zu sehen, außer die Bunderberg Rum Distillery, für die man aber wieder Eintritt zahlen muss. Wir entschieden noch einen Abstecher nach Bargara zu machen, wo wir eine riesige Tasse leckeren Kaffee in einem Cafe an der Promenade tranken. Die Ortschaften sind alle wie ausgestorben zur Zeit. Nur ein paar Rentner oder Familien sind uns gestern und heute begegnet. Kaum Leute in unserem Alter! Wir verbrachten die Nacht auf einem Campingplatz in Bunderberg, mit der ersten heißen Dusche seit langem Morgen geht es weiter in den Norden!

Childers

Childers

Woodgate Beach

Woodgate Beach

❤

Agnes Water & 1770

Heute morgen haben wir es ganz gemütlich angehen lassen. Dann sind wir nach Agnes Water/Town of 1770 aufgebrochen. Dort haben wir uns für morgen sofort für einen Surfkurs angemeldet Sieht bestimmt witzig aus - ich auf einem Surfbrett - aber versuchen möchte ich es ja schon mal! Wir sahen uns das James Cook Monument an und verbrachten den Nachmittag am Main Beach in Agnes Water. Gegen 16 Uhr parkten wir unsere Versace auf einem Campground mitten im Busch. Ein sehr schöner und vor allem sehr ruhiger Platz! Wir kochten uns etwas und lauschten dem leisen Stimmengewirr.

Surfkurs

Heute morgen frühstückten wir ganz in Ruhe und ließen uns Zeit mit unserer Tasse Kaffee. Dann parkten wir Versace in der Nähe des Supermarktes und um 10 Uhr gings los! Eine riesige Truppe junger Leute - vor allem Deutsche - wartete auf den Surflehrer. Nach dem Papierkram wurden die Bretter geschnappt, in so ein Wetshirt rein und wir lernten die Grundlagen für unser erstes Wellenreiten. Kurze Übungen auf dem Trockenen bereiteten uns auf den Ablauf im Wasser vor: Auf den Bauch auf das Surfbrett legen, Gleichgewicht halten und über die Schulter Ausschau nach der perfekten Welle halten. Wenn du sie siehts paddeln, paddeln was das Zeug hält und wenn sie dich packt noch 3x paddeln, dann aufstützen und den Popo hoch, das eine Bein hinten aufstellen und mit dem anderen vorne ausgleichen, Gleichgewicht halten und du wirst von der Welle bis an den Strand zurück getragen! Das Gefühl war der Wahnsinn. Hätten wir beide nicht gedacht, das surfen so viel Spaß macht, aber umsonst gibt es ja nicht so viele Surfer Nach 3 Stunden war der Spaß vorbei! Wir gaben unsere Tshirts wieder ab, das Surfbrett wurde von Salz & Sand befreit und wir konnten im Shop unsere Fotos abholen.
Dann holte uns der große Hunger ein. Wir machten uns im Park etwas zu Essen und entschieden, dass wir noch etwas weiterfahren, da wir nicht schon wieder für den Schlafplatz bezahlen wollten. Erst hatten wir uns einen Campground rausgesucht, aber dann fuhren wir doch bis Rockhampton durch, an wunderschönen Landschaften vorbei, angestrahlt von der untergehenden Sonne! Wir riefen Vincent, einen Freund meines Bruders, an, der hier seit einem Jahr ein freiwilliges Jahr absolviert. Wir freuten uns tierisch ihn wiederzusehen! Er wohnt in einer WG und bot uns an, dass wir eins, zwei Nächte hier bleiben können.

Rockhampton

Wir haben sehr gut geschlafen. Man schläft einfach fester und erholsamer, wenn man legal irgendwo schläft. Hier hatten wir einen kleinen Raum mit einer Matratze und wir haben wirklich durchgeschlafen
Wir frühstückten und machten uns zu Fuß auf in den Zoo. Dieser ist tatsächlich kostenlos und liegt in der Nähe des Botanic Garden. Allerdings ist er sehr klein und gerade im Umbau. Wir setzten uns noch ein wenig in den Botanischen Garten und genossen es einfach nur dort zu sitzen. Gegen halb 3 waren wir wieder in der WG und machten es uns dort auf dem Rasen hinter dem Haus gemütlich. Den Abend ließen wir mit den anderen zusammen und einem Film ausklingen.

Ein Kasuar

Ein Kasuar

Kasuareier

Kasuareier

Schaut euch mal ganz genau die Beisserchen von dem Dino an - Grusel!

Schaut euch mal ganz genau die Beisserchen von dem Dino an - Grusel!

Emu Park & Yeppoon

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen zusammen. Wir waren 2 Nächte hier und fanden es sehr schön, aber länger wollten wir die Gastfreundschaft dann nicht ausreizen. Wir fuhren durch Emu Park, aber dies war wieder so ein Ort, wo einfach nichts los ist, also gings weiter nach Yeppoon. Dort gab es einige große Geschäfte, eine Einkaufsstrasse und den Strand in der Nähe. Hier schauten wir uns etwas um. Da es aber nicht so viel zu sehen gab, entschieden wir uns noch die Capricorn Caves anzusehen, eine Kalksteinhöhle nördlich von Rocky. Wir machten die Führung um 3 Uhr mit und wurden durch die Höhlengänge bis in eine "Cathedrale" geleitet. Dort findet 2x jährlich "Opera in the Caves" statt. Außerdem kann man dort heiraten. Diese "Cathedrale" sah also aus wie eine Kirche und auch die Akustik erinnerte daran. Unser Guide sang uns ein Lied vor und spielte auch noch Adele's "Hello", während sie das Licht ausschaltet und wir im Dunkeln da saßen und der Musik lauschen konnten. Dann gingen elektrische Kerzen an und rote Scheinwerfer an der Decke. Das ganze war schon eine tolle Atmosphäre! Die Tour dauerte 1 1/2 Stunden und als wir wieder am Parkplatz ankamen suchten wir uns eine passende Rest-Area in der Nähe, wo wir uns etwas zu Essen machten und kostenlos übernachten konnten

Aussicht von Emu Park auf Great Keppel Island

Aussicht von Emu Park auf Great Keppel Island

Yeppoon

Yeppoon

Der Eingang zu den Capricorn Caves

Der Eingang zu den Capricorn Caves

Die Cathedrale

Die Cathedrale

© Franzi Martin, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
1 Jahr Australien Mein großer Traum geht in Erfüllung und ich darf endlich Down Under bereisen, entdecken und erleben. Mit meinem Freund zusammen bereise ich Australien in unserem eigenen Auto. Begleitet uns doch...
Details:
Aufbruch: 18.01.2016
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 10.08.2016
Reiseziele: Australien
Thailand
Der Autor
 
Franzi Martin berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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