2026 - Tansania und Sansibar & Helfen und Reisen
27.01.2026 - School of Hope
Eine Schule irgendwo im nirgendwo
Ich bin zwar erst vor zwei Monaten dort gewesen, aber egal. Nachdem Rita und Manuela den Wunsch geäußert hatten, die Schule besuchen zu wollen, habe ich ihnen diesen gern erfüllt. Kurz vor 8 Uhr fahren wir mit Goodlove, einem Freund von Vumilia Richtung Arusha. Dort sind wir mit Nancy der Managerin der Schule verabredet. Rita und Manuela haben Geld für Reis und Porridge gespendet. Gemeinsam für Kinder der Welt spendet Obst. Nancy hat sich bereits um die Bestellung gekümmert. Wir treffen sie am Einkaufszentrum Shopper's. Das liegt direkt gegenüber vom großen Markt.
Die Fahrt vom Homestay nach Arusha dauert ca. eine Stunde. Auf den Straßen herrscht wie immer Chaos. Doch irgendwie funktioniert das Fortkommen auch ohne das Regeln beachtet werden würden.
Wir gehen mit Nancy kreuz und quer über den Markt, um die Ware abzuholen und zu bezahlen.
Ich habe es schon so oft gesehen und fotografiert und dennoch fasziniert mich dieser Anblick immer wieder aufs Neue und zack noch ein Foto mehr
Auf dem Markt halten sich viele junge Männer auf, die sich als Träger ein paar Schillinge verdienen. Er trägt nun unser Porridge zum Fahrzeug.
Ingwer
Manuela möchte noch Ingwer kaufen, denn sie ist furchtbar erkältet und will sich mit Ingwertee stärken. Als sie mit Rita etwas besorgen will, wollen die Verkäufer das zehnfache von dem was für Einheimische üblich ist. Was zu viel ist, ist zu viel. Wir bitten somit Nancy den Ingwer für uns zu besorgen.
Von Arusha brauchen wir ca. eine Stunde um die Schule zu erreichen. Sobald wir die Asphalt Straße verlassen, geht es auf unwegsamen Schotterpisten weiter. Aber dennoch sind die Straßen deutlich besser als noch vor einigen Jahren.
Gestern hat es hier etwas geregnet und auch heute ist es bedeckt. Ich bin dankbar dafür, denn ansonsten ist die Sonne erbarmungslos.
Immer wieder sehen wir Kinder. Diese gehen nicht zur Schule. Diese beiden sind selbst noch so klein und dennoch hat eines schon das Geschwisterkind auf dem Rücken.
Als wir ankommen werden wir mit dem Gesang von über 200 Kindern empfangen. Darunter ist auch mein Lieblingslied. Ich bin wieder tief berührt!
Es bewegt mich jedes Mal aufs Neue tief im Inneren hier zu sein. Für diese Kinder bedeutet diese Schule Zugang zu Bildung zu haben.
Ein Moment der Erinnerungen. In den Anfängen hatten wir weder richtige Messer noch einen Tisch. Stets mussten wir improvisieren. Die Kinder waren immer hungrig und durstig. Das ist zumindest für diese Kinder Geschichte.
Jetzt gibt es täglich eine Tasse Porridge und zweimal die Woche Reis und Bohnen. Obst gibt es nur, wenn es Besucher mitbringen.
| Aufbruch: | 20.01.2026 |
| Dauer: | 7 Wochen |
| Heimkehr: | 10.03.2026 |
Live-Reisebericht: