Um die Welt in 6 Monaten Claudio Badura & Maite Villoria

Reisezeit: November 2006 - Mai 2007  |  von Maite Villoria & Claudio Badura

Guatemala: Panajachel und Quetzaltenango (Xela)

Am Mittwoch den 15. November sind wir nach Panajachel am Lago Attitlan weitergereist, wo wir 2 Nächte in einem einfachen Hostal (Villa Lupita) aber mit einem sehr schönen Innenhof (viele Pflanzen und Blick auf den Berg)verbracht haben. Kurz bevor man in Pana ankommt (es geht steil eine kurvige Strasse hinunter) hat man eine wunderbare Aussicht auf den herrlichen Lago Attitlan, der von Vulkanen umgeben ist. Der erste Schock nach 13 Jahren wieder hier waren 2 hässliche Hochhäuser (Hotel) die ein Schandfleck in dieser schönen Landschaft sind (wenigstens wurden sie noch grün angemalt) Mein lieber Papi, du warst ja vor 30 Jahren hier als hier noch nichts war, du würdest sicher sehr enttäuscht sein aber der See ist immer noch traumhaft schön (denn können sie zum Glück nicht verbauen). Nun Pana hat sich seit meiner ersten Guatereise extrem verändert, es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein internationales Touristenzentrum geworden und trotzdem findet man noch einige Oasen der Ruhe. Wir haben am ersten Abend in einem sehr guten Restaurant gegessen (La Parilla Urugayo) Die Besitzer bitten sehr gute musikalische Unterhaltung und das Essen ist das Beste was wir hier gegessen haben.

Am nächsten Tag haben wir dann eine Rundfahrt auf dem Lago Attitlan gemacht San Pedro de Laguna, Santiago Attitlan und San Antonio. Der See und die Kulisse war das, was uns gefallen hat. Die Dörfer sind von den vielen Touristen, die jeden Tag kommen nicht mehr das, was sie mal waren. Am besten hat uns der Markt in San Pedro de Laguna gefallen. Es gibt zwar immer noch idyllische Dörfer, die noch sehr ursprünglich sind wie z.B. San Lucas aber für eine Fahrt dorthin muss man ein privates Boot chartern und genügend Leute finden (man kann auch mit dem Bus dorthin) aber wir wollten halt lieber mit dem Schiff. In allen 3 Dörfern wurden wir von den Kindern und auch älteren Personen angebetttelt und überall hat es Touristenstände, klar den Indianern geht es so besser, denn sie sind sehr arm.

Wieder zurück haben wir uns entschlossen am nächsten Tag gleich weiter nach Quetzaltenango zu reisen, die Stadt wo ich vor 13 Jahren 5 Wochen Spanisch gelernt habe und in einer Familie gewohnt habe. Dort angekommen fuhren wir mit dem Taxi zur Escuela Minerva, die zu meiner grossen Freude immer noch existiert und mein Herz hat sofort höher geschlagen als ich Julio (den Direktor) wieder sah. Er hat sich kaum verändert, nur ein paar Fältchen, wie ich auch, bekommen, sonst ist er immer noch der alte. Wir konnten am Nachmittag gleich mit einer Tour von der Schule organisiert mit zu den Fuentes Georginas (heisse Thermalquellen), wo wir uns in freier Natur herrlich entspannen konnten, unser Fahrer Oskar hat uns sehr viel interessantes erzählt, mit uns dabei waren noch ein kanadisches Pärchen und es stellte sich heraus, dass das Mädchen in der gleichen Familie, bei den Lepes, wo ich damals wohnte, ist.

Nach den Fuentes sind wir nach Zunil, ein kleines Dorf, wo wir eine Weberei Kooperative besichtigten. Als wir zurück waren gingen wir zusammen mit der Kanadieren zu "meiner Familie" und die war zu meiner Enttäuschung nicht vollständig da. Die Tochter Claudia war zwar da und auch die Haushälterin Emily, die schon seit 18 Jahren bei der Familie lebt. Sie konnten sich beide wieder an mich erinnern. Papa und Mama Lepe sind leider für das Wochenende nach Guatmala Ciudad gefahren und kommen erst am Sonntag wieder. Ich konnte aber mit Jepe Lepe (dem Papa) telefonieren und er hat sich sehr gefreut wieder von mir zu hören.

Heute gehen wir nun weiter nach Chichicastenango um morgen Sonntag den grossen Markt zu sehen.

Dieser Schandfleck wurde an einem der schönsten Seen der Welt in Panachajel am Lago Attitlan gebaut

Dieser Schandfleck wurde an einem der schönsten Seen der Welt in Panachajel am Lago Attitlan gebaut

Markt in San Pedro la Laguna am Lago Attitlan

Markt in San Pedro la Laguna am Lago Attitlan

Maite bei den Fuentes Georginas (heisse Thermalquellen)

Maite bei den Fuentes Georginas (heisse Thermalquellen)

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Anfang November 2006 werden wir unsere 6 monatige Weltreise starten. Zurzeit sind wir noch an der Reiseplanung. Unsere geplante Route ist Zürich-San Francisco - Napa Valley (California)- Guatemala - Honduras(Karibikinseln Roatan oder Utila)- Peru (Cuzco - Macchu Picchu -Arequipa)- Bolivien (Titicaca See-La Paz - Salar de Uyuni) - Chile (Atacama Wüste-Patagonien) - Thaiti- Morea (Südpazifik) Neuseeland - Hongkong - Nordindien - Nepal
Details:
Aufbruch: 03.11.2006
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 15.05.2007
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Guatemala
Honduras
Peru
Bolivien
Chile
Argentinien
Französisch Polynesien
Neuseeland
China
Indien
Nepal
Der Autor