yebo, yes! 12 monate unterwegs auf dem schwarzen kontinent!

Reisezeit: November 2010 - November 2011  |  von Markus Knüsel

auf der suche nach kaffee und etwas party

cintsa

cintsa

cintsa - buccaneers backpackers - sicht aus unserem zimmer

cintsa - buccaneers backpackers - sicht aus unserem zimmer

cintsa - sebi läuft der lagune/strand entlang

cintsa - sebi läuft der lagune/strand entlang

cintsa - by night

cintsa - by night

coffeebaai - 200 meter von DER party entfernt...

coffeebaai - 200 meter von DER party entfernt...

coffeebaai

coffeebaai

east london, so hiess der nächste spot. dieser ort lag eigentlich bisher immer auf meiner besucherliste wenn ich in südafrika unterwegs war. es ist weniger die stadt oder die leute, die mich dahin lockten, es ist eher das shugarshake backpackers, das mich magisch anzog. erstellt direkt am meer und in einer chilligen atmosphäre. selbst der wachhund liess es gemütlich angehen. dem sonnenuntergang unter drumm-klängen zuzuschauen, in der hand ein bierchen, die andere hand ist dazu verdonnert den hund zu kraulen, nette leute um mich herum und das ganze bei gemütlichen temperaturen... herz was willst du mehr? die drumm-klänge begleiteten uns auch noch, als wir ins benachbarte restaurant für eine gemütliche steak-runde gingen. einfach himmlisch!
der chill-traum dauerte an!!! cintsa, unser nächster ort, ist wohl die hochburg aller gemütlichen orte und des hangens. an einem hang einer lagune gelegen lädt dieser ort zum relaxen ein. viel haben wir logischerweise nicht unternommen (vereinzelte spaziergänge am meer entlang), aber sehr viel gegessen (so habe ich meine verlorenen kilos vom virus schon lange wieder angefuttert): 1x BBQ mit 500g Steak, 1x fleischbuffet und 1x mexican buffet. lekker!
neben sehr vielen deutschen reisenden sind hier auch ziemlich viele schweizer in südafrika unterwegs. meistens ziemlich angenehme leute, aber manchmal ist bei mir nur kopfschütteln angesagt. da gibt es tatsächlich jungs, die hier mit kleider aus der schweizer armee herumstolzieren und auch noch dazu aller ernstes meinen, sie seien hipp. unverständlich!
der weg führte uns dann über die transkei vorbei an nelson mandela's haus (nelson war nicht zu hause) nach mthatha. von dort braucht man für den weg nach coffeebaai einen shuttle, da dieser ort nicht an der baz bus linie liegt. normalerweise wartet dann ein kleiner bus an der petrol station und holt die leute ab. von verschiedener seite hörten wir berichte über eine "party des jahres" in coffeebay. also waren die ganzen locals und staffs auch unterwegs und zu unserem leidwesen war der shuttle voll, obwohl wir reserviert haben. der fahrer wimmelte uns gekonnt ab und half uns in keinster weise (wieder so einer, der nicht verstand, dass er einer der glücklichen südafrikaner ist, der überhaupt einen job hat). so organisierten wir den shuttle selber. und das erste mal seit ghana war ich wieder im "richtigen" afrika. kühe, pferde, esel, gänse oder schweine, einfach alles stand auf der strasse. von den löchern in der strasse brauche ich euch gar nichts zu erzählen. in coffeebaai angekommen besuchten wir die berühmt berüchtigte party. doch so berühmt berüchtigt war sie aber denn auch wieder nicht, lustig und süffig. einfache bar mit teilweise noch einfacheren leuten. am nächsten tag erzählte man uns, dass dies "nur" die vollmondparty war, die geburtstagsparty des backpackers finde erst am folgenden tage statt. nun gut, also machten wir uns tags darauf nochmals guten mutes auf richtung coffee shake backpackers. gleiche party, gleiche leute, gleicher sound. lustig und süffig again, doch ich verstehe nicht ganz, weshalb leute aus allen landesteilen südafrikas für diese party antrabten. naja!

in coffeebay verabschiedeten wir (wir? seit kapstadt reist ein englisches girl namens fiona mit mir/uns) uns endgültig von meret und sebi, was uns ziemlich schwer fiel, so haben wir interessante drei wochen zusammen verbracht, viel zu erzählen gehabt und noch viel mehr lustige momente erlebt. SNIFF!
die zwei übrig gebliebenen maschierten am nächsten tag ans hole in the wall. wunderschöner spot! bei strahlendem sonnenschein und sehr angenehmen hohen temperaturen verliefen wir uns nur einige male und haben uns beinahe über jeden hügel geärgert, weil danach sowieso wieder der nächste folgte. nein, so schlimm war es nun auch wieder nicht, denn schlussendlich haben fiona und ich das loch im felsen gesehen und glücklich den fahrer angerufen, der uns zurück ins backpackers brachte.
und noch eine lustige story zum schluss: in unserem backpackers in coffeebaai ging uns einmal der kaffee aus...

auf dem weg zum hole in the wall

auf dem weg zum hole in the wall

hole in the wall - auf dem weg

hole in the wall - auf dem weg

hole in the wall

hole in the wall

hole in the wall

hole in the wall

east london - sugar shake

east london - sugar shake

© Markus Knüsel, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir reisen in ferne länder, verlassen unsere männer und frauen, buchen fröhlich die teuersten flüge und nehmen fast jede entbehrung in kauf, nur um genau dasselbe immer wieder und wieder zu tun. warum, zum teufel, nur? weil wir süchtig sind, süchtig nach freiheit, ferne und glück...!!! yebo yes!
Details:
Aufbruch: 10.11.2010
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: November 2011
Reiseziele: Marokko
West-Sahara
Mauretanien
Mali
Burkina Faso
Ghana
Südafrika
Namibia
Botsuana
Simbabwe
Sambia
Malawi
Tansania
Uganda
Kenia
Äthiopien
Sudan
Ägypten
Der Autor
 
Markus Knüsel berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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