Träume Wirklichkeit werden lassen...

Neuseeland-Reisebericht  |  Reisezeit: September 2007 - Juni 2009  |  von Melanie Kasüske

New Zealand South Island: Mental Working and some great ppl

Arbeit und Co.
Zurueck in Motueka ging es fuer mich direkt wieder ans Arbeit suchen. Da ich nach 3 Tagen noch immer keinen Job hatte war mir im Prinzip alles egal und ich rief auch bei Packhaeusern an. Da bekam ich doch auch glatt nen Job bei Thomas Bros Packhouse.
Ich fragte ob es auch wirklich packing ist und Brian, der Manager, sagte ja, packing.
Ich zog noch am selben Tag in ein Zimmerchen mit Kueche hier ein und fing am nächsten Tag an... Nein, nicht mit packing, sondern mit grading... na herzlichen Glueckwunsch!!!
Mir wurde schon am 1. Tag sooo schwindelig, dass ich dachte ich falle um und ich fragte Brian ob ich nicht zum packing wechseln koenne, er meinte aber ich wuerde mich gewiss noch dran gewoehnen.
Tat ich nicht, 2 Wochen spaeter war mir noch immer schlecht.
Vermehrtes Fragen ob ich wechseln kann fuehrte auch zu nichts ausser ner Androhung, dass ich gefeuert werde, wenn ich noch einmal fragte.
Noch dazu kam, dass ich mit einer Taiwanesin arbeitete die kaum englisch sprach (sonst aber ganz goldig war) und einer Kiwifrau die taub war... es war kein Radio an (Stopp, alle anderen sektionen in dem Megapackhouse hatten Musik an, bloss wir in unserer Ecke nicht) und sowieso war es superlangweilig und noch dazu wirklich krankmachend und Kopfschmerzenbereitend.
Die Leute die man so kennengelernt hat waren dafuer aber ganz okay. 3 Deutsche Maedels mit denen ich die erste Woche rumgehangen habe. Christine, Nina und Aelita. Ganz lustig. Waren den Samstag auf einer Brueckenparty von ein paar der ihrer Arbeitskollegen (packing) die einfach unter der Bruecke parken und dort schlafen. Sonntags dann an den Strand gelegt und auf dem Markt gewesen, einfach ausspannen.
In der 2. Woche fingen dann Thomas (Deutsch) und Marie (Kanada... franzoesisch Kanada) an hier zu arbeiten. Die beiden reisen schon seit 2 Monaten zusammen und benehmen sich wie n altes Ehepaar (dabei sind die noch nichtmal so ein paar, beide anderweitig vergeben lol)
Wir sassen Abends meistens bei mir zusammen, tranken und lachten.

Achja und ein Video wo es aber gerade ganz langsam ging
Video hier

mein Zimmerchen

mein Zimmerchen

miau... die hungrige Katze

miau... die hungrige Katze

Wie die Tiere im Zoo

Wie die Tiere im Zoo

ich mit wenigen aepfeln

ich mit wenigen aepfeln

Andrea (Germany) und Trista (Taiwan)

Andrea (Germany) und Trista (Taiwan)

wenn einem (einer Kanadierin) langweilig ist

wenn einem (einer Kanadierin) langweilig ist

Wenn man so braindead arbeitet freut man sich eine Musiknote in einem Apfel zu erkennen.

Wenn man so braindead arbeitet freut man sich eine Musiknote in einem Apfel zu erkennen.

oh no they're coming

oh no they're coming

... aber trotz allem waren echt tolle Leute da.... wenn auch fast nur Deutsche

Aelite, Christine und Nina essen Leberkaes aufm Sonntagsmarkt in Motueka

Aelite, Christine und Nina essen Leberkaes aufm Sonntagsmarkt in Motueka

Thomas und Alex im Hot Mamas auf der Raggae Party

Thomas und Alex im Hot Mamas auf der Raggae Party

nochmal... ohne Kommentar

nochmal... ohne Kommentar

Mary (Kanada) und Nina im Hot Mamas

Mary (Kanada) und Nina im Hot Mamas

Boot

Boot

Nina macht es sich gemuetlich

Nina macht es sich gemuetlich

"under the bridge" party

"under the bridge" party

FUN fotos mit Nina und Christine an nem Strand kurz vor Kateriteri

FUN fotos mit Nina und Christine an nem Strand kurz vor Kateriteri

Samstag sind wir (Thomas, Marie und ich) den Takaka Hill raufgelaufen. Das war was sag ich euch. Wir haben den Weg schon recht am Anfang verloren gehabt und hatten einfach mal beschlossen stracke den Berg hochzugehen... aehm klettern. Es ging steil hoch und ein falscher Schritt und wir waeren ... keine ahnung 200m weiter unten auf den Steinen aufgeschlagen. War aber mal ein Abenteuer und von oben hatten wir eine absolut GENIALE Aussicht!!! Da sassen wir dann fast 2 Stunden, Marie telefonierte mit daheim waehrend Thomas und ich uns uebers fotografieren unterhielten. War schon ein absolut schoener Tag.
Zurueck hier schliefen wir eine kurze Runde und machten uns dann auf unter die Bruecke wo wir erst ein paar minuten zusammensassen und dann nach Motueka fuhren (ich war Fahrer) um im Hot Mamas auf eine Raggae Party zu gehen. Gegen Mitternacht beschlossen wir die Location zu wechseln und endeten in der Post Office, wo ich netma vorher wusste dass das ueberhaupt ne Bar ist... war sogar eher n Club als ne Bar, absolut genial.
Toller Abend, schoene nacht, auch wenn hier alles um 2Uhr Nachts dicht macht.

Sonntag sind wir dann erst auf den Markt und dann nach Kateriteri an den Strand gefahren zum entspannen.... Ich bin aber bloss auf und abgelaufen, da ich immer depressiver wurde wegen dieser dummen Arbeit, die mir emotional wirklich den letzten Nerv raubte.
Abends bekam ich dann einen Anruf von Anna von AB Wood Orchards, dass ich nen Job zum picking habe ab Montag. Ich war soooooooo gluecklich und kuendigte den Job hier direkt mal.

Bushwalk ... mal noch auf dem Track

Bushwalk ... mal noch auf dem Track

Da hatten wir dann den Track verloren und sind einfach mal klettern gegangen...

Da hatten wir dann den Track verloren und sind einfach mal klettern gegangen...

Aussicht vom Takaka Hill

Aussicht vom Takaka Hill

ja gaanz oben und wir haben ueberlebt

ja gaanz oben und wir haben ueberlebt

Marie und ich

Marie und ich

Marie geht den falschen Weg und sinkt ein

Marie geht den falschen Weg und sinkt ein

... und kommt wieder raus

... und kommt wieder raus

da sass sie 2 Stunden lang so

da sass sie 2 Stunden lang so

Thomas mit Marie's Kamera

Thomas mit Marie's Kamera

Schroeder war auch dabei

Schroeder war auch dabei

Montag, gestern, dann also mein erstes Mal applepicking. Es hat mir sooo viel Spass gemacht und Anfangs war ich auch voller Elan.
Dann fiehl ich das erste mal von der Leiter, war noch net so schlimm, hatte mir halt beim runtergehen das Knie angehauen, also nicht weiter tragisch.
Der Tag schreitete voran und mein Elan wurde immer groesser da ich sooo viel Spass hatte... Dummerweise war meine Aufmerksamkeit wohl nicht mehr 100% da und somit nahm ich mal private Flugstunden von einer 3m hohen Leiter.
Haette es jemand gesehen, haette es gewiss ausgesehen wie in einem Cartoon, zumindest nach dem woran ich mich erinnern kann, wie es sich angefuehlt hat.
Vorwaertssalto von ganz oben, mit der rechten Schulter auf 1. Drahtseil aufgeprallt, hochgebounced, mit dem Ruecken aufs 2. Drahtseil aufgeprallt, hochgebounced, auf meiner linken Schulter gelandet (daran kann ich mich net erinnern womit ich als erstes auf dem Boden gelandet bin, aber das ist die einzige moeglichkeit zu erklaeren wieso meine linker schulter jegliche Farben hat ausser hautfarben) und auf mir drauf dann noch gewiss 20 aepfel. Na super.
Danach war der Tag fuer mich gelaufen. Ich war total aengstlich ganz hoch auf die Leiter zu gehen und jede Bewegung mit den 15kg Koerben vor meinem Koeper tat mir weh.
Somit beschloss ich, dass ich wohl nicht mehr picken werde... SCHEISSE IST DAS DOCH!!!
Verletzungen des Tages: komplett farbenfrohe linke Schulter, Ruecken geprellt, und rechte Schulter ein schoen tiefer einschnitt vom Drahtseil und drum herrum alles in schoenen Regenbogenfarben... ich hab kaum geschlafen letzte Nacht.

Anyway, wie es so kommen musste bekam ich aber auch keinen Packhouse job mehr und Brian sagte fruehestens Ende naechster Woche. Na supi.
Zur Zeit lebe ich halt bei Thomas im Caravan, was zwar eng ist, aber da muessen wir jetzt mal durch. Hat gott sei dank 2 Einzelbetten da drin. Find ich aber ganz nett von ihm... dafuer schmeiss ich halt den Haushalt.
Anyway... somit komme ich jetzt auch frueher nach Hause... mir tut es unheimlich weh NZ zu verlassen, und das ganze sogar frueher als geplant aber hier ueberleben mit dem Geld was ich habe, kann ich nicht... somit werde ich mich wohl naechste Woche auf den Weg nach Australien machen und dann nach Suedostasien und dann bin ich noch mal zu Hause fuer 2-3 Monate.

Tadaaaa meine rechte Schulter... kommt ner so schlimm rueber wie es eiegntlich war.

Tadaaaa meine rechte Schulter... kommt ner so schlimm rueber wie es eiegntlich war.

© Melanie Kasüske, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Entdeckung besteht darin, etwas zu sehen, was jeder gesehen hat und sich dabei etwas zu denken, was noch niemand gedacht hat. Singapur - Australien - Neuseeland - Suedostasien
Details:
Aufbruch: 25.09.2007
Dauer: 20 Monate
Heimkehr: 07.06.2009
Reiseziele: Singapur
Australien
Neuseeland
Malaysia
Thailand
Der Autor
 
Melanie Kasüske berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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