Einmal Angkor Wat sehen und noch etwas mehr Südostasien erleben!

Reisezeit: Juli / August 2012  |  von Christine & Thomas R&H

Phnom Penh 06.08.2012

Super--bis 7 Uhr schlafen und dann gemütlich frühstücken.
Obwohl ich hier am Frühstücksbüffet etwas mehr erwartet hätte--z.B. frische Säfte oder wenigstens O-Saft-aber es gab nur Sprite und Fanta.
Ansonsten war es okay--aber abgesehen von der Menge in der Qualität nicht besser als in vielen Guesthouses.
Unser Tuk-Tukfahrer erwartete uns schon pünktlich vor der Tür.
Beinahe wären wir wieder mit dem falschen mitgefahren--verflixt-für uns sehen sie sich sehr ähnlich und sie haben eben auch so ein einnehmendes Wesen und stehen ja zu Dutzenden dort vor der Tür.
Unser erstes Ziel waren die Killing-Fields.
Wir waren ja schon vorgewarnt, durch die vielen Berichte die ich im Internet gelesen habe, aber es ist unbeschreiblich, dieses Gefühl welches einen überkommt, bei der Besichtigung und den Berichten des "Live Guards" an den Orginalschauplätzen des Schreckens.
Die Menschen wurden auf so schreckliche Weise umgebracht, es durfte keine Kosten verursachen, so wurden die meisten mit Äxten oder Eisenstangen erschlagen. Kinder gegen einen Baum geschlagen.
Die Schreie wurden mit lauter Musik überschallt.
Nichts drang aus dem Land heraus, weil alle Grenzen vermint waren.
Man sieht noch die großen Löcher der ehemaligen Massengräber.
Viele Überreste wie Schädel und Zähne hat man geborgen und in der Stupa aufgebahrt, aber viele Knochen und andere Überreste kommen auch jetzt noch nach starken Regenfällen an die Oberfläche.
Dies ist nur eine von ca 300 Hinrichtungsstätten in Kambodscha, aber die bekannteste.
Es waren über 2 Millionen Menschen die von den Roten Khemern ermordet wurden, ca 20-30% der Gesamtbevölkerung.
Das Ziel Pol Pots war die Erschaffung eines Agrarkommunismus, so wurden Lehrer, Händler und die gesamte Elite des Landes Ziel seiner Vernichtung, da alle Städte wurden geleert und somit zu Geisterstädten.

Die Stupa

Die Stupa

Die Stupa mit den aufgebahrten Überresten

Die Stupa mit den aufgebahrten Überresten

Eines der vielen Massengräber

Eines der vielen Massengräber

Nach diesem Besuch ist man sehr bedrückt und nachdenklich.
Dieses Thema war noch aktuell, als ich meine letzten Schuljahre hatte,aber mir völlig unbekannt. Auch Thalia sagt dass dies nie Thema bei ihr im Geschichtsunterricht war.
Wir fuhren zurück in die Stadt.
Unser nächstes Ziel war "Wat Phnom"

Auf den Mopeds wird wirklich ALLES transportiert...hier unzählige arme Hühner..

Auf den Mopeds wird wirklich ALLES transportiert...hier unzählige arme Hühner..

Wat Phnom ist die bekannteste Stupa von Phnom Penh.
Errichtet auf einem 27m hohen künstlichen Hügel von 300m Durchmesser. In der Stupa befindet sich die Asche vom König Ponhea Yat und hier wird auch das kambodschanische Neujahrsfest gefeiert.

Blick auf Wat Phnom

Blick auf Wat Phnom

Im Tempel

Im Tempel

Wat Phnom

Wat Phnom

Als nächstes besuchten wir das Nationalmuseum.
Hier sind viel Hindu-sowie Buddhistische Statuen aus vielen Epochen ausgestellt.
Wovon in den Tempeln nur Kopien stehen.
Wie so oft in Kambodscha ist auch hier wieder das Gebäude sehr schön.
Ebenso der innenhof.

Thalia will auch mal Tuk-Tuk fahren

Thalia will auch mal Tuk-Tuk fahren

Das Nationalmuseum

Das Nationalmuseum

Der schöne Innenhof des Museums

Der schöne Innenhof des Museums

Unser Tuk-Tuk Fahrer wartete immer auf uns

Unser Tuk-Tuk Fahrer wartete immer auf uns

Das letzte Sight-Seeing Objekt war der Royal Palace.
Wer nicht angemessen gekleidet war, musste sich im Eingangsbereich gegen Entgeld mit Hosen und Shirt versorgen.
Da wir uns ja immer vorher informieren, hatten wir alles mit
Im Großen und Ganzen fand ich den Eintritt von 6,25$ zu viel.
Viele Gebäude waren abgesperrt und wurden renoviert.
Die Anlage selber war sehr schön und weitläufig.

Vor dem Royal Palace

Vor dem Royal Palace

Ich sitze wohl im Schatten..

Ich sitze wohl im Schatten..

Hier ist Angkor Wat dargestellt

Hier ist Angkor Wat dargestellt

....und Thalia hat heute einen Faible für Mönche..

....und Thalia hat heute einen Faible für Mönche..

Gegen 16 Uhr haben wir uns dann noch zum Central-market bringen lassen.
Hier wollten wir noch etwas essen nach unserem strammen Programm.

Das ist der Central-market, er befindet sich fast neben unserem Hotel

Das ist der Central-market, er befindet sich fast neben unserem Hotel

Wieder wie gehabt: man sucht sich etwas aus und dann wird es gegrillt

Wieder wie gehabt: man sucht sich etwas aus und dann wird es gegrillt

Man sitzt dort natürlich sehr einfach, mehr oder weniger zwischen den Ständen..

Man sitzt dort natürlich sehr einfach, mehr oder weniger zwischen den Ständen..

Wir nahmen einen kleinen Tintenfisch und Scampi.

Wir nahmen einen kleinen Tintenfisch und Scampi.

Dann gings noch zum Busbahnhof, der ja auch gleich am Hotel ist und haben uns für morgen um 9.30 Uhr 2 Karten nach Siem Reap geholt.
Da wir unser letztes Guesthouse schon daheim gebucht haben, konnte ich auch vorhin per mail einen Abholservice vereinbaren..juhuu..

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem wir einen Artikel über die riesigen Tempelanlagen Angkor Wats entdeckten, beschlossen wir zwei unerfahrene Reisende doch prompt unsere erste Rundreise auf eigene Faust durch das wunderschöne Südostasien zu machen. Nach langem Planen entwickelte sich dann eine 4-wöchige Rundreise durch Vietnam, Kambodscha und Seoul. Begleitet uns doch virtuell auf dieser Reise, wir würden uns über viele Nachrichten und Einträge ins Gästebuch freuen!
Details:
Aufbruch: 19.07.2012
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 18.08.2012
Reiseziele: Vietnam
Kambodscha
Südkorea
Der Autor
 
Christine & Thomas R&H berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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