yebo, yes! 12 monate unterwegs auf dem schwarzen kontinent!

Reisezeit: November 2010 - November 2011  |  von Markus Knüsel

march sessions

winetour in paarl

winetour in paarl

winetour in paarl

winetour in paarl

winefarm in stellenbosch

winefarm in stellenbosch

winefarm in stellenbosch

winefarm in stellenbosch

cape town - waterfront

cape town - waterfront

cape town - waterfront
die helden der unabhaenigkeit und befreiung

cape town - waterfront
die helden der unabhaenigkeit und befreiung

nach drei tagen jeffreysbaai war die zeit reif, in die mothercity kapstadt zurück zu kehren (mutterstadt steht übrigens dafür, da es die erste stadt der buren am kap/südafrika war). die fahrt an und für sich verlief ziemlich ereignislos bis vor kapstadt uns jemand versuchte auszubremsen. was ich als "och armer kerl, hat der doch keinen sprit mehr im tank" abhaken wollte, stellte sich dann später als versuchter raubüberfall heraus. ich konnte mir beim besten willen nicht vorstellen, dass man dies auf der belichteten nationalstrasse vor kapstadt vorhat. jedenfalls reagierte andré, unser baz-bus fahrer, gekonnt und manövrierte uns geschickt aus der situation. uns ahnungslose insassen liess er erst später davon wissen. zwei vw-golf's, einer vorne, einer hinten, der vorne bewaffnet mit einer handfeuerwaffe, der hinten ready zum aufschlissen und uns in die zange nehmen..., und ich idiot hatte noch mitleid mit dem typen, da sein bezin ausging! tzzzzzzz!
dafür war das wiedersehen nach über 3 wochen mit fiona um so schöner. die ersten tage in kapstadt verbrachten wir mit chillen, essen und shoppen. die leute im backpackers haben sich aber ziemlich stark verändert. waren es vor 8 wochen noch junge, wilde party-draufgänger, hatten wir dieses mal ziemlich viele ältere gesichter und familien oder irgendwelche junge idioten da. ein kleines beispiel gefällig? in unserem dorm quartierte sich ein ziemlich arroganter deutscher junge ein. an seinem ersten abend entdeckte er unter einem rucksack eine kakerlake. er begann zu schreien und hyperfentilieren als habe eben der dritte weltkrieg begonnen. fiona entgegnete ihm ziemlich in cooler manier, dass er sich wieder beruhigen und damit abfinden solle, schliesslich seien wir in afrika und er kein kind mehr. er starrte sie an, als hätte sie gerade eben eine crack-pfeiffe angezündetet. zum guten glück schwieg er aber...! am nächsten tag wechselte er aufgrund vorgefallenen ereignissen den dorm, liess jedoch alle seine sachen auf dem bett zurück. sein bettnachfolger konnte jedenfalls das bett erst nach 10 uhr abends beziehen. ich fragte mich dabei, warum der nachfolger nur nett nickte anstatt ihn mit einem lockeren kinnhaken aus dem raum zu hauen. egal, der deutsche junge blieb noch einige tage im backpackers und strapazierte unsere nerven und deren der anderen noch ein wenig!

wir haben aber auch ziemlich schönes erlebt. eines tages haben wir die weingegend besucht. geführte tour zwar, aber mit ferne haben wir eine äusserst nette und motivierte führerin gehabt. mit dabei, ein junges pärchen aus canada, ein älteres pärchen aus dem raum london und ein netter oz aus brisbane (kam eben zurück vom aufräumen in seinem heimatstadt nach den unwettern), der sich ein bisschen urlaub gönnte. vier weinfarmen besuchten wir und hatten lekkeren lunch auf einer weiteren weinfarm im grünen. im weingeschmack war ich lediglich mit dem älteren engländer einig, rotwein, je stärker desto besser und einen guten nachgeschmack muss er haben.
die waterfront zeigte sich auch von der schönsten seite. da war mal ein jazzfestival für 3 tage und dann endete auch noch die cape epic dort, ein 7-tages bike-rennen durch die steppen des kaps, 707 km lang. und erstaunlicherweise ziemlich in schweizer hand: schurter, sauser, näf oder frischknecht, alle waren am start!
zum ersten mal in meiner kapstadt-karriere stattete ich einen besuch im malay-quartier ab. als die buren noch herrscher im lande waren, importierten sie viele sklaven/arbeiter von indonesien und malaysia nach südafrika. inzwischen leben da schon die x-te generation, jedoch blieb so einiges zurück: religion, kultur, essen und auch die häuser. bunte, knallige familienhäuser aneinander gebaut an einem hügel richtung lions head. einfach herrlich, lädt gerade zu ein zum fotografieren. tags darauf machten wir uns auf richtung windhoek, der hauptstadt von namibia. mit dem bus von kapstadt aus dauert das ganze 21 stunden, freude herrscht!

malay-quartier

malay-quartier

malay-quartier

malay-quartier

malay-quartier

malay-quartier

malay-quartier

malay-quartier

cape town - wolken [ber dem tafelberg

cape town - wolken [ber dem tafelberg

cape town - aussicht vom "the backpack"

cape town - aussicht vom "the backpack"

© Markus Knüsel, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir reisen in ferne länder, verlassen unsere männer und frauen, buchen fröhlich die teuersten flüge und nehmen fast jede entbehrung in kauf, nur um genau dasselbe immer wieder und wieder zu tun. warum, zum teufel, nur? weil wir süchtig sind, süchtig nach freiheit, ferne und glück...!!! yebo yes!
Details:
Aufbruch: 10.11.2010
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: November 2011
Reiseziele: Marokko
West-Sahara
Mauretanien
Mali
Burkina Faso
Ghana
Südafrika
Namibia
Botsuana
Simbabwe
Sambia
Malawi
Tansania
Uganda
Kenia
Äthiopien
Sudan
Ägypten
Der Autor
 
Markus Knüsel berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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