2026 - Tansania und Sansibar & Helfen und Reisen
13.02.2026 - Freiwilligenarbeit & Kulturaustausch
Ich fasse heute mal die letzten drei Tage zusammen ....
Abschied von Manuela
Irgendwann ist jede Freiwilligenarbeit mal zuende und oft mit dem Gefühl die Zeit verging viel zu schnell. Gestern war es für Manuela soweit. Im Baby Haus viel der Abschied schwer. Man weiß ihren Einsatz sehr zu schätzen. Denn Manuela hat mit ganzem Herzen geholfen und sich auch mit der Hilfe von Menschen aus ihrer Heimat finanziell stark engagiert. Auch ich bin ihr dafür persönlich sehr dankbar! Ich habe die Zeit mit ihr genossen!
Meikel, der Vorstand von dem Verein Child First Initiative hat es sich nicht nehmen lassen, ihr ganz persönlich zu danken und ihr ein Zertifikat für ihre Zeit als Freiwillige zu übergeben.
Abschied im Homestay
In der Unterkunft werden die Gäste stets mit einer kleinen Zeremonie und einem sehr guten Essen verabschiedet. Außerdem bekommen die weiblichen Gäste ein traditionelles Kleid geschenkt. Besonders emotional ist stets der schöne Gesang von Vumilia und Witness. Das berührt mich jedes Mal aufs Neue.
Fundi - Handwerker
Während Manuela ihre Koffer packt, warte ich zunächst auf einen Fundi. Er soll einen Spiegel in meinem Zimmer aufhängen. Eigentlich eine Aktion von 15Minuten, wenn ich nicht im Land von "Hakuna matata" wäre Der Fundi kommt und lässt sich von mir zeigen, wo der Spiegel aufgehängt werden soll. Dann stellt er fest, daß er seine Bohrmaschine vergessen hat. Als er diese geholt hat, die Löcher gebohrt sind, fällt ihm auf das er keinen Schlitzschraubendreher dabei hat
Doch man weiß sich zu helfen schließlich tut es auch ein Messer aus der Küche von Witness. Nach getaner Arbeit mache ich mich wieder auf den Weg ins Baby Haus. Dort wartet man schon auf meine Unterstützung.
Wocheneinkauf
Heute war auch wieder Markttag. Somit sind Nuruana und Rose losgezogen um die Einkaufsliste abzuarbeiten. Ich habe in der Zeit bei den Kindern geholfen.
Der heutige Einkauf und das Baby Milchpulver wurde von altedinge aus Wasbüttel gespendet. Daher geht ein dickes Dankeschön in meine Heimat!
13.2.2026 - Krankenhaus Tengeru
Als ich heute morgen ins Baby. Haus komme, fällt mir sofort auf das einige Kinder rausgeputzt sind. Das bedeutet in der Regel das ein Arztbesuch im Krankenhaus ansteht. So ist es auch heute. Zwölf Kinder müssen gewogen werden, fünf werden geimpft und einem Jungen soll Blut abgenommen werden, um ihn auf HIV zu testen. Das ist hier noch immer ein großes Thema.
Wir fahren mit fünf Erwachsenen. Das heißt jeder von uns hat zwei Kinder auf dem Arm. Die zwei größeren stehen zwischen uns im Auto.
Das Krankenhaus in Tengeru ist wesentlich größer als das in Leganga. Es wirkt auch moderner und ist auf jeden Fall besser ausgestattet. Denn deshalb sind wir heute hier.
Im Warteraum sitzen unzählige Mütter mit ihren Kindern und warten geduldig darauf, dass ihr Kind gewogen wird.
Inzwischen tauchen ein paar Freiwillige aus Holland auf. Sie haben vor ein paar Tagen auch das Baby Haus besucht. Als sie uns sehen kommen sie sofort zu uns und zack hat eine jede ein Kind im Arm.
Das kann einem auch im Dalla Dalla passieren, das man ohne gefragt zu werden ein Kind in den Arm gedrückt bekommt. Das ist hier normal und die Kinder sind es gewohnt. Die Kinder hier haben keinerlei Berührungsängste. So kommt es auch auf meinen Fußwegen immer wieder vor, das unvermittelt ein Kind meine Hand greift und mich ein Stück begleitet. Ich finde dieses unbeschwerte einfach herrlich.
| Aufbruch: | 20.01.2026 |
| Dauer: | 7 Wochen |
| Heimkehr: | 10.03.2026 |
Live-Reisebericht: