Träume Wirklichkeit werden lassen...

Reisezeit: September 2007 - Juni 2009  |  von Melanie Kasüske

Land der langen Wolke - Neuseeland: Welcome to Mordor oder "Wo sind die Orks?!"

15.10.2008
Endlich ging es los zu einem meiner Hauptziele in Neuseeland - MORDOR - ... aehm Tongariro National Park.
Die Straygruppe war wirklich miniminiminimal. Wir waren nur Greg der Busfahrer, Dave aus Kanada, Michelle aus Kanada und ein Maedel aus England die auch im ersten Bus mit war ) (man trifft hier sowieso immer alle zweimal)
Zuerst hielten wir in Turangi, einfach um einen kleinen Stop zu machen und fuhren dann weiter nach Whakapapa (und alle die wissen wie man's richtig ausspricht und noch dazu englisch verstehen duerften genau jetzt bei dem Namen lachen) im National Park von wo wir einen kleinen Walk zu den Taranaki Falls machten.
Es war ein recht einfacher und kurzer Weg, aber das Wetter war halt auch nicht besonders. Trocken, aber bewoelkt. Mt. Ngauruhoe zeigte sich uns nur teilweise, Mt. Ruapehu gar nicht.
Die Wasserfaelle waren aber super und wir machten einen kleinen Lunchstop dort bevor wir in einem Loop zurueck nach Whakapapa liefen.
Von dort ging es auf zu den Hostels. Michelle und ich bewohnten mal wieder nicht dasselbe wie die Straygruppe. Das kommt halt davon, wenn man es guenstig mag ;o)
Unser Hostel, National Park Backpackers, ist ziemlich gross, hat ne eigene Kletterwand und duenne Waende, aber das Personal ist sooo nett. Wirklich klasse.
Noch dazu hatten wir das Hostel ganz fuer uns alleine. )

Mt Ngauruhoe zeigt sich nur ein wenig

Mt Ngauruhoe zeigt sich nur ein wenig

Ein Wasserfall auf dem Weg

Ein Wasserfall auf dem Weg

Baechlein

Baechlein

Schroeder ist auch dabei

Schroeder ist auch dabei

soviel zu "Stray reist in kleinen Gruppen" Ich, Michelle, Greg (Busfahrer), english girl und Dave aus Kanada

soviel zu "Stray reist in kleinen Gruppen" Ich, Michelle, Greg (Busfahrer), english girl und Dave aus Kanada

Taranaki Falls

Taranaki Falls

Taranaki Falls

Taranaki Falls

Nach den Falls

Nach den Falls

Wandern

Wandern

Baechlein

Baechlein

16.10.2008
Um 6Uhr standen wir auf und machten uns fertig das Tongariro Crossing anzutreten. Leider schuettete es in Stroehmen und auch die Wettervorhersage sah nicht wirklich gut aus. Somit cancellten wir es schweren Herzens.
Anna, die Besitzerin des Hostels, bot uns an uns mit nach Taumarunui zu nehmen, da sie dort eh hinmusste um ein neues WOF fuer einen ihrer Busse zu bekommen.
Somit fanden wir uns kurze Zeit spaeter in einem kleinen Dorf wieder, wo es aber so was wie Geschaefte gab. National Park Village dagegen muss man sich so vorstellen, dass es hier nichts gibt ausser einen Bahnhof, eine Tankstelle die auch einen kleinen, teuren Supermarkt hat, eine Schule, eine Kneipe, ein Restaurant und unzaehlige Hostels und Hotels.
Dort hatten wir ca. eine Stunde Zeit und somit liefen wir ins New World ein paar Sachen zu Essen kaufen, wie z.B. Fisch, der hier ja sowieso sehr guenstig ist mit umgerechnet 1,50EUR pro Stueck.
Anna holte uns ab und fuhr zu einer Werkstatt da sie die WOF nicht bekommen hatte und nur kurz checken wollte, ob die das fixen koennen.
Konnten sie und Anna musste wieder zurueck nach Taumarunui, lustigerweise traf sie in der Werkstadt auf den Rektor und Sekraeterin der einzigen Schule in National Park die auch wieder dorthin zurueckfuhren und somit bekamen Michelle und ich einen anderen Lift zurueck in die Stadt.
Nicht nur das, die beiden waren so nett uns ihre Schule zu zeigen und uns etwas ueber ihr alternatives Schulsystem zu erklaeren. Ist ein Kindergarten und Grundschule zusammen und die Kinder gehen im Winter 1x in der Woche Skifahren oder machen andere Outdoorsachen. Das ist natuerlich super. Sowas muessten wir in Deutschland auch mal einfuehren.
Zurueck im Hostel war nur Langeweile angesagt. Ich lief mal zum Bahnhof wo ich einen kleinen, suessen Hund vorfand mit dem ich etwas spielte und mir die Zeit vertrieb.

Interessante Uhr in Taumarunui

Interessante Uhr in Taumarunui

Der Bahnwaechter

Der Bahnwaechter

Bahnhof fuer den groessten Zug in Neuseeland

Bahnhof fuer den groessten Zug in Neuseeland

17.10.2008
Wieder klingelte unser Wecker um 6Uhr Morgens. Jedoch wurden wir wach und hoerten den starken Regen draussen und beschlossen somit nicht zu gehen, klebten einen Zettel an die Rezeption, dass wir nicht gehen und gingen zurueck ins Bett.
Da einige Stunden spaeter der Regen aufhoerte (jedoch noch immer SEHR bewoelkt) beschlossen wir den einzigen Hikingtrack zu gehen den man von hier aus laufen kann.
2 Stunden return zum Taranaki Lookout. Ganz nett, wenn man nichts besseres zu tun hat, aber durch schlechtes Wetter konnte man nicht sooo viel machen.
Seit dem Tag sind wir auch nicht mehr die einzigen im Hostel, nein, es ist rappelvoll und wir haben eine alte Hexe auf dem Zimmer die nur rummeckert. Klasse.

taranaki Lookout

taranaki Lookout

Ich am Taranaki Lookout

Ich am Taranaki Lookout

Fuer den Alex, der groesste Zug in NZ (HAHA)

Fuer den Alex, der groesste Zug in NZ (HAHA)

18.10.2008
3. Versuch das Crossing zu machen, drittes mal um 6Uhr aufstehen.
Es sah recht okay aus und wir machten uns mit 2 aelteren Damen und dem Shuttleservice vom Hostel auf den Weg zum Startpunkt des Crossings. Dort angekommen hatte man keine 2m Sicht und es war am regnen. Was tun?! Natuerlich nicht das Crossing.
Dafuer war Anna so lieb uns nach Whakapapa zu fahren. Die beiden aelteren Ladies gingen irgendwelche kurze Strecken aber Michelle und ich wollten einfach IRGENDETWAS tun und endeten somit auf dem Track zu den Tama Lakes.
4 1/2 bis 5 Stunden return. Das Wetter war misserable. Es schuettete, es stuermte und der Weg war ein einziges Matschloch.
Wir fanden aber unseren Weg durch Mordor, aehm Tongariro National Park zum lower Tama Lake. Ein wunderschoener See und wir konnten sogar Ruapehu recht gut sehen, da es etwas blauen Himmel gab. Schade nur, dass der Wind EISKALT einem um die Ohren wehte und man trotz dicker Kleidung fast erfrohren waere.
Somit gingen wir recht bald wieder zurueck richtung Whakapapa und hatten dort noch 2 Stunden Zeit bis Anna uns wieder abholte, da wir den Weg in knapp ueber 4 Stunden schon bewaeltigt hatten. 13km oder so, war aber nicht wirklich sooo anstrengend, ging in einem guten Mix bergauf und bergab.
In Whakapapa goennten wir zwei halberfrohrenen uns eine heisse Schokolade und ein paar Nachos.
Zurueck im Hostel legte ich mich bloss ein wenig mit der alten Hexe im Zimmer an und ansonsten gings recht frueh ins Bett, denn am naechsten Tag sollte es endlich soweit sein, ein vierter Versuch das Crossing zu laufen.

Bach am Wegesrand

Bach am Wegesrand

Walkway

Walkway

Geniale Aussicht

Geniale Aussicht

kleines rivercrossing

kleines rivercrossing

Mt Ruapehu zeigt sich uns ein wenig

Mt Ruapehu zeigt sich uns ein wenig

Schroeder am Lower Tama Lake

Schroeder am Lower Tama Lake

Lower Tama Lake

Lower Tama Lake

ich

ich

Michelle sleeping hehe

Michelle sleeping hehe

Die Jaulrunde

Die Jaulrunde

Jaulrunde die 2. (wir wollten Touristen erschrecken HAHA)

Jaulrunde die 2. (wir wollten Touristen erschrecken HAHA)

da gehts lang

da gehts lang

Michelle walking

Michelle walking

Chaeteau von Whakapapa

Chaeteau von Whakapapa

© Melanie Kasüske, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Entdeckung besteht darin, etwas zu sehen, was jeder gesehen hat und sich dabei etwas zu denken, was noch niemand gedacht hat. Singapur - Australien - Neuseeland - Suedostasien
Details:
Aufbruch: 25.09.2007
Dauer: 20 Monate
Heimkehr: 07.06.2009
Reiseziele: Singapur
Australien
Neuseeland
Malaysia
Thailand
Der Autor
 
Melanie Kasüske berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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