yebo, yes! 12 monate unterwegs auf dem schwarzen kontinent!

Reisezeit: November 2010 - November 2011  |  von Markus Knüsel

das ende des pfades

samburu - good morning löwes

samburu - good morning löwes

samburu - hornbill

samburu - hornbill

samburu - sonnenaufgang

samburu - sonnenaufgang

samburu - langhals antilope

samburu - langhals antilope

samburu - african red faced eagle

samburu - african red faced eagle

samburu - baby elefant

samburu - baby elefant

samburu - waterbuck

samburu - waterbuck

samburu - oryx

samburu - oryx

samburu - eichhörnchen

samburu - eichhörnchen

samburu - löwenmännchen

samburu - löwenmännchen

samburu - dick dick

samburu - dick dick

samburu - giraffe

samburu - giraffe

der monstertruck kam nicht zurück. die strapazen im westen waren offensichtlich zu gross, um alles in drei wochen zu reparieren. wir kriegten aber dennoch einen neuen 32 plätzer! ziemlich konfi, jedoch einiges kleiner und deshalb ist auch weniger platz fürs gepäck vorhanden.
bevor wir aber richtung äthiopien aufbrachen, taten wir nochmal das, war wir in letzter zeit am besten konnten in nairobi: shoppen und essen. wir fanden zwei gute restaurants (libanes-sushi und italiener) und starteten um 5 uhr abends um die wette zu essen: sushiplatter, seafood-salat und frittierter fisch, frozen-joghurt als dessert. zwei stunden später 600g steak, anti-pasta, käse platter und tiramisu. dazu noch einige biers. wie ich das alles handeln konnte? hm, 1 woche nairobi=plus 5 kilos, ich glaube sogar eine kleine wampe erkennt zu haben.
mit nairobi verliessen wir aber den letzten zivilisierten ort. gut aufgestockt mit food machten wir uns richtung mount kenia. zwei probleme erwarteten uns dort: kein mount kenia war vorhanden, da bewölkt. und unser neuer truck hatte schon erste panne, wir mussten auf ein teil aus nairobi warten. wir blieben deshalb ungeplante zwei nächte dort.
das samburu-volk (massais sind im süden, samburu im norden) und der gleichnamige nationalpark erwartete uns am folgenden tag. gewiss sind 60 us dollar eintrittsgebühr für einen tag gamedrive ziemlich viel und wenn man bedenkt, dass ich schon ein halbes dutzend pärke besucht habe, welche bekannter sind als samburu np. dennoch gönnte ich mir diesen gamedrive. erstens war es der letzte mögliche dieser art und zweitens fuhr ich bisher immer gut mit geringer erwartung und nationalparks. gesagt, getan. so stand ich am nächsten morgen in der früh auf der matte und es lohnte sich schon nach wenigen minuten. ein löwe hält ausschau auf einem termitenhügel. was danach folgte war einfach nur noch zugabe: langhals antilope (hals wie ein giraffe, körper wie eine antilope), dik dik (kleine antilope, ziemlich selten), elefanten und ein haufen vögel. giraffe gesellten sich dazu und die verschiedensten antilopen. bei brühtender mittagshitze verbrachten wir lunch am fluss und hofften auf eine korkodilattacke auf trinkende antilopen. leider vergebens, doch die szenerie war einmalig. antilopen, zebras, oryx, kudus, elefanten und giraffen, alle gaben sich die ehre beim river, um zu trinken. ein lasy löwenmännchen gesellte sich ebenfalls dazu, aber es war zu heiss um zu jagen. der ganze tag war ein reinster erfolg. weniger erfolgreich verlief der tag für einen australier auf dem truck. während dieses gamedrives musste er dringend sein geschäft verrichten. ziemlich gefährliche sache. mit dem ipoo bewaffnet (offizieller name einer schaufel) kniete er sich hinter den truck nieder. kein löwe oder elefant war sein problem, nein, ein anderes safari-gefährt gesellte sich zu uns und müssen sich über die neue spezies hinter unserem truck gewundert haben. (weiss-hintern-affe vielleicht?)

von samburu aus machten wir uns auf richtung äthiopien. das problem der ganzen sache war, vor uns lagen 450 km holperpiste und wellblechstrasse. ziemlich ungemütlich hinten im truck. mit durchschnittlichen 30km pro stunde hüpften wir der grenze entgegen. in marsabit finden wir sogar ein hotel, in welchem wir für 2 us dollar nächtigen konnten. nach diesem dorf erwartete uns niemandsland und banditen. wie bereits im westen durften wir auch im norden kenias nicht öffentlich unser aufenthaltsort bekannt geben (im facebook und twitter). der feind benutzt die selben quellen. wir kamen in die nacht und mussten in unsicherem gebiet nächtigen. war aber soweit kein problem. ich hatte viel mehr mit einem anderen problem zu kämpfen. nach bushtoilette in der nacht wieder das zelt zu finden, denn ich verlief mich in den büschen...
schlussendlich erreichten wir aber alle wohlbehalten die grenze. erwähnte ich übrigens, dass wir 50 us dollar roadtaxe in nairobi bezahlen mussten? für diese beschissene strasse und einzige verbindung zu äthiopien eine lächerliche sache!

samburu - vorischtige antilopenbock beim trinken

samburu - vorischtige antilopenbock beim trinken

samburu - zebras am river (aufgepasst auf krocks)

samburu - zebras am river (aufgepasst auf krocks)

samburu - kudu

samburu - kudu

samburu - vogel, konnteleider noch nicht erhausfinden, wie der heisst...

samburu - vogel, konnteleider noch nicht erhausfinden, wie der heisst...

samburu - waterbuck vor dem fluss, paviane im hintergrund

samburu - waterbuck vor dem fluss, paviane im hintergrund

samburu - antilopenbock beim fressen

samburu - antilopenbock beim fressen

samburu - grey eagle

samburu - grey eagle

© Markus Knüsel, 2010
Du bist hier : Startseite Afrika Kenia das ende des pfades
Die Reise
 
Worum geht's?:
wir reisen in ferne länder, verlassen unsere männer und frauen, buchen fröhlich die teuersten flüge und nehmen fast jede entbehrung in kauf, nur um genau dasselbe immer wieder und wieder zu tun. warum, zum teufel, nur? weil wir süchtig sind, süchtig nach freiheit, ferne und glück...!!! yebo yes!
Details:
Aufbruch: 10.11.2010
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: November 2011
Reiseziele: Marokko
West-Sahara
Mauretanien
Mali
Burkina Faso
Ghana
Südafrika
Namibia
Botsuana
Simbabwe
Sambia
Malawi
Tansania
Uganda
Kenia
Äthiopien
Sudan
Ägypten
Der Autor
 
Markus Knüsel berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors