Ans andere Ende der Welt: Denise erfüllt sich Ihren Traum... AUSTRALIEN!!!

Reisezeit: Mai - September 2009  |  von Dienice Denise

Eine historische Stadt: Darwin: Und dann: Kakadu-Nationalpark

Die Nacht war nicht so schlimm. Nein, sie war nicht so schlimm wie erwartet. Mir war zwar etwas kuehl am KOpf, aber das permanente Summer des GEnerators des Roadhouses, hinter dem sich der Campingplatz befand, vermittelte ein ausreichendes GEfuehl der Zivilisation, um eine ruhige Nacht zu verbringen. Allerdings war ich froh, dass ich die Story von Bekki, die einen verrueckten Aussie am Abend im Roadhousecafe getroffen hatte, der ihr so unheimlich war, dass sie dachte, er wuerde ihr nachsteigen und sie um die Ecke bringen, erst am naechsten Morgen bei Tageslicht erfuhr. Ich lag nur wenige Meter neben ihr
Erstes Ziel nach dem Einpacken unserer "Betten" und unseres Fruehstueckstisches, - stuehlen etc., war der Mary River.

HIer schipperten wir zwischen Krokodilen vorbei durch die langsam waermende Morgensonne. ERstaunlich: die Krokodile hier bewegen sich sogar. Mir ist bei der ersten Begegnung fast das Herz stehen geblieben, denn ein knapp 4-Meter-Krokodil folgte unserem Boot fuer kurze Zeit. Das ist schon irgendwie... komisch.

Ausserdem gab es komische Voegel

und vieeeel Natur.

Mehr Krokodile

und ganz viele Seerosen.

Und da ich so nett bin (oder so katastrophal verschlafen aussah), habe ich vom Bootsfuehrer sogar eine geschenkt bekommen.

Mehr komische Voegel, die ihr Gefieder zum Trocknen in der Sonne aufhaengen und dann...

ging es in den Kakadu Nationalpark.
Wir sollten nur ein MInimum des ganzen Parks sehen, denn die Gesamtflaehe erstreckt sich auf ein Gebiet, dass in etwa halb so gross ist wie die Schweiz.

Wir sahen uralte Aborigineskunst,

und hoerten spannende GEschichten ueber die Bedeutung der Zeichnungen.

Bestiegen zur Abwechslung mal wieder einen Aussichtspunkt

und danach ging es zu einem weiteren traumhaften WAsserfall. Es ist nicht dokumentiert, aber hier war auch ich mal wieder schwimmen.

Der Rueckweg war mal wieder nicht ganz einfach

und ich war froh - auch wenn es toll aussieht -

hier trockenen Fusses drueber gekommen zu sein.

Vor den Krokodilen wurde ueberall gewarnt und ich habe mich einfach auf die verantwortungsvollen Beteuerungen unserer Guide verlassen, dass wir nichts zu befuerchten haben...

Auf dem Weg zu unserem naechsten Nachtlager musste Feuerholz gesammelt werden. Also richtig mit Haende schmutzig machen und so.

Und das Ganze wurde auf dem Truck verladen. Was tut man nicht alles fuer ein gutes Abendessen?!

An unserem Campingplatz angekommen, wies unsere Guide Noni darauf hin, dass man von dem angrenzenden Berg einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang habe... Ja und da ich mir ja nix entgehen lasse, bin ich mit 4 anderen aus meiner Truppe den Berg hochgekraxelt. Doch, es hat sich gelohnt.

Uebrigens: ich hatte mit Mark ja immer die Diskussion, dass ich nciht verstehe, warum die Aussies so undeutliches Englisch sprechen. Seine Antwort: "Wegen der Fliegen". Ich habe mich immer gefragt, von welchen Fliegen wohl die Rede sei. Jetzt weiss ich es: seit meiner Ankunft in Darwin sind sie ueberall. Und diese Viecher sind wirklich penetrant. Geben sich nicht damit zufrieden, auf Armen und Beinen herumzukrabbeln. Nein, das waere ja langweilig. Am Spannendsten finden sie Mund, Augen (oder auch gerne Glaeser von Sonnenbrillen) und (ganz angenehm) Ohren. Und anders als die netten deutschen Fliegen, die sich durch Kopfschuetteln oder Pferdeschwanz schlagen vertreiben lassen, sind diese hier wirklich standhaft. Da schlaegt man schonmal auf sein eigenes Gesicht (oder die Sonnenbrille) ein, nur damit sie sich 2 Sekunden spaeter auf das andere Ohr setzt... Aetzend. Sieht auch ziemlich bescheuert aus. Und wie Noni sagte, sei dies noch eine angenehme Zeit des Jahres, denn es kann durchaus auch schlimmer sein... Urgh.

© Dienice Denise, 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Hallo meine Lieben. Für alle, die es bereits wissen und alle anderen: mitten in der Weltwirtschaftskrise habe ich meinen Job geschmissen, um ans andere Ende der Welt zu reisen un mir meinen lang ersehnten Traum, von dem ich seit sicher 10 Jahren sprechen, zu erfüllen: ein paar Monate durch Australien zu reisen und dort zu arbeiten. Am 1.5 gehts los. Über HongKong nach Australien. Die Spannung steigt...
Details:
Aufbruch: 01.05.2009
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 01.09.2009
Reiseziele: Australien
Hongkong
Der Autor
 
Dienice Denise berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.