Schon bald dürfen wir wieder eine längere Reise antreten, es geht für mind. 5 Monate nach Südostasien. Genaue Pläne bestehen noch nicht viele, wie und wo und was und warum werden wir unterwegs entscheiden...
Siem Reap ist vor allem wegen seiner Naehe zu den Tempeln von Angkor bekannt. Auch wir gingen natuerlich deswegen dorthin. Am ersten Tag unserer Tempelbesichtigung starteten wir um 5Uhr! morgens mit dem Fahrrad. Das fruehe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt, es sind noch nicht so viele Besucher unterwegs und vor allem hat man noch ein paar Stunden bevor es so richtig heiss wird.
Angkor Wat im Morgengrauen.
Die Sonne kommt hoch
Wunderschoene Morgenstimmung
Wir fahren auf der Stadtmauer der alten Stadt Angkor Thom
Tempel Bayon, an jedem Turm sind viele Gesichter aus dem Stein gehauen.
relativ abgelegener Tempel, ziemlich ueberwachsen
Wohl das beruehmteste Bild der Anlage, Tha Phrom (Bekannt aus Thomb Raider). Wir haben es tatsaechlich geschafft ein Bild mit nur einem Koreaner drauf zu schiessen
Waehrend unserer Radtour kommen wir auch immer wieder an Reisfeldern vorbei...
...und sehen Affen am Strassenrand.
Der wohl beruehmteste und riesige Tempel: Angkor Wat
So schuetzt man sich in Kambodscha vor Staub und Hitze
Schlussendlich waren wir ueber 9 Stunden unterwegs und ziemlich kaputt und durchgeschwitzt. Es war aber die richtige Entscheidung mit dem Fahrrad zu gehen, wir konnten so immer wieder anhalten und kleine Wege fahren zu abgelegenen Tempeln, die die Turis in den Bussen oder Tuktuks nicht befahren. Fuer die zwei Anlagen die aber viel weiter weg sind und die wir am naechsten Tag noch besichtigen wollten, haben wir uns dann aber trotzdem ein Tuktuk genommen, ueber 100km bei dieser Hitze waere uns dann trotzdem etwas zu weit gewesen
Dieser Tempel (die Restaurierung uebrigens gesponsert von der Schweizer Eidgenossenschaft) traegt uebersetzt den Namen "Zitadelle der Frauen"...
...weil so filigrane Bildhauerei eigentlich nur aus Frauenhand stammen koenne. Wir koennen nur staunen.
Auf dem Dschungelpfad zu einer anderen Anlage.
Es geht ca. 1.5km steil bergauf...
... und dann gelangt man zu wunderschoenen Flussbettbildhauereien.
Urs der Dschungelmann
Diese Tuktuks (Moto-remorque) sind das Hauptverkehrsmittel auf Stadtgebiet.
Mit den Motos in Kambodscha wird sowieso alles transportiert, wir haben lebende Schweine, 5m Stahltraeger, Doppelbetten, riesige Reisbuendel und noch vieles mehr gesehen. Siem Reap und die Tempel haben uns sehr gut gefallen und wir haben die humorvollen Khmer in unser Herz geschlossen. Gerne wuerden wir noch ein bisschen mehr Zeit in Kambodscha verbringen, jedoch wir "muessen" (duerfen) zu unserem einzigen Termin auf unserer Reise. Simone freut sich schliesslich sehr aufs Schwesterherzchen die wir auf Bali treffen werden. Auf dem Weg dorthin, gehts zuerst aber noch vier Tage nach Kuala Lumpur.