Kurztrips nach China von Hong Kong

Reisezeit: Februar 2009 - Dezember 2010  |  von Andreas J.

Peking, China (Oktober 2009): Tag 3: The Great Wall

Mit der Seilbahn Richung Mauer in Jinshanling

Mit der Seilbahn Richung Mauer in Jinshanling

Die Mauer noch weit weg im morgendlichen Dunst

Die Mauer noch weit weg im morgendlichen Dunst

Und da stehn wir davor

Und da stehn wir davor

Und da stehen wir drauf und wandern los (Jinshanling)

Und da stehen wir drauf und wandern los (Jinshanling)

Wahnsinn...

Wahnsinn...

Mittagspause

Mittagspause

Man beachte: den Bergkamm links oben (etwas im Nebel) geht die Mauer wieder hoch!!

Man beachte: den Bergkamm links oben (etwas im Nebel) geht die Mauer wieder hoch!!

Runter ins Tal...

Runter ins Tal...

... und wieder hoch den Berg.

... und wieder hoch den Berg.

Unsere Kleine war meistens im Tragerucksack. Aber damit sie auch muede wurde, gabs ein paar Wandereinlagen.

Unsere Kleine war meistens im Tragerucksack. Aber damit sie auch muede wurde, gabs ein paar Wandereinlagen.

Auf den heutigen Tag hatten wir uns riesig gefreut. Das Hotel hatte uns einen Fahrer gebucht und fuer 900 RMB ging es nach Jinshanling.
Von dort war die rund 10km lange Wanderung nach Simatai geplant, wo uns unser Fahrer etwa 4h spaeter abholen sollte.

Es ging superfrueh los (6:30), um dem Verkehr zu entkommen und da die Fahrt ohnehin rd. 3h dauerte. Unser Fahrer sah superserioes mit Anzug aus und holte uns mit einem alten Audi 100 ab. Die Fahrt war dann aber doch ein wenig angespannt, da der Fahrer nach dem Motto vorging: "Hinter der Kurve kam noch nie was". Naja, Glueck, wir haben es jedenfalls trotz so mancher etwas brenzliger Situation bis nach Jinshanling gebracht.

Tickets gekauft, und ab zur Seilbahn, um auf die Mauer zu kommen. Wow... das war unser Eindruck am Anfang und bis zum Ende. Auch heute noch knapp 1 Jahr spaeter habe ich dieses Gefuehl. Ich habe die Pyramiden in Aegypten nicht gesehen, war noch nicht in Angkor Wat oder bei den Maya Tempeln - aber ich bin nicht der Meinung, dass die Mauer wirklich getoppt werden kann. Ueber 3.000km wurden die Mauer steilste Berge hoch und runter gebaut! Mir stockt beim Schreiben der Saetze bereits wieder der Atem so hat mich das beeindruckt. Teils war es so steil, dass man auf allen Vieren die Stufen hochkrabbeln musste. Wie konnte man damals dieses Bauwerk erstellen??? Sicherlich - 1000ende von Tote, aber dennoch...

Der Leser merkt schon: Diese 10km (die wirklich 4h dauerten...) haben uns voll vom Hocker gehauen. Ich haenge einige Bilder an, aber weiss, dass man es live gesehen haben muss, um nur irgendein Gefuehl zu diesem Bauwerk und der Leistung der Erbauer zu bekommen.

Am Ende haben wir im uebrigen auch wieder unsereren Fahrer schnell gefunden und voll des Eindrucks ging es im Eiltempo zurueck nach Peking ins Hotel. Abends dann wieder Peking-Ente. Allerdings sollte sich der Spruch "Aller guten Dinge sind 3" dieses mal nicht bewahrheiten. Mir gings am naechsten Morgen dreckig und meine beiden Maedels hatten am Abend Leid zu klagen...

Was sonst noch:
Gut dass wir im Herbst da waren mit Temperaturen um 15 Grad! Bei 30 Grad muss es die Hoelle sein diese Mauer entlangzuwandern.
Angenervt waren ein wenig wir von den Hawkern und Streckenposten. Erstere wollen einem stets irgendwas aufdruecken (Fuehrung, Getraenke, Essen, T-Shirts...). Letztere sind moderne Wegelagerer, die rechtens oder nicht irgendwelche Zusatzgebuehren verlangen, damit man weiterlaufen kann. Die Mauer selbst kostet ja ohnehin Eintritt.

© Andreas J., 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ich lebe als "Expat" mit meiner Familie (Frau und Kind) seit Februar 2009 in Hong Kong. Von hier aus ist es ein leichtes sich gen China mal ueber ein langes Wochenende aufzumachen. Gesagt getan, Guangzhou, Xi'an, Guilin, Peking, Lijiang, Macao, Shaoguan und Shanghai sind die bisherigen Reiseziele gewesen.
Details:
Aufbruch: Februar 2009
Dauer: 22 Monate
Heimkehr: Dezember 2010
Reiseziele: China
Macau
Der Autor
 
Andreas J. berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.