Ans andere Ende der Welt: Denise erfüllt sich Ihren Traum... AUSTRALIEN!!!

Reisezeit: Mai - September 2009  |  von Dienice Denise

Cairns. Oder auch nicht: Cape Tribulation: WOW! Die Whitsunday Islands

Airlie Beach, ein suesses kleines Strandstaedtchen, das aber - aehnlich wie Hervey Bay fuer Fraser Island- eigentlich ausschliesslich als Ausgangspunkt fuer Segeltrips in die Whitsunday Islands dient. Ich habe als erstes in mein Hostel eingecheckt und - sicher nicht ohne Marks HIlfe - ein Vierer-Maedelszimmer mit traumhaftem Ausblick bekommen.

Am naechsten Tag ging es schon los: nach dem muehsamen Packen meiner Taschen, die ich sonst fuer Nahrungsmittel nutze (man durfte keine Taschen mit Reissverschluss mit aufs Boot nehmn), habe ich mich auf den Weg zur Marina gemacht. Vorbei an den ankernden Booten,

an der kuenstlich angelegten Lagune

zum Hafen. Nach einigen Einfuehrungsscherzen der Crew (bei denen mir bereits klar wurde, dass ich auf einem Hardcore-Partyboot gelandet bin), legten wir gegen 15 Uhr ab und starteten unsere Tour. Als erstes wurden uns unsere Kojen zugeteilt. Erst bekamen die Paare ein Bett bzw jene, die zusammen in einem Doppelbett schlafen wollten. Daraufhin durften wir Maedels waehlen und die Jungs mussten nehmen, was uebrig blieb. Wir sprechen von 2 Raeumen, die sich unter Deck befanden und die jeweils Platz fuer etwa 16 Personen boten. Na klasse. Gut, dass der Crewentertainer sagte, er braeuchte 3 Maedels, die in einer anderen Kabine schlafen. Da war ich natuerlich die Erste, die die Hand in die Hoehe streckte. Gemeinsam mit einer Deuschen und einer Britin wurde ich also zum hinteren Teil des Schiffes gefuehrt. Ich wollte nicht vorschnell urteilen, aber da ich die Letzte war, die die steile Treppe hinabstieg, bekam letztlich ich das Bett, das uebrig war und das sah so aus (rechts oben):

Von der "Breite" des Bettes mal abgesehen, war es megalaut in diesem Raum, denn direkt nebenan (bzw hinter der Wand neben meinem Bett) war der Maschinenraum, der vor sich hin droehnte. Meine erste Frage war also, ob diese nachts abgestellt wurde. Ich mche es mal kurz: angeblich sollte es abgestellt werden, wurde es aber nicht. Die Naechte waren - neben Atemnot und klaustrophobischen Anfaellen - nicht wirklich gut, aber die Tage entschaedigten. Einige Stunden nach Abfahrt gingen wir kurz vor Sonnenuntergang vor Anker und konnten von Bord aus sogar recht grosse Schildkroeten im Wasser beobachten.

Waehrend alle anderen nach diesem Sonnenuntergang die Korken knallen liessen, bin ich recht frueh ins Bett gegangen, um am naechsen Morgen puenktlich zum Sonnenaufgang wieder auf dem Deck zu stehen:

Nach dem - wirklich hervorragenden - Fruehstueck ging es gleich schon aufs Beiboot und damit an einen verlassenen Strand,

auf die wir die ersten Fussspuren setzten.

Glasklares Wasser:

und interessante Zeichnungen im Sand:

Ausserdem war unser Tourguide eine Person mit hohem fotografischem Anspruch

Und danach ging es zum Aussichtspunkt, an dem wirklich jedem die Luft wegblieb.

Danach ging es wieder aufs Schiff und... auf zu meinem 2. Introductory dive.

Ja, genau. Ich wollte es ein zweites Mal probieren. Jetzt, da ich wusste, was mich erwartet, wollte ich es einfach nochmal probieren. Noch lachte ich...

Aber mein zweiter Tauchgang war erheblich besser. Diesmal hatten wir die Moeglichkeit, das Atmen unter Wasser, das "Freiblubbern" des Wassers aus der Taucherbrille etc in seichtem Wasser zu ueben, also an einer Stelle, wo wir noch stehen konnten. Erst danach ging es unter Wasser und endlich war alles gut. Ich konnte die Unterwasserwelt geniessen, ohne gegen jegliche Panikattacke anzukaempfen - es geht doch
Abends war leider bereits der zweite und letzte Abend angebrochen, den Sonnenuntergang wollte ich mir also nicht entgehen lassen.

Am naechsten TAg, der sehr windig war, gingen wir noch einmal vor einer kleinen Insel zum Schnorcheln vor Anker (das WAsser war waermer, als die Aussentemperatur), bevor wir mittags, begleitet von einem kleinen Mittagssnack wieder nach Airlie Beach zuruecksegelten. Ein - mal wieder - schoener Ausflug mit Postkartenfotos ging zu Ende. Und einige Stunden nach meiner Rueckkehr sollte mich der Bus innerhalb von 12 Stunden zu meiner Arbeitsstelle in Hervey Bay bringen. Nix mehr mit Lotterleben

© Dienice Denise, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Hallo meine Lieben. Für alle, die es bereits wissen und alle anderen: mitten in der Weltwirtschaftskrise habe ich meinen Job geschmissen, um ans andere Ende der Welt zu reisen un mir meinen lang ersehnten Traum, von dem ich seit sicher 10 Jahren sprechen, zu erfüllen: ein paar Monate durch Australien zu reisen und dort zu arbeiten. Am 1.5 gehts los. Über HongKong nach Australien. Die Spannung steigt...
Details:
Aufbruch: 01.05.2009
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 01.09.2009
Reiseziele: Australien
Hongkong
Der Autor
 
Dienice Denise berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.