In 4 Monaten von der Halbinsel Yucatan nach Venezuela

Reisezeit: Januar - April 2007  |  von David & Fabienne Strassburger & Bieri

Honduras: Roatan

02.02.07 - 17.02.07

Wie gerne waeren wir laenger auf dieser Trauminsel geblieben!!

Nachdem wir in Tela den Bus um 06.30 Uhr genommen haben, erreichten wir la Ceiba ungefaehr um 08.00 Uhr. Gluecklicherweise, war es ein "direkter" Bus, der keine ofiziellen stopps eingeplant hatte und so hatten wir unser Ziel relativ schnell erreicht. Der Buschauffer war so freundlich, uns nicht mitten in der Grossstadt auszusetzten, sondern am Rande der Stadt, bei einem Taxistand. Dort mussten wir aufs Taxi umsteigen, weil keine Buse an den Hafen fahren. Wieder einmal ueberrascht wie schnell die Preise in 2 Jahren ansteigen (unser Reisefuehrer ist 2 Jahre "jung") waren wir, als die Dame am Ticketschalter zur Ueberfahrt nach Roatan das Doppelte, (21 Dollar) verlangte, als in unserer "Bibel" stand.
Gut und Recht, wir konnten das Loch in unserem Portemonnaie verkraften, denn wir waren ja jetzt stolze Besitzer von einem Ticket auf die Bay Island, Roatan! Die Vorrfreude war sehr gross, alle Erzaehlungen von weissen Sandstraenden und tuerkisblauem Wasser schwebte uns im Geiste vor! Wir konnten es kaum noch erwarten, bis die "Galaxy" um 10.00 Uhr in See stach.
Die Freude nahm leider ein jaehes Ende, als die Faehre, kaum abgelegt, wie wild zu schaukeln begann. Und es wurde nicht besser, je welter sie ins offene Meer hinaussteurte. Dazu muss erwaehnt werden, dass ich (Fabienne) nicht sonderlich seetauglich bin um nicht zu sagen Seekrank. David sah mich mit sorgvollen Augen an und ich betete instaendig, dass die Ingwerkapsel die ich zur Vorsorge eingenommen hatte, ihre verprochen Wirkung halten wuerden.
Zu meiner "Verteidigung" kann ich noch sagen, dass wirklich starker Wellengang herrschte und ein Passagier nach dem anderen anfieng sich zu uebergeben! Vor uns, hinter uns, neben uns, alle waren am Tuetchen fuellen, welche die Angestellten fleissig verteilten. Dies machte naturlich die Situation auch nicht besser, man kann sich ja vorstellen, welch ein Geruch entsteht! Mittlerweilen war es auch David nicht mehr ganz so wohl. Ich konnte mich ca 40min halten, danach war es auch um mich geschehen.... Nach 1h 20min hatten wir (endlich) unser Ziel erreicht.

In Roatan angekommen, wollten wir uns ein Kollektivo nehmen um so guenstig nach West End zu fahren, der Ort, den wir fuer unsere Tauch/ und Badeferien ausgesucht haben. Leider mussten wir feststellen, dass direkt am Dock nur Taxis fahren und nach den Strapazen dieser Reise wollten wir nicht mehr lange suchen und haben ein Taxi fuer die halbstuendige Fahrt genommen und 10 Dollar bezahlt. (Im nachhinein haben wir festgstellt, dass diese in gutes Arrangement war und man sicher soviel rechnen muss, wenn man Taxi nimmt. Die Kreuzfahrtpassagiere, die nicht mit den Taxifahreren einen Preis ausfeilschen, bezahlen bis zu 40 Dollar fuer die Fahrt).
In West End angekommen, schauten wir uns nach einem geeigneten Hotel um, welches in unsere Reisebudget passt und trotzdem etwas hergibt. So haben wir uns zuerst die Mariposa Lodge angeschaut, die uns von einigen Reisenden empfholen wurde. Ein Zimmer mit gemeinschafts Bad und Kueche fuer 26 Dollar. Da es David aber zu diesem Zeitpunkt bezueglich Verdauung wieder einmal nicht so gut ging, tendierten wir auf ein Zimmer mit privat Bad. Desshalb haben wir uns dann fuer ein Zimmer im Dolphins entschlossen, kleines Zimmer mit eigenem Bad, TV und Klimaanlage fuer 25 Dollar. Nachdem wir nun unseren Rucksack abgeladen hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Tauchshop, wo wir unser Open Water absolvieren wollten. Laut Lonely Planet sollte im Tauchgeschaeft Tyll's Dive deutsch gesprochen werden. Dies war naemlich die Bedingung die ich stellte, wenn ich mich auf diese Abenteuer einlasse. Wir hatten Glueck, den Tauchshop gab es noch und dazu noch ein Instrucotren aus Oesterreich und einen aus der Schweiz! Wir haben nur gute Erfahrungen gemacht mit diesem Tauchshop. Sehr freundliches Team im kleinen Rahmen. Also ein Fundive findet nicht mit 10-15 Tauchern wie bei anderen Shops statt sonder mit 2-4 Tauchern und nach dem Tauchen sitzt man noch zusammen und trinkt ein Bierchen oder zwei
Nach 4 Tagen waren wir stolze Besitzer des PADI OW Zertifikates und dies feierten wir am Abend in de Fu Bar. Nach einer Woche sind wir dann, dank einem Tipp von Dorthe (Tylls Dive)in ein Cabana direkt am Meer mit Terasse und Haengematte, Kuehlschrank und Herdplatte umgezogen. Und das fuer nur 20USD pro Nacht.

Uiui, nun sitzen wir hier schon seit zwei Stunden im Internetcafe und sind am Bericht schreiben (beide) und irgendwie kommen wir nicht vom Fleck! Es gaebte noch so viel zu erzaehlen aber dies wird wieder ein anderer Teil...
Nur noch so viel, morgen fliegen wir fuer mindestens eine Woche auf die Corn Islands. Wo wir wieder die karibische Sonne geniessen wollen, tauchen snorcheln und relaxen. Auf dieser Insel gibt es kein Internet also muessen wir auch kein schlechtes gewissen haben wenn wir fuer den Moment unser Reisebericht nicht weiterfuehren koenne

Die 1.5 Stunden auf der Faehre waren fuer Fabienne eine Tortur....

Die 1.5 Stunden auf der Faehre waren fuer Fabienne eine Tortur....

Das war die erste Faehre ;-0

Das war die erste Faehre ;-0

Wenn Sandfliegen Beute finden......

Wenn Sandfliegen Beute finden......

Traumstrand (West Bay)

Traumstrand (West Bay)

Markus unser Capitano und ich......

Markus unser Capitano und ich......

Was so ein Bierchen ausmachen kann

Was so ein Bierchen ausmachen kann

Wir geniessen den Sonnenuntergang

Wir geniessen den Sonnenuntergang

Fabienne im Strahlenmeer

Fabienne im Strahlenmeer

Auf dem Weg zum Tauchplatz

Auf dem Weg zum Tauchplatz

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir haben uns für Mittelamerika entschieden weil es angeblich sehr kontrastreiche Regionen auf einem flächenmässig relativ kleinen Gebiet geben soll....... Und weil wir Cuba libre mögen ;-) Mal sehen was uns erwartet
Details:
Aufbruch: 04.01.2007
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 25.04.2007
Reiseziele: Mexiko
Guatemala
Honduras
Nicaragua
Costa Rica
Panama
Venezuela
Der Autor