Einmal Angkor Wat sehen und noch etwas mehr Südostasien erleben!

Reisezeit: Juli / August 2012  |  von Christine & Thomas R&H

Can Tho-Rach Gia 01.08.2012

Und wieder einmal klingelte um 6 Uhr der Wecker.
Unser Guide holte uns ab und wir gingen zu Fuß zum Boot welches uns zu den Floatet Markets bringen sollte.

Ein paar Einblicke in die Wohnhäuser...

Ein paar Einblicke in die Wohnhäuser...

...auf dem Mekong...

...auf dem Mekong...

...die tägliche Hausarbeit...

...die tägliche Hausarbeit...

..wie Wäsche waschen..

..wie Wäsche waschen..

...Geschirr spülen...

...Geschirr spülen...

Unser Guide sagte uns, dass hier ausschließlich Gemüse und Obst verkauft wird, die Händler bleiben ca 5 Tage auf ihren Booten und schlafen auch auf ihnen. An den Bambusstangen sind die Waren aufgehängt, die sie verkaufen.

Dies Boot braucht keine Bambusstange, man sieht es auch so was angeboten wird..

Dies Boot braucht keine Bambusstange, man sieht es auch so was angeboten wird..

...hier sieht man die Bambusstangen..

...hier sieht man die Bambusstangen..

Kleinere Boote "entern" uns. Sie hängen sich an unser Boot dran, solange bis sie mit dem Verkaufen an uns fertig sind.
So wie dieses Boot, hier kauften wir alle süße Ananas.

Kleinere Boote "entern" uns. Sie hängen sich an unser Boot dran, solange bis sie mit dem Verkaufen an uns fertig sind.
So wie dieses Boot, hier kauften wir alle süße Ananas.

Wir fahren an einer Reisfabrik vorbei...

Wir fahren an einer Reisfabrik vorbei...

...wieder etwas Hausarbeit..

...wieder etwas Hausarbeit..

Unser nächster Stopp ist die Besichtigung einer Reisnudelfabrik.

Hier werden die hauchdünnen Reisplatten aus der Reisstärke ähnlich wie Crepes zubereitet.

Hier werden die hauchdünnen Reisplatten aus der Reisstärke ähnlich wie Crepes zubereitet.

Auf Strohmatten trocknen sie ca 8 Stunden lang..

Auf Strohmatten trocknen sie ca 8 Stunden lang..

Dann werden sie zu den Nudeln "geschreddert"

Dann werden sie zu den Nudeln "geschreddert"

Anschließend wurde noch eine Obstplantage angesteuert. Hier wachsen die leckeren Obstsorten, u.a. auch unser Favorit, die "Jack-Fruit"
Vorher konnten wir uns noch auf Schwindelfreiheit testen und über eine Brücke gehen, die nur aus Baumstämmen bestand.

Im Teich schwimmen übrigens große Catfishs

Im Teich schwimmen übrigens große Catfishs

...ging auch mit Flip-Flops..

...ging auch mit Flip-Flops..

Mein Liebling, die Jack Fruit!

Mein Liebling, die Jack Fruit!

Die Sternfrucht

Die Sternfrucht

Heute regnete es sehr oft-immer wieder Schauer, es ist auch kühler geworden.

Auf dem Rückweg...

Auf dem Rückweg...

Zurück beim Hotel hatten wir noch fast 2 Stunden Zeit bis uns der Bus abholen sollte.
Nun hatte Thalia Gelegenheit ein Schlangengericht zu probieren.
Gleich nebenan war ein kleines Restaurant, wo es alle diese "Delikatessen" gab.

War garnicht so übel...

War garnicht so übel...

Um 12.30 Uhr wurde der größte Teil der Gruppe und unser Guide abgeholt.
Vorher drückte er uns noch ein Ticket in die Hand, auf dem stand erst das falsche Ziel, als wir ihn drauf hinwiesen, strich er dies kurzerhand durch und schrieb "RG" drauf.
Zurück blieben wir mit noch ca 8 Leuten die wohl auch alle nach Rach Gia wollten.
Sogar 6 Deutsche waren dabei! Sie waren auch ganz erstaunt, haben vorher auch kaum Deutsche getroffen und nun sooo viel auf einen Haufen! Es sieht so aus, als wäre Phu Quoc bei den Deutschen beliebt.
Unser Bus sollte um 13.30 Uhr kommen.
Er kam pünktlich. Alle mit dem ganzen Gepäck rein und ab gings.
Aber nur eine kurze Strecke-dann: alle wieder raus mit Gepäck: Wir waren an einer Busstation mit Büro.
Wer das nicht kennt: es ist immer wieder ein Kuddelmuddel wenn man so auf der Straße abgesetzt wird, mit den Rucksäcken, Beuteln und Tüten. Inzwischen gab es auch überall Pfützen von dem ewigen Regen. Alle gucken ratlos, fragend, suchend-immer wieder köstlich.
Der erste fragt nach und man erklärt uns, dass es von hier aus mit dem "Open bus" um 14.15 Uhr nach Rach Gia ginge.
Man nahm uns unsere Tickets ab und gab uns andere.
Hier stand auch der richtige Preis drauf, wir haben im Reisebüro einiges mehr bezahlt, aber ohne diese Orga hätten wir ewig gebraucht um das alles zu finden.
Also wieder warten.
Der Bus kam und alle wieder schnell rein und gute Plätze suchen. Das ist wirklich nicht unwichtig, denn das eine Mal saßen wir 6 Stunden lang auf einem Platz über dem Radhaus-das ist sehr quälend.
ABER..hier waren die Plätze numeriert, bis uns darauf ein Einheimischer hinwies, saßen schon einige auf den falschen Plätzen, also wieder Kuddelmuddel, kein Vor- und Zurück, weil ja schon der Gang voll war, es regnete ja schon wieder. Es dauerte einige Zeit bis alle richtig saßen.

Die Straßen waren sehr unwegsam und teilweise überschwemmt. Es regnete immer weiter.
Aber irgendwann kamen wir dann doch an.
Wieder das übliche..alle abwimmeln u.s.w....
Wir gingen Richtung Hafen, dort wo wir ihn vermuteten--es war nicht so einfach.Alle 5 Minuten wurden wir angesprochen "Can I help you?"
Zugegeben, wir hatte diesmal Schwierigkeiten den Weg zu finden, aber jedesmal wenn wir die Hilfe annehmen wollten, stellte sich heraus, dass diese 4 Worte die Einzigen in der Englischen Sprache waren, die sie beherrschten. Keiner konnte uns helfen.
Erst ein sehr alter Mann, bei dem wir dies garnicht vermuteten, half uns in gutem Englisch weiter.
Wir fanden endlich unser Guesthouse, welches wir uns schon im LP ausgesucht hatten.
Da man uns sofort ein Zimmer für 10$ ohne AC anbot, suchten wir nicht weiter.Ac benötigen wir momentan nicht mehr.
Nachdem wir uns frisch gemacht haben, zogen wir los um noch etwas zu trinken und essen.
Unterwegs kamen immer wieder Kinder auf uns zu und begrüßten uns freundlich mit "helllooo" und winken.
Hier gibt es wenig helle Touris.
Zum Abendessen kehrten wir dann in ein typisches einheimisches Restaurant ein. Die meisten assen so etwas wie Fondue, also bekamen eine Kochstelle auf den Tisch gestellt und Berge von Gemüse, und Meeresfrüchten, welche nach und nach in dem Topf landeten.
Wir entdeckten am Nebentisch leckere gegrillte Scampi--ich zeigte einfach darauf und man verstand, dass wir diese auch wollten.
Dazu noch eine Suppe--fertig--
Die Suppe war eine große Terrine voll--wie bei einer Familienfeier--sehr lecker..ebenso die Scampi..und alles für ca 5 Euro.
Hier notiert kein Kellner die Anzahl der Getränke. An den Nebentischen, wo gut getrunken wurde, stellte man einfach eine volle Kiste Bier unter den Tisch,
leere Flaschen rein, volle auf den Tisch, am Ende wird gezählt.
Wer Muscheln isst, spuckt die Schalen einfach auf den Boden.
Wenn die Gäste gehen, wird aufgeräumt und gefegt.
Thalia bekam vom Nebentisch auch noch eine Schnecke zum probieren.
Tapfer runtergeschluckt und dabei gelächelt.
Zwischendurch gab es wieder ein dolles Unwetter--sogar mit Sturm--hoffentlich geht unser Schiff morgen!
Phu Qoc ist unsere letzte Station von Vietnam.
Dort wollen wir 3 Nächte bleiben,es soll dort wunderschöne Strände geben--aber das Wetter sieht schlecht aus.
Zimmer haben wir auch noch keins--na mal schaun..

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem wir einen Artikel über die riesigen Tempelanlagen Angkor Wats entdeckten, beschlossen wir zwei unerfahrene Reisende doch prompt unsere erste Rundreise auf eigene Faust durch das wunderschöne Südostasien zu machen. Nach langem Planen entwickelte sich dann eine 4-wöchige Rundreise durch Vietnam, Kambodscha und Seoul. Begleitet uns doch virtuell auf dieser Reise, wir würden uns über viele Nachrichten und Einträge ins Gästebuch freuen!
Details:
Aufbruch: 19.07.2012
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.08.2012
Reiseziele: Vietnam
Kambodscha
Südkorea
Der Autor
 
Christine & Thomas R&H berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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